Fußball-Ticker

Rekord-Transfer von Raheem Sterling bestätigt

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

18.000 Fenerbahce-Fans feiern van Persie

20.03 Uhr: Topstürmer Robin van Persie (31) ist beim türkischen Fußball-Spitzenklub Fenerbahce Istanbul von 18.000 enthusiastischen Fans begeistert empfangen worden. "So etwas erlebe ich zum ersten Mal. Ich bin überwältigt und stolz und glücklich, jetzt ein Teil der Fenerbahce-Familie zu sein", sagte der vom englischen Rekordmeister Manchester United verpflichtete Niederländer im ohrenbetäubenden Jubel des Fener-Anhangs.

Zum Programm seiner Präsentation als neuer Hoffnungsträger des Vizemeisters für die Jagd auf Titelverteidiger und Rekordmeister Galatasaray Istanbul gehörte auch die Unterschrift unter einen Dreijahresvertrag. Angeblich soll van Persie, der in den vergangenen drei Jahren bei ManU auf Torejagd gegangen war und in der abgelaufenen Saison mit Verletzungsproblemen und Formschwankungen zu kämpfen hatte, am Bosporus 4,7 Millionen Euro pro Spielzeit verdienen.

Sterling-Transfer zu City perfekt

19.10 Uhr: Der englische Rekordtransfer von Nationalstürmer Raheem Sterling zu Manchester City ist perfekt. Dies teilte der FC Liverpool am Dienstag mit, ohne auf finanzielle Details einzugehen. Sterling unterschrieb nach Angaben der Citizens einen Fünfjahresvertrag.

Die BBC und verschiedene weitere Medien berichteten, dass sich Manchester mit Liverpool auf eine Ablösesumme von umgerechnet rund 68 Millionen Euro (49 Millionen Pfund) für den 20-Jährigen geeinigt habe. Nie zuvor wechselte ein Engländer für eine höhere Summe den Verein. An Sterling soll zwischenzeitlich auch Bayern München Interesse gehabt haben.

Sterling war 2014 als bester U21-Spieler Europas mit dem "Golden Boy"-Award ausgezeichnet worden. Zuletzt erkaltete die Beziehung zu den Klubverantwortlichen in Liverpool. Im Winter hatte der Stürmer laut Teammanager Brendan Rodgers ein "unglaubliches Angebot" zur Verlängerung seines noch bis 2017 gültigen Vertrages abgelehnt. Für die Reds bestritt Sterling 129 Einsätze und erzielte 23 Tore.

Bittencourt von Hannover nach Köln

17.35 Uhr: Hannover 96 hat heute Offensivspieler Leo Bittencourt die Freigabe erteilt und entspricht damit dem Wunsch des Spielers. Bittencourt wechselt mit sofortiger Wirkung zum 1. FC Köln. Für Hannover 96 bestritt er in den vergangenen zwei Spielzeiten 57 Bundesligaspiele (5 Tore).

"Leo Bittencourt ist vor einigen Tagen auf uns zugekommen und hat um die Freigabe für seinen Wechsel nach Köln gebeten. Nach internen Beratungen haben wir diesem Wunsch entsprochen. Wir wünschen Leo für die Zukunft sportlich und privat alles Gute", erklärt 96-Sportdirektor Dirk Dufner. "Leo wollte eine neue Herausforderung und sieht diese beim 1. FC Köln."

"Mein Wechsel aus Dortmund nach Hannover war damals genau der richtige Schritt. Ich wollte spielen und mich in der Bundesliga durchsetzen. Es waren zwei sehr prägende Jahre in Hannover, die mich absolut weiter gebracht haben. Ich verlasse 96 deshalb mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Dem Verein, den Fans und meinen tollen bisherigen Mannschaftskameraden - mit denen ich trotz der harten Arbeit auch immer viel Spaß hatte - wünsche ich eine erfolgreiche Saison und dass sie diesmal mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Wir sehen uns bald in der Liga wieder, darauf freue ich mich", so Leo Bittencourt zu seinem Abschied aus Hannover.

