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Baku trifft doppelt: Deutsche U21 überzeugt beim EM-Auftakt

| Lesedauer: 33 Minuten
Angeführt von Ridle Baku ist die deutsche U21-Nationalmannschaft mit einem Arbeitssieg in die EM gestartet.

Angeführt von Ridle Baku ist die deutsche U21-Nationalmannschaft mit einem Arbeitssieg in die EM gestartet.

Foto: dpa picture alliance/Csaba Domotor

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Mittwoch, den 24. März 2021:

Baku trifft doppelt: U21 gewinnt Geduldsspiel zum EM-Auftakt

Zwei Tore, eine Vorlage: Angeführt vom überragenden Ridle Baku ist die deutsche U21-Nationalmannschaft mit einem Arbeitssieg in die EM gestartet. Das Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz bezwang Gastgeber Ungarn nach nur zweitägiger Vorbereitung zum Auftakt der Gruppenphase verdient mit 3:0 (0:0), offenbarte ohne den angeschlagenen Hoffnungsträger Youssoufa Moukoko aber vor der Pause auch Schwächen im Abschluss.

Lukas Nmecha vom RSC Anderlecht (61.) und der im November bereits von Bundestrainer Joachim Löw nominierte Wolfsburger Baku (66./73.) trafen in Szekesfehervar für das DFB-Team, das erst am Montag nach Ungarn geflogen war. Mit einem weiteren Sieg im Topspiel gegen die Niederlande kann der Finalist von 2019 somit schon am Sonnabend das Ticket für das Viertelfinale lösen, das erst Ende Mai ausgetragen wird.

„Das war eines meiner schönsten Spiele, die ich bisher gemacht habe. Das hätte ich mir so nicht ausmalen können“, sagte Matchwinner Baku bei ProSieben: „Das war ein Ausrufezeichen auch an die anderen. Mit dem heutigen Auftritt können wir sehr zufrieden sein.“

WM-Quali: Fehlstarts für Favoriten – nur Portugal gewinnt

Weltmeister Frankreich hat den erhofften Heimsieg beim Start in die Qualifikation für die Fußball-WM 2022 durch ein Eigentor verpasst. Die Mannschaft von Auswahltrainer Didier Deschamps musste sich am Mittwochabend in Paris im Auftaktspiel der Gruppe D mit einem 1:1 (1:0) gegen die Ukraine begnügen. Mit einem 1:0 (1:0) gegen Aserbaidschan hat die WM-Quali für Europameister Portugal - wie Frankreich Gruppengegner der DFB-Auswahl bei der Euro 2021 - erfolgreich begonnen. Die Niederländer legten dagegen einen Fehlstart hin: Das Oranje-Team von Bondscoach Frank de Boer verlor gegen die Türkei in Istanbul 2:4 (0:2).

Der WM-Zweite Kroatien um Kapitän Luka Modric unterlag in der Gruppe H beim Nachbarn Slowenien kaum weniger überraschend 0:1 (0:1). Sandi Lovric (15.) traf für die Gastgeber, bei Kroatien stand der Hoffenheimer Andrej Kramaric in der Startelf. Der Weltranglisten-Erste Belgien setzte sich gegen Wales 3:1 (2:1) durch. Der frühere Wolfsburger Kevin De Bruyne (22.), Dortmunds Thorgan Hazard (28.) und Romelu Lukaku (73., Foulelfmeter) ließen die Roten Teufel jubeln. Ebenfalls in Gruppe E setzte sich Tschechien mit Torschütze Patrick Schick im polnischen Lublin 6:2 (4:1) gegen Underdog Estland durch.

Löw findet Hoeneß "spannend für die Zuschauer"

Joachim Löw sieht das Engagement von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß als neuen TV-Experten als „sehr unterhaltsam“ und „spannend“. Hoeneß wird beim WM-Qualifikationsspiel der Nationalmannschaft am Donnerstag gegen Island bei RTL erstmals am Mikrofon stehen und nach der Partie auch mit dem Bundestrainer sprechen.

