Pandemie

Coronavirus: Kroatien meldet Höchstwert an Neuinfektionen

Mehrere Küstenregionen Kroatiens als Corona-Risikogebiete eingestuft

Mehrere Küstenregionen Kroatiens gelten von deutscher Seite ab sofort als Corona-Risikogebiete. Betroffen sind die Gespannschaften Sibenik-Knin und Split-Dalmatien und damit ein großer Teil der Urlaubsgebiete an der zentralen Adriaküste Kroatiens.

Beschreibung anzeigen

Zu Beginn der Pandemie gab es kaum Corona-Fälle in Kroatien. Nun steigen die Zahlen stark an. Besonders betroffen: die Adriaküste.

Zagreb. Steigende Corona-Zahlen in Kroatien: Am Mittwoch wurden 358 neue Infektionsfälle verzeichnet. Ein Rekord bei den Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Rund ein Drittel der neuen Fälle wurde an der südlichen Adriaküste Kroatiens festgestellt, die besonders viele Touristen anzieht.

Kroatien mit seinen rund 4,2 Millionen Einwohnern war zu Beginn vergleichsweise wenig von der Corona-Pandemie betroffen. Obwohl es keine strikten Beschränkungen gab, stieg die Zahl der täglichen Neuinfektionen monatelang nie über hundert. Mitte Mai wurden fast gar keine neuen Fälle mehr registriert.

Seit Kroatien seine Grenzen für Touristen geöffnet hat, sind die Infektionszahlen aber stark gestiegen. Zuletzt lag die Zahl der Neuinfektionen jeden Tag über 200. Mehrere Küstenregionen Kroatiens gelten in Deutschland schon seit vergangener Woche als Corona-Risikogebiete. Auch interessant: Kroatien: Das sollten Urlauber wissen

Lesen Sie auch: Corona: Wo sich die meisten deutschen Urlauber anstecken

Das Robert Koch-Institut (RKI) stufte die Regionen Sibenik-Knin und Split-Dalmatien sowie vorgelagerte Inseln wie Brac oder Hvar und damit einen großen Teil der Urlaubsgebiete an der zentralen Adriaküste wegen der hohen Infektionszahlen als Risikogebiete ein, weshalb das Auswärtige Amt nun vor touristischen Reisen in die Regionen warnt. Lesen Sie auch: Für diese 160 Länder wurde die Reisewarnung verlängert.

(jb/afp)