Maradona geht Messi ungewohnt heftig an

15.40 Uhr: Argentiniens Idol Diego Maradona hat den viermaligen Weltfußballer Lionel Messi ungewohnt scharf kritisiert. "Wir haben den besten Fußballer der Welt, der gegen Real Sociedad viermal trifft, aber nicht einmal den Ball berührt, wenn er für die Nationalmannschaft spielt", sagte der Weltmeister von 1986 in einem Interview mit der Sporttageszeitung Olé.

Argentinien hatte jüngst das Finale der Südamerika-Meisterschaft gegen Gastgeber Chile im Elfmeterschießen verloren, in insgesamt sechs Turnierspielen kam Barcelonas Star Messi nur auf einen Treffer. "Diejenigen, die sagen, man müsse ihm schmeicheln, gehen mir auf die Eier. Messi sollte behandelt werden wie alle anderen Spieler auch, die das Trikot der Nationalmannschaft tragen", so Maradona weiter.

Augsburg-Sünder Bobadilla hat Glück gehabt

15.31 Uhr: Der FC Augsburg kann beim Bundesliga-Start am 15. August gegen Hertha BSC auf Angreifer Raul Bobadilla zurückgreifen. Der Nationalspieler aus Paraguay ist vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens zwar für ein Spiel gesperrt worden, die Strafe hatte Bobadilla am letzten Spieltag der vergangenen Saison aber bereits verbüßt.

Bobadilla war in der Nachspielzeit der Partie der Schwaben gegen Hannover 96 am 16. Mai von Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) des Feldes verwiesen worden. Beim 3:1 in Gladbach am 23. Mai hatte der 28-Jährige daraufhin gefehlt. Augsburg wurde allerdings noch mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro belegt.

Russland will jetzt einen russischen Trainer

15.28 Uhr: Nach der Trennung von Fabio Capello (siehe Meldung von 10.07 Uhr) will Russlands Fußballverband bereits im kommenden Monat einen Nachfolger benennen. Interimspräsident Nikita Simonjan sagte am Dienstag im Anschluss an eine Sitzung des Exekutivkomitees, dass der kommende Nationaltrainer ein Russe sein wird. Er nannte drei Kandidaten: Leonid Sluzki von ZSKA Moskau, den ehemaligen Trainer von Rubin Kasan, Kurban Berdjew, sowie Juri Sjomin von Antschi Machatschkala. „Es wird ein einheimischer Trainer sein und wir werden nicht lange warten“, erklärte Simonjan.

Werder-Keeper Wolf weiter ausgebremst

15.03 Uhr: Der angestrebte Zweikampf um die Nummer eins im Tor von Werder Bremen findet weiterhin nicht statt. Keeper Raphael Wolf sollte eigentlich im Trainingslager im Zillertal wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Nach seiner Hüftoperation kann der 27-Jährige, der als Herausforderer gilt, aber nach wie vor nur individuell trainieren. Als Favorit auf den Stammplatz im Werder-Tor gilt Felix Wiedwald, der von Eintracht Frankfurt zurückgekehrt war.

Mainz will Copa-Sünder Jara abgeben

14.30 Uhr: Drei Wochen nach seinem Eklat bei der Copa America ist der Chilene Gonzalo Jara am Dienstag in die Saisonvorbereitung des FSV Mainz 05 eingestiegen. Der Bundesligist würde den 29-Jährigen gerne an einen anderen Verein verkaufen. Trainer Martin Schmidt betonte aber nach der ersten Trainingseinheit des Verteidigers: „Solange er hier ist, ist er für mich ein ganz normaler Spieler. Wir sind offen, wenn jemand kommt. Aber bis dahin ist er volles Mitglied der Mannschaft und trainiert hier ganz normal.“

Bei der Südamerika-Meisterschaft hatte Jara seinem Gegenspieler Edinson Cavani während des Viertelfinal-Spiels gegen Uruguay an den Hintern gegriffen und damit einen Platzverweis des Stürmerstars von Paris St. Germain provoziert. Denn Cavani reagierte auf diesen Griff mit einem leichten Schlag ins Gesicht des Bundesliga-Profis. Anschließend wurden beide Spieler gesperrt - und Jara verpasste dadurch auch den Finalsieg seiner Chilenen gegen Argentinien. Dass der Abwehrspieler keine sportliche Zukunft in Mainz mehr hat, ist allerdings unabhängig von den Vorkommnissen bei der Copa America.