„Ob es für den deutschen Fußball so eminent wichtig ist, weiß ich nicht“, sagte Löw, ergänzte aber: „Es kann inhaltlich sehr gut sein.“ Denn Hoeneß, der vom TV-Sender auch für die folgenden Partien der DFB-Elf in Rumänien und gegen Nordmazedonien verpflichtet wurde, habe 40 Jahre im Topbereich des Fußballs gearbeitet.

„Das macht es für die Zuschauer spannend, wie analysiert er die Spiele. Das ist eine klasse Sache für RTL und den Zuschauer“, erklärte der Bundestrainer.

Bayern angeblich an Lucas Vázquez interessiert

Der FC Bayern soll laut einem Bericht der spanischen Zeitung „As“ an Lucas Vázquez von Real Madrid interessiert sein. Der 29 Jahre alte Flügelspieler, dessen Kontrakt am 30. Juni 2021 ausläuft, konnte sich noch nicht auf eine Vertragsverlängerung mit den Königlichen einigen. Laut dem Bericht soll es Gespräche mit den Münchnern geben. Wie hoch die Chancen auf einen ablösefreien Wechsel sind, prognostizierte das Blatt nicht. Auch ein Verbleib in Madrid ist möglich. Eine Entscheidung könnte in den kommenden Tagen fallen.

Vázquez hat mehr als ein Jahrzehnt bei Real aufzuweisen, wurde auf dem rechten Flügel sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt. Bei den Münchnern könnte er als Flügelspieler eine Option werden, falls Douglas Costa nach einem Jahr Ausleihe den Verein wieder verlässt. Dazu könnte der Spanier bei den Bayern Backup für Benjamin Pavard als Verteidiger sein. Der dafür vorgesehene Bouna Sarr konnte in München noch nicht überzeugen.

Juve hält an Pirlo und Ronaldo fest

Juventus Turin hält trotz der jüngsten Rückschläge an Trainer Andrea Pirlo fest. Nach dem Aus im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Porto und der Heimniederlage gegen den Provinzclub Benevento (0:1) am Sonntag hat der italienische Rekordmeister in Person von Vizepräsident Pavel Nedved dem 41-Jährigen den Rücken gestärkt.

„Pirlo ist und bleibt zu 100 Prozent unser Coach. Wir haben mit Andrea ein Projekt gestartet und wussten, dass es Schwierigkeiten geben kann. Wir hätten bessere Resultate erwartet, aber Schwierigkeiten waren vorhersehbar“, sagte Nedved bei Dazn. Pirlo, seit August 2020 im Amt, habe die besten Eigenschaften, ein „großartiger Coach“ zu werden, ergänzte er.

Nedved betonte zudem, Superstar Cristiano Ronaldo über das Saisonende hinaus halten zu wollen. „Hände weg von Ronaldo! Er hat bei uns einen bis zum 30. Juni 2022 laufenden Vertrag – und er bleibt in Turin. Danach wird man sehen“, erklärte er. Zuletzt hatte es Spekulationen um eine Rückkehr von CR7 zu Real Madrid gegeben.

„Ronaldo hat uns sowohl im technischen Bereich als auch in Sachen Image geholfen. Er hat 100 Tore in 120 Spielen erzielt. Mit seinem enormen Talent und harter Arbeit hat er unglaubliche Ziele erreicht“, sagte Nedved.

Union: Derby nicht mehr Teil des Pilotprojektes

Das Stadtderby zwischen Union Berlin und Hertha BSC muss endgültig ohne Zuschauer auskommen. Das Spiel am Ostersonntag (18 Uhr/Sky) soll nicht mehr Teil des Berliner Pilotprojektes sein, das in der Hauptstadt die Rückkehr von Teilen des Publikums nach Testungen ermöglicht.

„Wir haben uns mit der Senatsverwaltung für Sport darauf verständigt, das Pilotprojekt mit Zuschauern jetzt nicht wieder auf den Derby-Termin zurückzuschieben“, erklärte Union-Sprecher Christian Arbeit.

