HSV-Einzelkritik

Heyer direkt bester Mann – Dudziak eine Augenweide

Beim neuen Defensiv-Allrounder stimmt gegen Düsseldorf alles. Auch Doppeltorschütze Terodde und andere HSVer überzeugen beim 2:1.

Hamburg. Der HSV hat seinen Zweitligaauftakt mit dem 2:1 (1:0)-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf erfolgreich gestaltet. Anteil an den drei Punkten hatte aber nicht nur Doppeltorschütze Simon Terodde. Hier sind die HSV-Profis in der Einzelkritik.

Daniel Heuer Fernandes: Hätte den Abend lange Zeit auch im St. Pauli Beachclub verbringen können. Die Düsseldorfer zogen es vor, dem unter Beobachtung stehenden Torhüter einen fast freien Abend zu gewähren.

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Josha Vagnoman: Viel besser als beim Pokal­aus in Dresden. Hinten sicher, dazu einige Vollsprints über den ganzen Platz.

Moritz Heyer: On Fire. Passspiel, Übersicht, Zweikampfhärte – es stimmte alles. Direkt bester Mann beim Debüt.

Stephan Ambrosius: Nur 1,82 Meter groß, aber im Kopfballduell kaum zu bezwingen. Der gebürtige Hamburger wird kein Rastelli mehr. Aber als Gegenspieler muss man Angst haben, vom Motivationsmonster aufgefressen zu werden.

Hier geht es zum Spielbericht:

Tim Leibold: Der Kapitän brachte seine Crew wieder auf Kurs. Solide.

Klaus Gjasula: Bemühte sich von der ersten Minute an, seinem Ruf als Gelb-Rüpel alle Ehre zu machen.

Amadou Onana (bis 83.): Vor dem Spiel sagte Trainer Thioune, dass der Youngster in den vergangenen Wochen gezeigt habe, dass er Profifußball könne. Am Freitagabend bestand er den Realitätscheck.

Gideon Jung (ab 83.): Fiel nicht weiter auf.

Manuel Wintzheimer (bis 83.): Nicht so auffällig wie zuletzt, aber sehr ordentlich.

Khaled Narey (ab 83.): Half beim Absichern.

Jeremy Dudziak (bis 89.): Seine Ballannahme ist eine Augenweide. Alle gefährlichen Angriffe liefen über ihn, er bereitete zwei Tore vor. Viel mehr geht nicht.

David Kinsombi (ab 89.): Siegte noch mit.

Sonny Kittel (bis 89.): Steigerte sich im Vergleich zur Pokalpleite in Dresden, darf sich aber gerne noch weiter steigern.

Aaron Opoku (ab 89.): HSV-Profidebüt nach neun Jahren im Volkspark.

Simon Terodde (bis 69.): Verdiente sich seine Premierentreffer redlich und zementierte seinen Status als Unterschiedsspieler.

Lukas Hinterseer (ab 69.): Sammelte Fleißpunkte.​

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