Xavi kritisiert Real wegen Casillas heftig

14.24 Uhr: Der langjährige Kapitän des FC Barcelona, Xavi, hat Barcelonas Erzrivalen Real Madrid für den unwürdigen Abschied von Nationaltorhüter Iker Casillas heftig kritisiert. "Dieser Abgang stinkt", schrieb der inzwischen in Katar spielende Xavi in einem offenen Brief in der Zeitung La Vanguardia: "Es ist eine Schande, ganz schwach."

Xavi und der nach 26 Jahren bei Real zum FC Porto wechselnde Casillas sind trotz der großen Rivalität ihrer langjährigen Klubs befreundet, sie wurden mit Spanien 2010 Welt- und 2008 sowie 2012 Europameister. "Wieso würdigt man Iker nicht? Er ist der wichtigste Torhüter der Geschichte", meinte Xavi, der seinen Abschied in Barcelona als würdig empfand: "Und Iker hätte verdient, dass man ihn so behandelt, wie er andere immer behandelt."

Casillas war von Real nicht offiziell verabschiedet worden und hatte bei seiner Abschieds-Pressekonferenz alleine auf dem Podium gesessen.

Derweil buhlt Real um die Dienste von Nationaltorhüter Kiko Casilla vom Ligarivalen Espanyol Barcelona. Der 28-Jährige, der in der Jugend bereits für die Königlichen gespielt hatte, könnte damit Casillas beerben.

Nach Aussagen von Espanyol-Präsident Joan Collet liegt dem Klub ein Angebot von Madrid für Casilla in Höhe von vier Millionen Euro vor. Die spanische Nummer drei hat in Barcelona noch einen Vertrag bis 2018. Bei Espanyol ist Casilla seit drei Jahren Stammtorhüter. Sein Debüt in der Nationalmannschaft hatte er am 18. November 2014 in Vigo gegen Deutschland gegeben (0:1).

Auf dem Wunschzettel von Real Madrid soll aber weiterhin David de Gea (24/Vertrag bis 2016) vom neuen Schweinsteiger-Klub Manchester United stehen. Der spanische Nationalkeeper spielte bis 2011 für Reals Erzrivalen Atletico Madrid.

Nächster Verletzter für Mainz 05

13.56 Uhr: Mainz 05 beklagt einen weiteren Verletzten. Der Südkoreaner Ja-Cheol Koo hat sich im Training einen leichten Muskelfaserriss in der Wade zugezogen. Das gab der Verein am Dienstag bekannt. Wie lange der offensive Mittelfeldspieler pausieren muss, steht noch nicht fest. Erst am Wochenende hatte Stürmer Pablo de Blasis während eines Testspiels gegen den FSV Salmrohr einen Innenbandanriss im rechten Knie erlitten. Der Argentinier wird den Mainzern einen Monat lang fehlen.

De Maizière lobt BVB-Kampf gegen Rechtsextremismus

13.31 Uhr: Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Borussia Dortmund für dessen Kampf gegen Rechtsextremismus gelobt. „Ich finde gut, dass der BVB anders ist und sagt, dass er das Problem hat und frontal adressiert“, sagte der Minister am Dienstag in Dortmund bei einem Anti-Rassismus-Workshop, bei dem auch BVB-Präsident Reinhard Rauball und der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange anwesend waren.

Der Minister betonte, dass es einen Anstieg politischer Gewalt und auch eine Verrohung der Sprache im Internet gebe. „Dieses gesellschaftliche Klima nutzen Rechtsextreme. Dagegen muss man argumentieren, vorbeugen und erklären“, sagte de Maizière.

An dieser Stelle sei es gut, dass der BVB mit seinem guten Namen dafür eintrete. Rauball erklärte, dass der Club gegen eine radikale politische Orientierung und Intoleranz kämpfe. Wichtig sei es, junge Leute von Anwerbungen der Rechtsextremen abzuhalten.

