St. Pauli

Die Derbysieger geraten am Ende ins Schwimmen

St. Paulis Henk Veerman (l-r), St. Paulis Leo Östigard und Osnabrücks Joost van Aken

St. Paulis Henk Veerman (l-r), St. Paulis Leo Östigard und Osnabrücks Joost van Aken

Foto: dpa

Knoll feiert an der Bank, Buballa setzt für den 3:1-Sieg sogar die Eckfahne ein. Die Spieler des FC St. Pauli in der Einzelkritik.

Hamburg. Nach dem Derby-Sieg beim HSV (2:0) hat der FC St. Pauli seine Form mit einem 3:1 über den VfL Osnabrück bestätigt. Mit dem ersten Heimsieg 2020 setzt sich die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay im Mittelfeld der Zweiten Liga fest. Die Einzelkritik.

Himmelmann: Der Derbysieger war selten gefordert, aber immer zur Stelle, wenn es drauf ankam. Verhinderte in der 79. Minute den möglichen Anschlusstreffer zum 2:3.

Ohlsson: Der Derbysieger verteidigte lange Zeit gewohnt solide und rustikal auf der rechten Seite, geriet in der Schlussphase aber auch ins Schwimmen.

Östigard: Der Derbysieger organisierte wieder die Dreierkette, gewann fast jeden Kopfball und antizipierte gut.

Buballa: Der Derbysieger gewann viele wichtige Zweikämpfe. Dabei setzte er sogar die Eckfahne ein.

Knoll: Der Derbysieger feierte seinen Eckball zum 1:0 im ersten Startelfeinsatz seit 14. Dezember demonstrativ bei der St. Pauli-Bank. Ganz starker Auftritt.

Benatelli (bis 65): Der Derbysieger lief Löcher zu, sicherte Bälle und fiel ansonsten kaum auf. Job erledigt.

Flum (ab 65.): Nach der Einwechslung des Derbysiegers wurde Osnabrücks Druck immer größer.

Miyaichi: Der Derbysieger stellte Osnabrücks Abwehr auf der rechten Seite mit seiner Dynamik vor viele Rätsel, die diese nicht immer lösen konnte.

Sobota: Der Derbysieger beherrschte gemeinsam mit Knoll das Mittelfeld und nutzte seinen Platz zum Treffer zum 2:0. Sein zweites Tor verhinderte er selbst durch einen Slapstick-Stolperer.

Penney: Der Derbysieger hatte durch sein Tor gegen den HSV offenbar viel Selbstvertrauen getankt. Traute sich links Außen viel zu, brachte aber zu wenige Flanken an die Mitspieler.

Diamantakos (bis 77.): Der Derbysieger lief viele Wege, bot sich ständig an, sorgte pausenlos für Unruhe. Hätte schon in der 18. Minute das 1:0 machen müssen, schlug dann aber nach der Pause zu.

Gyökeres (ab 77.): Der Derbysieger konnte kaum noch für Entlastung sorgen.

Veerman (bis 45.): Der Derbysieger bleibt im Formhoch: Siebtes Tor in den letzten acht Spielen und das 2:0 aufgelegt. Musste mit Schulterverletzung in der Kabine bleiben.

Tashchy (ab 46.) Der Derbysieger mühte sich vergeblich, Torgefahr auszustrahlen. Ein Veerman ist er nicht.