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Nutzer rebellieren – Samsung verbannt Werbung aus Apps

Samsung Unpacked-Event: Fold, Flip, Watch und Buds // IMTEST

Samsung Unpacked-Event: Fold, Flip, Watch und Buds // IMTEST

Viele Leaks deuteten bereits das an, was auf dem Samsung Unpacked-Event am 11. August 2021 vorgestellt wurde: Eine neue Generation faltbarer Smartphones erblickt das Licht der Welt. Zunächst das Samsung Galaxy Z Fold3 5G, Samsungs Königsklasse der Falt-Phones. Ebenso das etwas kleinere und horizontal faltbare Samsung Galaxy Z Flip3 5G, das sich besonders an modebewusste Nutzer richtet. Aber auch die Sparte der Wearables wurde bedacht und um eine vierte Generation der Samsung Galaxy Watch und um die Kopfhörer Galaxy Buds2 erweitert.

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Bislang zeigt Samsung in seinen Apps wie der Wettervorhersage Werbung. Das stört viele Nutzer. Jetzt reagiert der Smartphonehersteller.

Berlin. Wer mehr als 1000 Euro für ein Smartphone ausgibt, möchte ungern schäbige Werbeanzeigen in den Standard-Apps des Herstellers sehen. Das hat jetzt auch Samsung erkannt und angekündigt, die störenden Anzeigen aus eigenen Diensten wie der Wetter-App, Samsung Pay und Samsung Theme zu entfernen.

Einen Termin für das Update nennt der südkoreanische Hersteller nicht, es soll aber noch in diesem Jahr kommen, sagte Samsung-Chef TM Roh dem Fachmagazin "The Verge". Für den SInneswandel verantwortlich sind offenbar Nutzerbeschwerden: "Wir schätzen die Rückmeldungen unserer Kunden und wollen unsere Dienstleistungen nach ihren Bedürfnissen verbessern", sagte Roh weiter.

Nutzer wollen bei teurem Smartphone keine Werbung

Die Kritik hatte sich am jüngsten Top-Smartphone Galaxy S21 entzündet, das auf der Seite des Herstellers je nach Ausführung zwischen 849 Euro und 1049 Euro kostet. Anwendungen wie die Wetter-App, Samsungs mobiler Bezahldienst Pay und die Bilder-App Themes ließen sich zwar leicht ersetzen, schrieb "The Verge" in einer Rezension des Geräts im Januar. "Das sollte bei dem Preis aber nicht nötig sein."

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(küp)