Wirbelsturm

Neuer Taifun rast auf Katastrophengebiet der Philippinen zu

Der Taifun „Trami“ fotografiert von dem Astronauten Alexander Gerst aus der internationalen Raumstation ISS.

Der Taifun „Trami“ fotografiert von dem Astronauten Alexander Gerst aus der internationalen Raumstation ISS.

Foto: Alexander Gerst / dpa

Die Philippinen müssen sich auf einen neuen Taifun vorbereiten. Nach dem Wirbelsturm „Mangkhut“ steuert jetzt „Trami“ auf das Land zu.

Manila.  Während auf den Philippinen noch die Bergungsarbeiten nach dem schweren Taifun „Mangkhut“ laufen, müssen sich die Bewohner des Inselstaats im Pazifischen Ozean schon auf den nächsten schweren Sturm vorbereiten. Der Wirbelsturm „Trami“ steuert mit Windgeschwindigkeiten bis zu 210 Stundenkilometern auf das Land zu.

Der Sturm soll am Freitag auf den Norden des Landes treffen. Dort hatte bereits der Vorgänger „Mangkhut“ schwere Schäden angerichtet. Es werden auch neue Erdrutsche befürchtet. Nach Einschätzungen von Meteorologen soll „Trami“ aber keine so starken Regenfälle mit sich bringen.

Durch den Sturm „Mangkhut“ und schweren Monsunregen waren in den vergangenen Tagen mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 80 werden noch vermisst. Das Land wird jedes Jahr von etwa 20 Taifunen heimgesucht. Bei einem der stärksten Stürme der vergangenen Jahre, dem Taifun „Haiyan“, starben um November 2013 mehr als 6300 Menschen, mehr als vier Millionen verloren ihr Zuhause. (dpa/sige)