Handball

HSV Hamburg verliert 24:25 bei Lübeck-Schwartau

Torhüter Marcel Kokoszka lieferte eine starke Partie ab (Archivbild).

Torhüter Marcel Kokoszka lieferte eine starke Partie ab (Archivbild).

Foto: Witters

In Spiel eins nach dem Klassenerhalt ging es für die Hamburger nur ums Prestige. HSVH-Trainer: „Es war ein hitziges Derby.“

Lübeck.  Das Wort Hölle im Verbund mit Heimspielstätten wird im Handball inflationär gebraucht. Es gibt die Hölle Nord, die Hölle Süd oder die Hansehölle. Letztgenannte, die ausverkaufte Hansehalle in Lübeck, hatte Freitagabend vor 2176 Zuschauern tatsächlich etwas Diabolisches. Beim 24:25 (9:11) des Handball Sport Vereins Hamburg beim VfL Lübeck-Schwartau war Feuer drin. Auf den Rängen, wo gut 300 Hamburger Fans alles gaben; und auf dem Spielfeld, wo sich beide Teams im hart geführten Abwehrspiel nichts schenkten.

In Spiel eins nach dem Klassenerhalt ging es für die Hamburger ebenso nur ums Prestige wie für den Ligafünften. Der HSVH knüpfte zunächst an die starke Rückrunde an. Erst nach acht Minuten (1:2) kamen die Schleswig-Holsteiner zu ihrem ersten Tor.

Viele Fehlwürfe und technische Fehler

Weil der HSVH zu viele Fehlwürfe (17) und technische Fehler (9) einstreute, konnte sich der VfL immer wieder mit zwei Toren absetzen. Angeführt vom Halbrechten Antonio Metzner (8 Tore), der in die Erste Liga nach Erlangen wechselt, behielt Lübeck auch in der Schlussphase die Oberhand.

Beim HSVH verdienten sich Jan Forstbauer (6 Tore) und Torhüter Marcel Kokoszka (11 Paraden), der Stammkeeper Aron Edvardsson (Meniskus-OP) gut vertrat, Bestnoten. „Es war ein hitziges Derby. Leider mit dem besseren Ende für Lübeck-Schwartau“, sagte Trainer Torsten Jansen, „aber wir sehen uns ja nächste Saison wieder.“