DSDS-Sänger

Menowin Fröhlich muss wegen Kopfstoß erneut vor Gericht

Foto: picture alliance / dpa / dpa

Der 23-Jährige verbüßt derzeit eine Haftstrafe, muss sich aber erneut vor Gericht verantworten. Weil er seinen Manager im Juli 2010 mit einem Kopfstoß verletzt haben soll, wird er wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

Darmstadt. Neuer Wirbel um den ehemaligen Teilnehmer der TV-Show "Deutschland sucht den Superstar", Menowin Fröhlich. Der Pop-Sänger soll im Juli 2010 seinen damaligen Manager mit einem Kopfstoß verletzt haben. Das bestätigte am Freitag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Darmstadt. Das Amtsgericht ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Wie der „Darmstädter Echo“ berichtet, soll es am Tag vor der Tat in einem Schweizer Hotel zu einem Streit der beiden gekommen sein, weil Fröhlich einen geplanten Termin hat platzen lassen.

Der 23-Jährige brummt derzeit noch eine Haftstrafe von vier Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung und Betrugs ab, muss sich nun aber erneut vor dem Gericht verantworten. Er war zuletzt auf Bewährung frei gekommen, hatte aber gegen Auflagen verstoßen. (dpa/abendblatt.de)

Lesen Sie dazu auch den Bericht vom 16. Februar:

Menowin Fröhlich in Dortmund festgenommen

Menowin Fröhlich, Vizegewinner der letzten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“, ist in Dortmund festgenommen worden. Er habe seine Haftstrafe in Darmstadt nicht wie gefordert angetreten, sagte sein Anwalt Manfred Döring am Mittwoch.

Die Polizei in Dortmund erklärte, Fröhlich sei am Mittwochabend nach einem Hinweis festgenommen worden. Der 23-Jährige hätte eigentlich am Montag in Darmstadt seine Haft antreten müssen. Es gehe um eine Reststrafe von 313 Tagen, weil er Bewährungsauflagen nicht eingehalten habe, sagte Döring.

Fröhlich war vom Amtsgericht im bayerischen Ingolstadt wegen Betrugs und Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Von dieser Strafe hatte er rund zwei Drittel abgesessen und war anschließend auf Bewährung entlassen worden.

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.