Durch die zunächst von der Politik am Dienstag beschlossene Einführung von Ruhetagen über Ostern war fraglich, ob das Pilotprojekt sowie das Derby überhaupt stattfinden. Nachdem der Bund die Beschlüsse zurückgenommen hat, steht der Austragung nichts mehr im Wege.

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Arbeit deutete an, dass nun das Heimspiel der Eisernen gegen den VfB Stuttgart Mitte April für das Pilotprojekt in Frage kommen könnte. „Es ging und geht bei diesem Projekt nicht um ein bestimmtes Spiel, sondern darum, es gut und sinnvoll durchführen zu können“, so Arbeit.

Löw macht Brandt und Draxler EM-Hoffnungen

Joachim Löw hat Julian Brandt und Julian Draxler trotz ihrer Nicht-Nominierung für den Start in die WM-Qualifikation Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme gemacht. „Da ist die Tür selbstverständlich nicht zu“, sagte Löw vor dem Spiel gegen Island am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Duisburg.

Löw erwartet von den Offensivspielern aber eine deutliche Leistungssteigerung. „Bei Julian Draxler weiß man, welches Potenzial er hat. Er kann sich noch steigern. Das gilt auch für Julian Brandt“, sagte Löw. Brandt habe „riesige Fähigkeiten“, so Löw: „Er kann so ein wichtiger Spieler sein. Ich hoffe, dass er eine richtige Reaktion zeigt. Ich werde das die nächsten zwei Monate beobachten.“

Löw wird im Mai seinen vorläufigen Kader für die EM (11. Juni bis 11. Juli) nominieren. Zum Turnier wird er 22 Spieler (19 Feldspieler, drei Torhüter) mitnehmen. Zum Start ins EM-Jahr hatte Löw 26 Spieler berufen. Toni Kroos (Adduktorenprobleme) ist inzwischen aber wieder abgereist.

Rettig-Appell wegen Terminballung

Die derzeitige Ballung von Terminen im internationalen Kalender hat den ehemaligen DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig (57) auf den Plan gerufen. „Eine Branche, die mit und durch die Öffentlichkeit ihr Geld verdient, benötigt gesellschaftliche Akzeptanz. Wenn – wie jetzt – der Eindruck entsteht, als würde man sich vom realen Leben abkoppeln, schwindet diese“, sagte Rettig dem Kölner „Express“ und fordert während der Corona-Pandemie eine deutliche Entzerrung der internationalen Spiele.

„Der Spielbetrieb kann genau wie Wirtschaftsaktivitäten nicht von aktuellen Corona-Zahlen abgekoppelt werden“, äußerte der frühere Geschäftsführer des FC St. Pauli, „warum kann man nicht den Modus der WM-Qualifikation ändern und statt Hin- und Rückspiel nur ein Spiel absolvieren, so wie es sich in der Endrunde der Champions League bewährt hat? Statt bis zum Jahresende zehn Quali-Spiele durchzuziehen, könnte man fünf freie Termine schaffen.“

Rettig sieht die Belastung der Spieler als großes Problem an, deshalb solle mehr Rücksicht bei der Ansetzung von internationalen Spielen genommen werden: „Das würde der Gesundheit der Spieler mit Blick auf die Regeneration Rechnung tragen und das Infektionsrisiko deutlich minimieren, weil es weniger Reisetätigkeit und Spiele gibt. Da fehlt mir das Verständnis.“

Rettig fordert auch die DFL bei der Ansetzung der Spiele in der 1. und 2. Bundesliga zu mehr Flexibilität auf. „Es gibt Länderspiele am 31. März um 20.45 Uhr. Die Spieler kommen am 1. April nicht vor dem Nachmittag zurück zu ihren Vereinen. Dennoch sind am Samstag, 48 Stunden später, sieben Bundesliga-Spiele angesetzt. Warum war die Liga nicht so flexibel, den Spieltag komplett auf den Ostersonntag, teils vielleicht sogar Ostermontag zu verlegen?“ Ihm schwebe vor, dass nur die im Wettbewerb verbliebene Champions-League-Teilnehmer sonnabends spielen, um entsprechende Pausen vor den nächsten Spielen in der Königsklasse zu haben. „Dadurch würde die Regeneration verbessert und die Ansteckungsgefahr verringert“, meinte Rettig.

