Eishockey

Erstmals seit 2008 rechnen die Freezers mit ausverkaufter Halle

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Sonntag wird es laut in der O2 World. Das Bruderteam aus Berlin kommt zu den Freezers - und die Chancen auf eine volle Arena stehen gut.

Hamburg. Wenn die Hamburg Freezers am Sonntag (14.30 Uhr, Sky live) auf die Eisbären Berlin treffen, deutet derzeit vieles darauf hin, dass der Klub aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) erstmals seit dem 26. Dezember 2008 - Gegner damals: Berlin - wieder eine ausverkaufte Arena vermelden kann. Bis gestern waren nur noch rund 950 Tickets für das Duell der Bruderteams von der Anschutz Entertainment Group erhältlich.

Schaut man auf die Internetseite der O2 World, steht bei der Kapazität bei Eishockeyspielen: bis zu 13 000 Zuschauer. Ganz so viele Fans werden am Sonntag nicht den Weg in die Spielstätte im Volkspark finden. Aus Sicherheitsgründen werden gegen die Eisbären nur 11 500 Besucher zugelassen. "Wir müssen einen Sicherheitspuffer zwischen den Freezers-Fans und den Berliner Anhängern lassen", sagt Freezers-Sprecher Thomas Bothstede. Soll heißen: Es werden nicht alle Plätze in den freien Verkauf gehen, sodass zwischen beiden Fanlagern ausreichend Platz ist. Die Berliner, die die Reise nach Hamburg als Weihnachtsausflug betrachten, wollen mit rund 1300 Anhängern für Stimmung sorgen.

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Doch obwohl die Fanlager beider Klubs nicht gerade in inniger Freundschaft verbunden sind, versuchen die Verantwortlichen, die Brisanz der Partie kleinzuhalten. "Ob nun 300 oder 1300 Fans aus Berlin kommen, ist nicht relevant. Ein paar Bekloppte gibt es immer, aber wir gehen davon aus, dass alles ruhig bleibt", sagt Kai Müller, Eventmanager der O2 World. Durch die hohe Besucherzahl vermehrt sich automatisch die Anzahl der Ordner, besonders intensive Kontrollen oder andere Maßnahmen wird es aber nicht geben.

Wie bei allen DEL-Spielen der Freezers werden auch am Sonntag zwei Polizeibeamte vor Ort sein, die bei Bedarf weitere Kräfte anfordern können. "Aber keine Sorge: Fußballähnliche Zustände wird es bei uns nicht geben. Ich würde nicht einmal von einem Sicherheitsspiel reden", so Bothstede.

Das Ermittlungsverfahren gegen Freezers-Stürmer Aleksander Polaczek, das die DEG Metro Stars nach ihrer 2:7-Pleite am vergangenen Sonntag wegen eines Checks von Polaczek gegen DEG-Profi Derek Dinger beantragt hatten, wurde eingestellt.