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Katze „Lisio“ crasht TV-Interview mit einem Historiker

Katzen brauchen Aufmerksamkeit und wissen, wie sie die bekommen (Symbolbild).

Katzen brauchen Aufmerksamkeit und wissen, wie sie die bekommen (Symbolbild).

Foto: Ramon Espelt / imago/Westend61

Jerzy Targalski soll dem niederländischen Fernsehen ein Interview geben. Das tut er auch – und zwar mit beeindruckender Lässigkeit.

Berlin.  Interviews im Fernsehen laufen nicht immer nach Plan. Das wissen wir spätestens seit dem legendären BBC-Interview mit dem Nordkorea-Experten Robert Kelly , dessen Kleinkinder plötzlich ins Zimmer stürmten und ihrem Papa komplett die Show stahlen. Die niederländische Sendung „Nieuwsuur“ liefert nun einen würdigen Nachfolger für den Lacher von 2017.

Der Reporter Rudy Bouma wollte mit dem polnischen Historiker Jerzy Targalski über das umstrittene polnische Holocaust-Gesetz sprechen. Doch gerade, als das Interview beginnt, fordert Targalskis Katze Lisio die ihr gebührende Aufmerksamkeit ein – und hangelt sich an dem Historiker hoch auf dessen Schulter.

Targalski bleibt denkbar cool

Für Targalski ist das Verhalten seiner Katze offenbar nicht neu, in aller Ruhe führt er das Gespräch fort. Immer wieder muss sich Targalski den buschigen Schwanz aus dem Gesicht halten, während das Tier ihm ganz entspannt das Ohr abschleckt und im Zimmer herumschaut.

In den fertigen Beitrag hat es das Interview am Ende nicht geschafft, aber der Reporter hat die Szene nun auf Twitter geteilt. Schon mehr als 600.000 Mal (Stand: 10. Juli, 11 Uhr) ist das kurze Video angeklickt worden. (küp)