Fussball-WM 2010 in Südafrika

2014: Brasilien stellt gelb-grünes WM-Logo vor

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Drei triumphierende Hände bilden Eintracht und Gemeinsinn ab. Das Logo wurde von Brasiliens Präsident Lula und Fifa-Chef Blatter präsentiert.

Johannesburg. Im Beisein des brasilianischen Staatspräsidenten Luiz Inacio Lula wurde am Donnerstagabend das Emblem der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 vorgestellt. Eine Jury entschied sich für die Kreation „Inspiration“ der brasilianischen Agentur Africa. Das Motiv stellt drei triumphierende Hände dar, die gemeinsam die WM-Trophäe bilden. Es sollen Werte wie Eintracht und Gemeinsinn symbolisiert werden. Die Landesfarben Gelb und Grün stehen für die Gastfreundschaft Brasiliens, das letztmals 1950 WM-Ausrichter war. Im Juli 2011 findet die Auslosung der Qualifikationsgruppen in Brasilien statt. Der Zeremonie wohnten auch FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, der Chef des brasilianischen Verbandes Ricardo Teixeira, die ehemaligen Nationalspieler Carlos Alberto, Cafu und Romario sowie der brasilianische Weltmeister-Coach von 1994, Carlos Alberto Parreira, zuletzt Trainer von WM-Gastgeber Südafrika, sowie 500 geladene Gäste im Convention Center von Sandton bei.

Auch wenn die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land groß ist - nach dem WM-Aus für Brasilien hat der Staatschef der „Fußball-Nation“, Luiz Inácio Lula da Silva, keine Lust mehr, sich das Endspiel am Sonntag in Johannesburg anzusehen. Während seiner Tour durch Afrika sagte Lula in Lusaka (Sambia), wenn er es schaffe, seine politischen Verpflichtungen in Südafrika vor dem Finale zu erfüllen, werde er früher zurückfliegen, vielleicht schon Freitag oder spätestens Sonnabend.

Auf die Frage eines Journalisten, ob er denn gar keine Lust mehr habe, sich – wie eigentlich geplant – das Endspiel anzusehen, antwortete er: „Ich nicht und Sie auch nicht.“ Der fußballbegeisterte Lula hatte seine Enttäuschung über das Ausscheiden der Seleção auf der mehrtägigen Afrika-Reise mehrmals kundgetan. Am Donnerstag wurde er in Südafrika, der letzten Station seiner Reise, erwartet.


( (sid/dpa/abendblatt.de) )