Festival-Sicherheit

Rucksäcke sind jetzt auch beim „Hurricane Festival“ verboten

Diese 10 Typen trifft man auf jedem Festival

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Gürteltasche statt Rucksack: Die „Hurricane“-Veranstalter verschärfen die Sicherheitsvorkehrungen. Ähnlich war es bei „Rock am Ring“.

Scheeßel.  Nach der Terrorwarnung bei „Rock am Ring“ Anfang Juni erhöhen nun auch die Organisatoren des „Hurricane Festivals“ die Sicherheitsvorkehrungen. Bei der Veranstaltung vom 23. bis 25. Juni in Scheeßel sowie beim Schwesterfestival „Southside“ in Neuhausen ob Eck wird es nicht mehr erlaubt sein, größere Taschen, Rucksäcke und Turnbeutel aller Art mit aufs Konzertgelände zu nehmen. Ebenfalls verboten sind volle Tetra-Packs und Trinkflaschen.

In einer Mitteilung auf Facebook schreiben die Organisatoren, welche Gegenstände noch erlaubt sind:

• Bauch- und Gürteltaschen in den Maßen (25cm x 10cm x 15cm), und Brustbeutel im DIN A5-Format (21cm x 15cm x 2cm)

• Flüssige Hygiene- und Gesundheitsartikel bis 100 ml (bis maximal 2 Stück pro Person) in geeigneten Plastikgefäßen

• Leere, faltbare Trinkflaschen bis 1 Liter

• Leere Tetra Packs bis 1 Liter

• Offene Trinkbecher aus Kunststoff/Pappe bis 0,5 Liter

„Trinkwasser gibt es wie immer an den kostenlosen Trinkwasserstellen, deren Anzahl wir dieses Jahr noch weiter aufstocken werden“, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch im Pit direkt vor den Bühnen werde es eine Wasserstation geben.

Wer keine Trinkgefäße mit aufs Gelände bringt, könne Pfandbecher und 0,5L-Tetra-Packs Wasser neben den Trinkwasserstellen außerhalb des Pits kaufen.

Reaktion auf Terror in Manchester und Warnung bei „Rock am Ring“

Die Veranstalter reagieren mit den Änderungen auf das Bombenattentat bei einem Konzert von Ariana Grande in Manchester und den Terrorverdacht bei „Rock am Ring“. Beim Konzert der US-Sängerin hatte sich am 22. Mai ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und 22 Menschen getötet. Das Musikfestival „Rock am Ring“ war zunächst wegen einer Terrorwarnung unterbrochen und geräumt worden. Der Verdacht erwies sich aber schließlich als unbegründet.

Terrorgefahr bei „Rock am Ring“ – das sind die Reaktionen der Künstler
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„Nach vielen Rücksprachen mit Behörden und Polizei sind wir der Meinung, dass diese Maßnahmen notwendig sind, um euch die höchste Sicherheit bieten zu können, die uns möglich ist“, so die Veranstalter. (cho)

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