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Van der Vaart doch nicht in die USA – wer sagte wem ab?

Laut US-Medien nahm Kansas City Abstand von der Verpflichtung, doch offenbar lehnte der Spieler nach dem jüngsten Gehalts-Angebot ab.

Hamburg. Der Abschied von Rafael van der Vaart vom HSV nach der laufenden Saison ist beschlossene Sache. Der 32-Jährige hat keine Zukunft mehr in der Hansestadt und liebäugelte mit einem Wechsel in die US-Profiliga MLS. Sporting Kansas City schien der neue Club des Holländers zu werden und lockte van der Vaart angeblich mit einem Mega-Gehalt von rund 4,3 Millionen Euro. Die Verhandlungen waren bereits weit fortgeschritten.

Doch jüngst geriet der schon sicher geglaubte Transfer ins Wanken. Grund: Spieler und Verein lagen in ihren Verhandlungen beim Thema Finanzen offenbar zu weit auseinander. Kansas-Coach Peter Vermes nahm vergangene Woche laut der örtlichen Zeitung „Kansas City Star“ Abstand von einer Verpflichtung des Vize-Weltmeisters von 2010: „Wir respektieren ihn, aber bei den Zahlen, über die wir gesprochen haben, macht das keinen Sinn“, sagte Vermes.

Nun berichtet jedoch die Bild-Zeitung, dass van der Vaart derjenige war, der den Club-Verantwortlichen eine Absage erteilte. Wie das Blatt berichtet, lag das Gehaltsangebot „nur“ bei rund 2,2 Millionen Euro brutto, etwa halb so viel, wie zunächst angenommen. Damit läge van der Vaarts Verdienst in den USA unter seinem derzeitigen Gehalt beim HSV (ca. 3,5 Millionen Euro). Das Angebot war dem Mittelfeldspieler dann allerdings zu gering, sodass er dem Club absagte.

Die Zukunft des 109-maligen Nationalspielers der Niederlande ist damit also wieder völlig offen. Sicher ist nur, dass van der Vaart in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot des HSV tragen wird. (feg)

( feg )

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