Bakterien

Lidl-Rückruf: Brie mit E.coli – Dieser Käse ist betroffen

Lidl ruft einen Brie-Käse zurück – bei einem Produkttest wurden gefährliche Bakterien festgestellt.

Lidl ruft einen Brie-Käse zurück – bei einem Produkttest wurden gefährliche Bakterien festgestellt.

Foto: Matthias Balk / dpa

Der Hersteller eines bei Lidl verkauften Brie-Käses warnt vor dem Produkt und ruft es zurück: Es könnte bakteriell verunreinigt sein.

Laupheim. Rückruf bei Lidl: Der Hersteller eines bei dem Discounter vertriebenen Brie-Käses hat eine Charge seines Produkts wegen möglicher bakterieller Verunreinigungen zurückgerufen. Konkret ist der Weichkäse mölicherweise mit Escherichia coli belastet.

Betroffen ist „Meine Käserei Brie de Nangis, französischer Weichkäse mit Rohmilch hergestellt, ca. 100g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19. Januar 2020 und der Losnummer L29 513 sowie mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20. Januar 2020 und den Nummern L29 513 und L29 514, wie das Portal Lebensmittelwarnung.de am Samstag mitteilte.

Verkauft wurde das Produkt in

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz

In einer Eigenuntersuchung des Herstellers Jermi Käsewerk aus Laupheim seien in dem Produkt Verotoxin bildende E.coli-Bakterien nachgewiesen worden. Sie können Durchfallerkrankungen auslösen.

Lidl mit Rückruf nicht allein – Zahl der Verunreinigungen auf Rekordniveau

„Aus Gründen des konsequenten und vorbeugenden Verbraucherschutzes hat Lidl Deutschland sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen“, heißt es bei Lebensmittelwarnung.de. Das Produkt kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden.

Ebenfalls am Samstag hatte Edeka Sprossen wegen der Gefahr von Salmonellen zurückgerufen. Einen großen Lebensmittel-Skandal hatte es erst vor wenigen Wochen gegeben – als Wilke-Wurst mit Listerien belastet war. Laut einer Staatsministerin gab es Versagen bei Überprüfungen. Lebensmittelkontrolleure warnen, dass sich die Verunreinigungen derzeit generell auf Rekordniveau bewegen.

(dpa/les)