Buschfeuer

Kalifornien erlebt die drittgrößten Brände seit 1932

Ein Feuerwehrmann bekämpft am vergangenen Freitag das Buschfeuer im kalifornischen Fillmore (USA).

Ein Feuerwehrmann bekämpft am vergangenen Freitag das Buschfeuer im kalifornischen Fillmore (USA).

Foto: Paul Kuroda / dpa

Das sogenannte Thomas-Feuer ist der drittgrößte Brand in der Geschichte Kaliforniens. 8500 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen.

Los Angeles.  Mit einer Fläche von 1100 Quadratkilometern sowie mit mehr als 1000 beschädigten Gebäuden ist das sogenannte Thomas-Feuer das drittgrößte in der Geschichte Kaliforniens seit dem Jahr 1932. 8500 Feuerwehrleute kämpften am Sonntag (Ortszeit) gegen die Flammen im Norden von Los Angeles, wie die Behörden mitteilten. Die Flammen seien zu 45 Prozent unter Kontrolle.

Zwei Menschen starben durch das Feuer, das seit knapp zwei Wochen lodert. Schäden und Kosten für die Brandbekämpfung wurden von den Behörden mit etwa 117 Millionen US-Dollar (99,5 Millionen Euro) beziffertet.

Besonders schwierig ist die Brandbekämpfung wegen starker Winde, die am Sonntag Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde erreichten. Dadurch steige auch die Gefahr von weiteren Feuern, warnten die Behörden. (dpa)