Rückruf

Drogeriekette Müller ruft Mundschutz „Viral Protect“ zurück

So können wir sicher Weihnachten feiern

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Weihnachten steht vor der Tür und das wollen wir natürlich wie jedes Jahr mit der Familie feiern. Jedoch legt uns das Coronavirus einige Steine in den Weg. Wie wir trotzdem die schönste Zeit des Jahres genießen können, sehen Sie im Video.

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Ein potenziell krebserregender Stoff wurde in einer Alltagsmaske gefunden. Deshalb ruft die Drogeriekette Müller eine Charge zurück.

Hannover. Wer bei der Drogeriekette Müller den Mund-Nasen-Schutz „Viral Protect“ in der Farbe schwarz und den Größen M oder L gekauft hat, sollte die Chargennummer auf der Umverpackung der Alltagsmaske prüfen.

Denn Müller ruft die Charge 100406 des als „Siebenmonatsschutz“ beworbenen Mund-Nasen-Schutz zurück. In einer Mitteilung begründet die Drogeriekette den Schritt mit „starkem Geruch“, den die Alltagsmasken absondern sollen. Der Artikel wird seit dem 30. Oktober 2020 verkauft.

Drogeriemarkt Müller: Blutgift Anilin in Alltagsmasken gefunden

Bei einer Qualitätsprüfung sei bei der chemischen Analyse einer Maske der AZO-Farbstoff Anilin im Einfassband nachgewiesen – der Stoff ist potenziell krebserregend. Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Farbstoff auch in anderen Masken enthalten ist, hat der Hersteller Media Chain Products GmbH den Rückruf initiiert.

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Anilin ist ein starkes Blutgift. Der Farbstoff verhindert den Sauerstofftransport im Blut und kann durch Schlucken, Einatmen oder durch die Haut aufgenommen werden. Im Falle einer leichten Vergiftung können sich Haut und Fingernägel blau verfärben, außerdem können Schwindelanfälle und Erregungszustände auftreten.

Die Rückgabe des Artikels ist in jeder Müller-Filiale möglich. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenzettels erstattet.

Diese Rückrufe gab es in den letzten Wochen: