Anschläge

DFB-Spieler sprechen über Erlebnisse nach Terror in Paris

Die deutschen Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski (l) und Antonio Rüdiger verlassen den Flughafen Frankfurt/Main nach der Rückkehr aus Paris.

Die deutschen Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski (l) und Antonio Rüdiger verlassen den Flughafen Frankfurt/Main nach der Rückkehr aus Paris.

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Die Nationalspieler haben eine ganze Nacht im Stadion bei Paris ausgeharrt. Nun berichten sie über die Zeit nach den Terroranschlägen.

Berlin.  Mats Hummels, Mario Götze und ihre Mannschaftskameraden mussten nach den Terroranschlägen von Paris eine Nacht im Stade de France vor den Toren der französischen Hauptstadt verbringen. Nach der Rückkehr nach Deutschland am Samstag berichten zahlreiche Nationalspieler über das Erlebte.

Vor dem Stadion hat nach aktuellen Erkenntnissen ein Selbstmordattentäter eine Bombe gezündet. Zu groß schien Freitagnacht offensichtlich die Gefahr für die DFB-Elf, verfrüht abzureisen. In den Tweets des Fußballer ist vor allem eine große Erleichterung herauszulesen. Ilkay Gündogan, Marios Götze und Mats Hummel meldeten sich zunächst mit einer Nachricht zu ihrer Sicherheit. Toni Kroos, der nicht im Kader für das Spiel war, fand deutliche Worte. „Was ist das für eine kranke Welt?“, schrieb der Profi von Real Madrid.

Aus den Tweets liest sich auch, dass einzelne Spieler in Gedanken noch nicht ganz in Deutschland angekommen sind. Torwart Bernd Leno schreibt etwa: „Wir sind daheim gesund angekommen und können nun zu unseren Familien. Meine Gedanken sind aber bei den Opfern und deren Familien.“