Lena Lotzen beendet ihre Karriere

Ex-Nationalspielerin Lena Lotzen hat nach jahrelangem Verletzungspech ihre Karriere beendet. Im Alter von nur 27 Jahren zog die Ex-Europameisterin vom Zweitligisten 1. FC Köln schweren Herzens einen Schlussstrich. „Ich bin traurig, die Entscheidung fällt mir natürlich sehr schwer“, sagte Lotzen, erklärte aber mit Blick auf ihre Gesundheit: „Ich habe das Gefühl, dass mein Knie nicht mehr stabil genug für den Leistungssport ist, und ich möchte meinen Alltag in Zukunft ohne Schmerzen durch Folgeverletzungen bestreiten können.“ Dem Fußball möchte sie beruflich verbunden bleiben.

Vor ihrem Wechsel nach Köln im vergangenen Sommer hatte Lotzen zum bereits dritten Mal einen Kreuzbandriss erlitten, in ihrer Krankenakte stehen zudem Fuß- und Bänderverletzungen. Die Hoffnungen auf ein weiteres Comeback erfüllten sich in der jüngsten Rehaphase nicht.

Im Nationalteam kam die Außenbahnspielerin auf 25 Einsätze (4 Tore) und feierte 2013 bei der EM in Schweden den Titelgewinn. 2012 war sie als beste Nachwuchsspielerin mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet worden. Lotzen verbrachte den Großteil ihrer Laufbahn bei Bayern München, mit dem sie unter anderem zweimal die Meisterschaft gewann. Von dort führte ihr Weg über den SC Freiburg nach Köln. In 95 Bundesliga-Spielen erzielte die gebürtige Würzburgerin 26 Treffer.

Fifa: Sperren gegen Blatter und Valcke verlängert

Die Sperren gegen den früheren Fifa-Präsidenten Joseph S. Blatter (85) und den ehemaligen Generalsekretär Jerome Valcke (60) sind von der rechtsprechenden Kammer der Ethikkommission des Weltverbandes verlängert worden. Wie die Fifa mitteilte, werden die beiden Ex-Funktionäre aufgrund verschiedener Verstöße für weitere sechs Jahre und acht Monate von allen fußballbezogenen Tätigkeiten ausgeschlossen.

Die Ermittlungen hatten sich insbesondere auf Bonuszahlungen im Zusammenhang mit Fifa-Wettbewerben, die an leitende Fifa-Funktionäre geleistet wurden, verschiedene Änderungen und die Verlängerung von Arbeitsverträgen sowie die Erstattung privater Anwaltskosten durch die Fifa im Fall von Valcke fokussiert. Zudem wurde jeweils eine Geldstrafe in Höhe von einer Million Schweizer Franken verhängt.

Blatter und Valcke sitzen derzeit ohnehin Strafen der Fifa ab. Die Sperre gegen Blatter aus dem Dezember 2015 läuft für insgesamt sechs Jahre, Valckes Zehn-Jahres-Sperre endet im Jahr 2025. Die neuen Sanktionen treten erst nach Ablauf der vorherigen in Kraft.

Atleticos Dembélé in Training kollabiert

Schrecksekunde um Moussa Dembélé vom spanischen Meisterschaftsaspiranten Atlético Madrid: Der 24-jährige Franzose brach während des Trainings am Dienstag zusammen und verlor offenbar kurz das Bewusstsein. Der Offensivspieler blieb während nach einer Dehnübung plötzlich regungslos liegen.

Es kam zur sofortigen medizinischen Versorgung des Profis, es konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. Nach Angaben von Atlético soll zu niedriger Blutdruck für den Kollaps gesorgt haben.