Götze feiert sich noch einmal selbst

13.14 Uhr: Mangelnden Enthusiasmus kann man ihm in diesem Fall wahrlich nicht vorhalten: Ein Jahr nach dem WM-Triumph von Rio hat Deutschlands Siegschütze Mario Götze den entscheidenden Moment noch einmal auf seine ganz eigene Art gewürdigt. Via Twitter verbreitete der Bayern-Star ein Video, in dem er den Treffer gegen Argentinien als Playback-Kommentator begleitet.

Dazu läuft der Original-Ton von ARD-Moderator Tom Bartels ("Er macht ihn! Mario Götzeeee! Das ist doch Wahnsinn!"). Ganz neu ist die Idee allerdings nicht: Bereits im März hatte der "ARD Sportschau-Club" das Video gesendet. Besonderes Schmankerl des Remakes: Götze verpasst sich bei seinem Filmchen, in dem nur der 23-Jährige selbst zu sehen ist, diesmal eine lustige Nerd-Brille.

Hertha-Pechvogel Baumjohann startet neuen Versuch

12.54 Uhr: Spielmacher Alexander Baumjohann soll nach seiner langen verletzungsbedingten Zwangspause am Mittwoch für Hertha BSC wieder zum Einsatz kommen. Der Mittelfeldakteur werde in der Vorbereitungspartie gegen Rayo Vallecano voraussichtlich 45 Minuten spielen, kündigte Hertha-Trainer Pal Dardai am Dienstag an. Die Begegnung gegen den spanischen Erstligisten in Neuruppin ist der erste richtige Härtetest für die Berliner in der Sommerpause.

Baumjohann hatte sich im August 2014 einen zweiten Kreuzbandriss zugezogen und die vergangene Saison verpasst. Am Dienstagvormittag absolvierten auch der Brasilianer Ronny und der niederländische Offensivspieler Roy Beerens wieder die komplette Trainingseinheit. Ronny hatte zuletzt an Kniebeschwerden, Beerens an Knöchelproblemen gelitten.

Ausschreitungen in Sarajevo vor CL-Qualifikation

12.42 Uhr: Vor dem Zweitrunden-Hinspiel in der Champions-League-Qualifikation zwischen dem FK Sarajevo und Lech Posen ist es am Montagabend zu schweren Ausschreitungen zwischen Fans beider Vereine gekommen. Bei der Randale vor dem Hotel der Gästeanhänger im Stadtteil Vogosca seien sechs Menschen schwer verletzt worden, berichteten die Behörden am Dienstag. In die Schlägerei seien Dutzende verwickelt gewesen, beschrieben die örtlichen Medien die Krawalle. Der Gewaltausbruch habe an eine „Kriegszone“ erinnert, schrieb die größte Zeitung „Dnevni avaz“.

Dynamo macht eine Millionen Gewinn

12.35 Uhr: Mit einem Gewinn von drei Millionen Euro hat Dynamo Dresden die zurückliegende Saison der 3. Liga finanziell positiv abgeschlossen. Wie der Verein am Dienstag auf einer Pressekonferenz informierte, lag der Umsatz bei rund 19 Millionen Euro und damit fast auf Zweitliga-Niveau. „Die finanzielle Krise der SGD ist beendet. Wir sind stabil und gesund“, sagte Dynamo-Geschäftsführer Robert Schäfer.

Den Überschuss begründete Schäfer mit mehreren Faktoren: Zum einen sei die Zuschauerresonanz trotz des Abstiegs 2014 ungebremst und mache etwa 40 Prozent des Umsatzes aus. Zudem habe der Verein durch das erfolgreiche Abschneiden im DFB-Pokal und durch einen Transferüberschuss Einnahmen generiert. „Auch die Sponsoren sind uns treugeblieben. Und wir haben mehr Vereinsmitglieder als vor dem Abstieg“, sagte Schäfer.

Sportlich will der Verein in der am 25. Juli beginnenden Saison besser abschneiden als Platz sechs im Vorjahr und blickt Richtung Aufstieg. „Alles andere ist nicht vermittelbar“, sagte Sportdirektor Ralf Minge.

