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Bahn richtet kostenloses WLAN an über 100 Bahnhöfen ein

7 Lifehacks für Bahnreisende – mit diesen Tricks reisen Sie besser

Verspätet, überfüllt, zu laut. Mit ein paar cleveren Tricks kann man viele Nervereien beim Bahnfahren umgehen. Wie Sie auch ohne Reservierung einen guten Sitzplatz bekommen und wann es die besten Sparpreise gibt, verrät dieses Video.

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Reisende können sich jetzt in über 100 Bahnhöfen kostenlos in ein neues WLAN-Netz einwählen. Auch kleinere Stationen sind ausgestattet.

Berlin. Die Deutsche Bahn hat an über 100 Bahnhöfen in Deutschland einen neues WLAN-Netz gestartet. Für Bahnfahrer und Besucher ist es kostenlos. Unter den Bahnhöfen befinden sich vor allem größere Stationen wie Köln, München oder Hamburg. Aber auch kleinere Bahnhöfen wie Trier, Straubing oder Sylt bieten das neue WLAN an. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Konzernkreisen.

Bahn will einheitliche WLAN-Struktur schaffen

Kostenloses Internet gab es bei der Bahn flächendeckend bisher nur in den Fernverkehrszügen. Aus Sicht vieler Reisender ist es dort aber häufig unterbrochen, was wiederum an der schwierigen technischen Umsetzung liegt. Zudem können sich die Fahrgäste an den Bahnhöfen oft nur in andere, kostenpflichtige Netze etwa von der Telekom einloggen.

Die Bahn möchte daher nun eine einheitliche WLAN-Infrastruktur aufbauen. Dann müssten Reisende sich nicht am Bahnhof und im ICE in zwei verschiedene Netze einwählen. Das Vorhaben hatte der Konzern bereits Ende vergangenen Jahres angekündigt.

Bahnfahren in Coronazeiten
Bahnfahren in Coronazeiten

Bahn: Empfang im ICE bleibt technisch schwierig

Für viele Reisende in Deutschland ist das WLAN-Netz im Zug auch deshalb wichtig, weil der Mobilfunkempfang auf der Strecke nach wie vor schlecht ist. Grund dafür sind zu wenige Sendemasten entlang der Gleise. Für die Sendemasten sind die Mobilfunkanbieter verantwortlich.

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Der schlechte Empfang liegt aber auch an den wärmeisolierenden Scheiben der Schnellzüge, die das Signal kaum durchlassen. Die Bahn leitet es deshalb – ähnlich wie beim WLAN – über Antennen in den Zug, wo es durch sogenannte Repeater verbreitet wird. Allerdings experimentiert der Konzern derzeit auch mit frequenzdurchlässigen Scheiben.

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(dpa/jas)