Forbes-Liste

Tote Stars sind Topverdiener: Michael Jackson wieder Nr. 1

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Sie sind tot, ihre Konten füllen sich aber weiter: Michael Jackson, Elvis Presley und Marilyn Monroe scheffeln immer noch Millionen.

Los Angeles/New York. Popstar Michael Jackson bleibt Spitzenverdiener unter den toten Stars. Der im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren gestorbene Sänger hat seinen Erben rund 170 Millionen Dollar eingebracht, schätzt das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ in seiner jährlichen Liste mit den Einkommen gestorbener Stars. Die am Dienstag veröffentlichte Aufstellung bezieht sich auf Einnahmen von Oktober 2010 bis Oktober 2011. Forbes führt den Verdienst des „King of Pop“ auf Plattenverkäufe und Einnahmen aus Jacksons Musikrechte-Katalog zurück.

Der 1977 gestorbene Elvis Presley landete mit 55 Millionen Dollar Einnahmen aus der Touristenattraktion Graceland, einer Show in Las Vegas und der Vermarktung seiner Musik auf Rang zwei. Schauspielerin Marilyn Monroe schaffte es 49 Jahre nach ihrem Tod mit 27 Millionen Dollar auf den dritten Platz.

Keine „Peanuts“ sind auch die 25 Millionen Dollar, die Cartoonist Charles M. Schulz seinen Erben mit seiner Serie um charlie Brown und Snoopy jährlich einbringt. Der im Jahr 2000 gestorbene Zeichner konnte sich erneut auf dem vierten Platz behaupten.

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Den fünften Rang teilen sich Ex-Beatle John Lennon und die Schauspielerin Elizabeth Taylor mit einem posthumen Verdienst von 12 Millionen Dollar. Die Erben der im März gestorbenen Oscar-Gewinnerin profitieren vor allem von dem Verkauf von Taylors Parfüm „White Diamonds“.

Das Einkommen der toten Spitzenverdiener wurde auf Basis von Gesprächen mit Experten und anhand von Steuererklärungen der Nachlassverwalter geschätzt.