Chemnitz ist sauer auf türkischen Erstligisten

12.30 Uhr: Drittligist Chemnitzer FC hat in seinem Trainingslager im österreichischen Aigen-Schlägl eine böse Überraschung erlebt. Denn der türkische Erstligist Caykur Rizespor sagte das für Dienstag vereinbarte Testspiel wenige Stunden vor dem Anpfiff ab. „Meinen Informationen nach haben die Türken einen neuen Trainer, der die getroffene Vereinbarung nicht erfüllen möchte. Das habe ich noch nie erlebt, dass trotz gültiger Verträge eine Partie auf diese Art abgesagt wird“, sagte CFC-Sportdirektor Stephan Beutel enttäuscht. Er wolle sich nun um eine Alternative kümmern und über eine Agentur möglichst für den (morgigen) Mittwoch einen neuen Gegner finden.

Eberl will Bayern partout nicht angreifen

12.19 Uhr: Sportdirektor Max Eberl plant mit Borussia Mönchengladbach trotz des erstmaligen Einzugs in die Gruppenphase der Champions League keinen Angriff auf Branchenprimus Bayern München. "Es wäre waghalsig, wenn wir das tun und wahrscheinlich der Anfang vom Ende. Da gibt es andere Vereine, die den Anspruch haben müssen", sagte Eberl dem SID im Trainingslager der Gladbacher in Rottach-Egern.

Die Personalplanungen beim fünfmaligen deutschen Meister für die bevorstehende Saison sind größtenteils erledigt, einen weiteren Transfer wollte Eberl aber nicht ausschließen. "Acht Wochen vor Transferende kann man nicht sagen, dass alles abgeschlossen ist", sagte der 41-Jährige: "Wir haben die Neuverpflichtungen getätigt, die wir machen wollten. Es gilt es, den Markt zu beobachten."

Casillas kommt mit Porto nach Duisburg

11.57 Uhr: Zweitligist MSV Duisburg darf sich auf einen prominenten Gegner bei seiner offiziellen Saisoneröffnung freuen. Der Aufsteiger trifft am Sonnabend (18 Uhr) auf den Champions-League-Viertelfinalisten FC Porto. Der portugiesische Vizemeister hat gerade die spanische Torhüter-Ikone Iker Casillas von Real Madrid verpflichtet.

Mustafi denkt nicht über einen Wechsel nach

11.34 Uhr: Shkodran Mustafi fühlt sich durch das angebliche Interesse spanischer Top-Clubs geschmeichelt, denkt aber nicht über einen Abschied vom FC Valencia nach. „Wenn es eine Anfrage von Real gegeben haben soll, dann ehrt mich das natürlich sehr. Natürlich ist das eine Anerkennung meiner Leistung und zeigt, dass ich eine ordentliche Saison gespielt habe. Aber ich fühle mich derzeit sehr wohl in Valencia“, sagte der 23-jährige Weltmeister und Ex-HSV-Spieler im Interview mit spox.com.

Der für den verletzten Marco Reus in den WM-Kader gerutschte Mustafi war vor Saisonbeginn nach zwei Jahren bei Sampdoria Genua als Weltmeister in die spanische Primera Division gewechselt. Für den FC Valencia kam der vielseitig einsetzbare Profi in der abgelaufenen Spielzeit in 33 Partien zum Einsatz, in denen er vier Tore erzielte.

Maradona und 49.000 feiern Tevez

10.21 Uhr: Der argentinische Fußballstar Carlos Tevez ist nach der Rückkehr zu seinem Heimatklub Boca Juniors in Buenos Aires bei der offiziellen Vorstellung im Stadion Bombonera von 49.000 Fans gefeiert worden. "Es kann keinen besseren Tag geben als diesen. Hier ist immer meine Heimat gewesen", sagte der 31-Jährige in seiner Geburtsstadt: "Ich bin bei meinen Leuten. Es ist großartig, dass ich nicht länger Englisch oder Italienisch sprechen muss."

Tevez hatte den dreimaligen Weltpokalsieger Boca Juniors vor elf Jahren verlassen und später in Europa für West Ham United, Manchester United, Manchester City und Juventus Turin gespielt. Mit dem italienischen Rekordmeister stand der Stürmer in diesem Jahr im Champions-League-Finale gegen den FC Barcelona (1:3). Für Tevez soll die "alte Dame" 6,5 Millionen Euro erhalten.

