Unwetter

Schwerer Taifun bewegt sich auf die Philippinen zu

Im Dezember 2017 hatte der Tropensturm „Tembin“ gewütet. Menschen versuchten sich auf Floßen zu retten.

Im Dezember 2017 hatte der Tropensturm „Tembin“ gewütet. Menschen versuchten sich auf Floßen zu retten.

Foto: Aclimah Disumala / dpa

Taifun „Mangkhut“ droht die Küste der Philippinen zu erreichen. Die Wellen könnten laut Wetterbehörde bis zu sechs Meter hoch schlagen.

Manila.  Ein mächtiger Taifun hat Kurs auf den Nordosten der Philippinen genommen. Die Behörden warnten am Mittwoch vor Sturmfluten, Überschwemmungen und heftigem Regen. Polizisten, Soldaten und örtliche Regierungsmitarbeiter halfen in den bedrohten Gegenden, sich auf die Ankunft von „Mangkhut“ vorzubereiten.

Der Taifun bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde auf den Inselstaat in Südostasien zu, wie die Wetterbehörde mitteilte. Seine Windböen erreichten demnach Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 255 Kilometern pro Stunde. In den Küstengebieten drohten Wellen von bis zu sechs Metern Höhe, hieß es.

Polizei in Bereitschaft

Der Chef der philippinischen Polizei, Oscar Albayalde, sagte, auch alle Polizeieinheiten im Norden seien in volle Bereitschaft versetzt, um Rettungseinsätze zu leisten. Die Einwohner in den gefährdeten Gebieten rief er auf, aufmerksam zu bleiben und Räumungsbefehle zu befolgen, sofern sie erteilt werden.

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich 20 Wirbelstürmen heimgesucht . Der bisher stärkste Taifun traf Teile des Inselstaates im November 2013. Damals kamen beim Durchzug von „Haiyan“ mehr als 6300 Menschen ums Leben. Mehr als vier Millionen Einwohner verloren ihre Häuser. (dpa)

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