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Jansen trainiert wieder, Diaz drängt in die Startelf

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Nach der 0:4-Pleite gegen Leverkusen deuten sich beim HSV einige personelle Veränderungen an – vor allem in der wackeligen Defensive.

Hamburg. Nach der 0:4-Pleite bei Bayer 04 Leverkusen ist beim HSV der Kampf um die Stammplätze neu entbrannt. Da Marcell Jansen am Dienstag ins Mannschaftstraining zurückkehrte und Cléber Reis seine Sperre abgesessen hat, könnten beide schon am Samstag (18.30 Uhr im Liveticker auf Abendblatt.de) im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg zum Comeback kommen. Nach der Einheit am Vormittag setzte Jansen beim Nachmittagstraining aus, absolvierte stattdessen gemeinsam mit Markus Günther eine Laufeinheit.

„Ich habe gesehen, auf wen ich mich verlassen kann und auf wen nicht“, hatte HSV-Trainer Peter Knäbel nach dem Leverkusen-Spiel erklärt. Und damit indirekt bereits Umstellungen in der Startelf für das wichtige Heimspiel des auf dem Relegationsplatz stehenden HSV gegen den Tabellenzweiten aus Wolfsburg angedeutet. Auch der zuletzt zum Edelreservisten degradierte Spielmacher Rafael van der Vaart, der in Leverkusen nach längerer Verletzungspause erstmals eingewechselte Marcelo Diaz und Slobodan Rajkovic sind Kandidaten für die HSV-Startelf.

Unterdessen droht allen voran Nicolai Müller, Ivo Ilicevic, Petr Jiracek und Zoltan Schieber die Reservebank. Auch Linksverteidiger Matthias Ostrzolek und der noch torlose Stürmer Ivica Olic können sich des Stammplatzes nicht sicher sein. Für Olic steht nach längerer Pause Pierre-Michel Lasogga bereit, der in der 15-Uhr-Einheit nach einem Zusammenprall zunächst liegenblieb, weniger später und nach kurzer Behandlung aber weitertrainieren konnte. Knäbel denkt aber auch über einen Zwei-Mann-Sturm mit dem Duo Lasogga/Olic nach. Und Offensiv-Allrounder Maximilian Beister darf sich ebenfalls Hoffnungen auf einen Einsatz machen.

Wie sehr sich die Fans um die Zukunft ihres Vereins sorgen, zeigt indes auch das große Interesse an der letzten "Matz ab"-Sendung im Netz. Allein auf Youtube wurde das Video zur 0:4-Pleite inzwischen bereits mehr als 10.000 Mal angeschaut.

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