Schneesturm bringt US-Ostküste zum Stillstand

New York. Ein heftiger Schneesturm hat das Leben an der US-Ostküste gestern komplett ausgebremst. Zehntausende Amerikaner hängen nach dem Weihnachtsfest fest und kommen nicht zu ihren Wohn- und Arbeitsorten zurück, weil die großen Flughäfen dicht sind. In einigen Regionen fielen 70 Zentimeter Schnee. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg warnte vor dem Sturm: "Unglücklicherweise liegt unsere Stadt direkt auf seinem Weg." Im Stadtbereich von New York könne mit bis zu 45 Zentimeter Schnee gerechnet werden, sagten Meteorologen voraus. Alle drei New Yorker Flughäfen waren gestern Morgen geschlossen.

Die Bundesstaaten North Carolina, Virginia, Maryland und New Jersey riefen wegen der Schneemassen den Notstand aus, schrieb die "New York Times". Die Wetterfront ist dieselbe, die vor einer Woche bereits für Regenstürme und Schlammlawinen in Kalifornien gesorgt hatte. Dann brachte sie den Südstaaten die erste weiße Weihnacht seit einem Jahrhundert, bevor sie jetzt den Norden der Ostküste ausbremste.

Auch zahlreiche Flüge von München, Düsseldorf und Frankfurt nach New York wurden gestrichen.