Leichtathletik

HSV-Sprinter Ansah-Peprah und Ansah verlassen Hamburg

Maximilian Bronner und Rainer Grünberg
HSV-Sprinter Owen Ansah (20, l.) und Lucas Ansah-Peprah (21).

HSV-Sprinter Owen Ansah (20, l.) und Lucas Ansah-Peprah (21).

Foto: Witters

Zusammen mit Bundestrainer Sebastian Bayer ziehen sie nach Mannheim um. Die Sprinter planen ihre Laufbahn – auch ein Studium steht an.

Hamburg.  Am Montag landeten Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah mit der deutschen Olympiamannschaft in Frankfurt, flogen später in ihre Heimstadt Hamburg zurück. Demnächst wird ihr Zielort ein anderer sein. Die beiden HSV-Sprinter ziehen im September mit Bundestrainer Sebastian Bayer (35/HSV) nach Mannheim um, werden ihre Karriere am dortigen Leichtathletik-Bundesstützpunkt fortsetzen. Hamburg hatte diesen Status vor Längerem verloren. Ob die Talente weiter für den HSV starten werden, darüber verhandeln beide Seiten gerade.

Ansah und Ansah-Peprah planen jetzt ihre weitere Laufbahn. Beide wollen Betriebswirtschaft studieren, sich der Bundeswehr als Sportsoldaten anschließen, professionell trainieren. „Wir werden alles daransetzen, dass Lucas und Owen auch künftig für den HSV antreten“, sagt Tobias Lietz, Teamleiter Spitzensport im HSV e.V. „Durch ihre hervorragenden Leistungen ist ihr Marktwert aber entsprechend gestiegen. Daher hängt ihr Verbleib auch davon ab, ob wir Partner und Sponsoren finden, die unseren Weg mitgehen und unterstützen möchten.“

HSV-Sprinter für 4 x 100-Meterstaffel nominiert worden

Der deutsche 200-Meter-Meister Ansah (20) und der nicht mit ihm verwandte 100-Meter-Vizemeister Ansah-Peprah (21) waren für Tokio für die 4 x 100-Meterstaffel nominiert worden, aber nur Ansah-Peprah kam im Vor- und Endlauf (Platz sechs) zum Einsatz.

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„Ihre Entwicklung ist längst nicht abgeschlossen, beide haben noch viel Potenzial. Bei Olympia 2024 in Paris traue ich ihnen Einzelstarts über 100 und 200 Meter zu“, sagt Bayer, dreimaliger Weitsprung-Euro­pameister.

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