Argentiniens Fußball-Legende Diego Maradona, ehemaliger Boca-Profi, zollte dem Rückkehrer Respekt. "Die Fans sollten Tevez danken. Atletico Madrid hat ihm einen Scheck in die Hand gedrückt und er sagte: Ich will zurück nach Buenos Aires", so Maradona.

Tevez hat von 2001 bis 2004 für Boca gespielt und mit dem Klub den Weltpokal und die Copa Libertadores gewonnen. Am Sonnabend soll er sein Comeback im Stadtderby gegen Quilmes AC geben.

Russland feuert Nationaltrainer Fabio Capello

10.07 Uhr: Fabio Capello wird wie erwartet die russische Fußball-Nationalmannschaft nicht zur Heim-WM 2018 führen. Der russische Verband und der Italiener beendeten am Dienstag ihre Zusammenarbeit. "Der russische Verband und Cheftrainer Fabio Capello haben einvernehmlich ihr Arbeitsverhältnis beendet", hieß es in einer Mitteilung des Verbandes. Der 68-jährige Capello war seit 2012 im Amt und galt mit einem jährlichen Einkommen von sieben Millionen Euro als bestbezahlter Nationaltrainer der Welt.

Da die Russen in der Qualifikation zur EM 2016 nur Dritter ihrer Gruppe sind, hatte sich zuletzt sogar eine Fan-Initiative gegen Capello gebildet. Zudem hatte es Ärger um angeblich ausstehende Gehälter gegeben.

Allofs empfiehlt Löw Caligiuri für den DFB

9.06 Uhr: Wolfsburgs Sportchef Klaus Allofs hat VfL-Profi Daniel Caligiuri als ein Kandidat für die deutsche Nationalmannschaft bei Bundestrainer Joachim Löw ins Gespräch gebracht. "Ich habe mit DFB-Sportdirektor Hansi Flick bei der U21-EM in Prag über Caligiuri gesprochen und ihm gesagt, dass er sich bei den Italienern nicht festgespielt hat. Somit besteht weiter die Möglichkeit, dass er für Deutschland spielen kann. Er hat das auch so weitergegeben", sagte Allofs der Sport Bild.

Der 27-jährige Caligiuri, der in Deutschland geboren ist, eine deutsche Mutter und einen italienischen Vater hat, würde sich wohl für den DFB entscheiden, sollte Löw ihn nominieren. "Ich habe zwar gesagt: Das Land, das sich als erstes um mich bemüht, bekommt den Zuschlag. Und das war Italien. Aber wenn Löw sich bei mir melden sollte, müsste ich das nochmals überdenken und würde dann eine Entscheidung treffen", sagte der Mittelfeldspieler. Im Mai war Caligiuri von Italiens Nationaltrainer Antonio Conte für die Länderspiele gegen Kroatien und Portugal ins vorläufige Aufgebot nominiert worden, stand dann aber nicht im Kader für die beiden Begegnungen.

Mailands El Shaarawy auf Leihbasis nach Monaco

8.57 Uhr: Der italienische Nationalspieler Stephan El Shaarawy wechselt vom AC Mailand für ein Jahr auf Leihbasis zum französischen Erstligisten AS Monaco. Für den 22 Jahre alte Stürmer sicherten sich die Monegassen allerdings eine Kaufoption.

El Shaarawy spielte seit Sommer 2011 bei Milan. In der Saison 2012/13 überzeugte der Sohn einer Italienerin und eines Ägypters mit 16 Tore. In den vergangenen beiden Spielzeiten jedoch wurde El Shaarawy immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen.

Joao Pereira von 96 zurück zu Sporting

8.53 Uhr: Der 22-malige portugiesische Meister Sporting Lissabon hat Verteidiger Joao Pereira für zwei Jahre unter Vertrag genommen. Das gab der Klub am Montag auf seiner Homepage bekannt. Pereira war zuletzt beim Bundesligisten Hannover 96 aktiv.

Der 31-Jährige hatte bereits von 2010 bis 2012 für die Portugiesen gespielt. In Hannover war der 40-malige Nationalspieler in einem halben Jahr nur zu fünf Einsätzen gekommen und konnte sich nicht für eine Weiterbeschäftigung empfehlen.

