Häuser zerstört

Erdbeben auf Island

Reykjavik. Schweres Erdbeben auf Island. In Selfoss nahe der Hauptstadt Reykjavik sind Häuser, Brücken und Zufahrtsstraßen zerstört worden. Einige Menschen wurden verletzt. Die Stärke des Bebens lag bei 6,1 bis 6,3. Augenzeugen berichten, dass alle Häuser in der Hauptstadt der Nordatlantik-Insel gewackelt hätten. Das Epizentrum lag 50 Kilometer südöstlich von Reykjavik. Der Schriftsteller Oskar Gudmundsson (79): "Ich war in einer Bibliothek, und alle sind ins Freie gelaufen." Die Vulkan-Insel liegt an der Zentralspalte des Mittelatlantischen Rückens und wird deshalb immer wieder von Beben erschüttert. Auf Island leben gut 300 000 Menschen.