Kriminalität

Schießerei bei Bonn: Spezialkräfte töten Pistolenschützen

Das macht das SEK

Das macht das SEK

GSG 9, SEK oder ZOZ. Die Polizei ruft sie bei besonderen Gefährdungslagen. Um in die Spezialeinheit zu gelangen, werden die Beamten im Vorfeld hart getestet.

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Drama im Rheinland bei Bonn: Ein Mann feuert wiederholt mit einer Pistole. Spezialkräfte erschießen den Täter. Dessen Motiv ist unklar.

Meckenheim.  Spezialkräfte der Polizei haben nach einem Schusswechsel in Meckenheim bei Bonn einen Mann getötet. Der Tatverdächtige hatte am Sonntagabend zunächst auf offener Straße mit einer Pistole um sich geschossen. Anwohner hätten einen Randalierer gemeldet, teilte die Polizei mit. Beim Eintreffen der Spezialkräfte eröffnete der Mann das Feuer auch auf die Beamten und verletzte einen Polizisten an der Hand.

Bei dem Schusswechsel mit den Spezialkräften habe der Täter tödliche Verletzungen erlitten, erklärte ein Polizeisprecher. Der Mann sei noch vor Ort gestorben.

Amokschütze in Meckenheim: Identität und Motiv sind unklar

Um wen es sich bei dem Tatverdächtigen handelt, war ebenso wie sein Motiv zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei in Bonn hätten die Ermittlungen aufgenommen, teilte die Polizei in der Nacht zum Montag weiter mit.

Der verletzte Polizist wurde in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Verletzte wurden nicht bekannt. „Die Gefahrenlage ist beendet“, erklärte der Polizeisprecher in der Nacht.

Wieder und wieder hatte der Mann mit seiner Pistole um sich geschossen

Zum Tathergang war nur soviel bekannt: Zeugen hatten die Polizei gegen 21 Uhr alarmiert und einen Randalierer gemeldet. Den Aussagen zufolge habe er eine Pistole gezogen und auf offener Straße ziellos um sich geschossen. Danach sei der Mann weitergezogen. Dabei habe er weitere Schüsse abgegeben, erklärte der Polizeisprecher.

In die 27.000-Einwohner-Stadt südlich von Bonn war die Polizei mit einem Großaufgebot eingerückt. Die Beamten hatten zahlreiche Straßen abgesperrt. Den Angaben zufolge waren auch Ärzte, Sanitäter und Seelsorger vor Ort. (max/dpa)