Gladbachs Younes vor Wechsel nach Amsterdam

8.49 Uhr: U21-Nationalspieler Amin Younes wechselt offenbar von Borussia Mönchengladbach zum niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam. Nach Informationen des niederländischen Fachmagazins Voetbal International wird der 21 Jahre alte Offensivspieler bei Ajax einen Dreijahresvertrag unterschreiben.

Younes war in der vergangenen Saison von Gladbach an den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen, kam dort aber nur zu 15 Einsätzen und zwei Toren. Bei der U21-EM, bei der Deutschland durch ein 0:5 im Halbfinale an Portugal scheiterte, kam er in allen vier Spielen zum Einsatz. In Gladbach hatte Younes noch einen Vertrag bis 2016.

Heldt fühlt sich in der Causa Shaqiri "verpflichtet"

8.35 Uhr: Schalke 04 überprüft eine Verpflichtung des Schweizer Nationalspielers Xherdan Shaqiri. „Dieser Spieler ist auf dem Markt. Er hat eine außergewöhnliche Qualität. Ein Verein wie Schalke 04 muss sich dann mit so einem Spieler auseinandersetzen und ausloten, ob dieser Transfer umsetzbar ist“, sagte Schalkes Sportchef Horst Heldt der „Bild“-Zeitung. „Xherdan könnte uns weiterbringen, und wir sind dazu verpflichtet, diese Personalien zu überprüfen“, fügte Heldt hinzu.

Im TV-Sender Sky Sport News HD erläuterte der beim Bundesligisten umstrittene Funktionär: „Das heißt noch lange nicht, dass der Spieler zu uns kommt, das heißt noch lange nicht, dass wir kurz vor dem Abschluss stehen oder verhandeln.“ Heldt stellte fest: „Ich kann jetzt nicht bestätigen, dass wir direkte und intensive Gespräche aufgenommen haben.“ Der ehemalige Bayern-Profi Shaqiri spielte zuletzt bei Inter Mailand.

St. Paulis Cooper überrascht mit Panama

8.26 Uhr: Außenseiter Haiti und ohne Spiel auch schon Jamaika mit Trainer Winfried Schäfer haben Jürgen Klinsmanns US-Boys ins Viertelfinale des Gold Cups begleitet. Die Haitianer besiegten Honduras zum Abschluss der Gruppe A mit 1:0 (1:0) und eroberten noch Rang zwei. Die bereits qualifizierten US-Amerikaner kamen zum Abschluss in Kansas zu einem 1:1 (0:1) gegen Panama, das nach drei Unentschieden in drei Spielen noch hoffen darf, als einer der besten Gruppendritten in die Runde der besten Acht einzuziehen.

Sicher im Viertelfinale stehen damit auch schon die Jamaikaner, die in der Gruppe B nicht mehr Letzter werden können und sicher schon einer der beiden besten Gruppendritten sind. Titelverteidiger USA spielt bei der Kontinental-Meisterschaft der Region Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik am Samstag im ersten Achtelfinale gegen den Dritten der Gruppe B oder C, was nach aktuellem Stand El Salvador oder Guatemala wären. Danach trifft Haiti auf den Sieger der Gruppe B, die aktuell von Schäfers Jamaikanern angeführt wird. Die Fußballer Haitis sind beim 13. Gold Cup erst zum fünften Mal vertreten und stehen zum dritten Mal nach 2002 und 2009 im Viertelfinale.

Haitis Siegtreffer erzielte Duckens Nazon bereits in der 13. Minute. Die USA waren durch den beim FC Dallas spielenden Blas Perez in Rückstand geraten, der frühere Mönchengladbacher Michael Bradley rettete mit seinem Tor in der 55. Minute den Punkt.

Klinsmann hatte seine vier Bundesliga-Profis John Brooks (Hertha BSC), Timothy Chandler (Frankfurt), Alfredo Morales (FC Ingolstadt) und Fabian Johnson (Gladbach) wieder in die Startelf beordert, nachdem sie beim 1:0 gegen Haiti noch allesamt auf der Bank gesessen hatten und nur Johnson eingewechselt worden war. Bei Panama kam St. Paulis Mittelfeldspieler Armando Cooper über die vollen 90 Minuten zum EInsatz. (HA/sid/dpa)