Dembélé konnte kurze Zeit später wieder aufstehen und den Platz aus eigener Kraft verlassen. Es wurde allerdings von Atlético betont, dass man sicherheitshalber weitere Tests beim Spieler vornehmen lassen werde. Dembélé war von Atlético im Januar auf Leihbasis von Olympique Lyon verpflichtet worden.

Bayerns Davies Sonderbotschafter für Flüchtlinge

Alphonso Davies (Bayern München) ist vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) zu seinem neuesten Sonderbotschafter ernannt worden. Der 20 Jahre alte Kanadier sagte in einer internationalen Medienrunde, die Ernennung erfülle ihn mit „Stolz“.

Er will als Fußballstar seine eigene Geschichte nutzen, um etwas Positives zu bewirken. „Ich werde nie vergessen, woher ich komme“, sagte der aus Florida zugeschaltete Davies. Er tritt am Donnerstag (Ortszeit) in Orlando mit Kanada in der WM-Qualifikation gegen Bermuda an. „Ich weiß, was es heißt, ein Flüchtling zu sein“, sagte der im November 2000 in einem Camp in Ghana geborene Davies. Als prominenter Fußballer wolle er „eine Stimme für Flüchtlinge sein“.

UNHCR-Chef Filippo Grandi begrüßte Davies in der Runde der Sonderbotschafter, zu denen unter anderen der nigerianische Sänger 2Baba oder die australische Schauspielerin Cate Blanchett zählen. „Alphonso Davies verkörpert die Kraft des Sports, und es ist uns eine große Ehre, ihn bei uns zu haben“, sagte Grandi.

Davies wurde in einem Flüchtlingslager in Ghana als Sohn liberianischer Eltern geboren. Sie waren vor dem Bürgerkrieg in ihrem Heimatland geflohen. Als Fünfjähriger kam die Familie über ein „Resettlement“ (Neuansiedlung) nach Kanada. Mit 16 debütierte Davies in der kanadischen Nationalmannschaft – als bisher jüngster Spieler.

Florenz: Trainer nach Entlassung zurück

Nach dem Rücktritt von Cesare Prandelli als Trainer des AC Florenz wird sein Vorgänger Beppe Iachini den Posten wieder übernehmen. Noch am selben Tag sollte der 56-Jährige sein erstes Training mit der Mannschaft um den früheren Offensivspieler des FC Bayern München, Franck Ribéry, leiten.

Iachini war bis November des vergangenen Jahres Coach bei der Fiorentina, bis er nach sieben Spieltagen der Serie A entlassen wurde. Für ihn kam Cesare Prandelli, der am Dienstag überraschend seinen Posten räumte. Iachini hatte als Spieler von 1989 bis 1994 für Florenz gekickt.

Nach dem 28. Spieltag steht Florenz auf dem 14. Rang. Die zurückliegende Partie hatte die Elf gegen AC Mailand um den schwedischen Stürmer-Star Zlatan Ibrahimovic mit 2:3 verloren. Am Karsamstag trifft das Team auswärts auf den CFC Genua 1893, der mit zwei Punken Vorsprung auf Platz 13 der Tabelle steht.

Thomas Müller verzichtet aufs Reiten

Bayern-Star Thomas Müller hat seine Zurückhaltung beim aktiven Reitsport mit den Erfordernissen seines Berufes als Fußball-Profi begründet. „Es stellte sich mir irgendwann die Frage: Wie kann ich mich bei den Pferden, der Leidenschaft von Lisa, sinnvoll einbringen. Regelmäßig reiten ist zu riskant, weil ich nicht Gefahr laufen wollte, dass ich mal runterfalle und mich verletze. Das kann ich mir als Profi-Fußballer nicht leisten“, sagte Müller in einem Interview von „Münchner Merkur“ und „TZ“.

Der Profi des FC Bayern München und seine Frau Lisa Müller, eine Dressurreiterin, widmen sich der Pferdezucht. Gut Wettlkam, südlich von München gelegen, ist inzwischen offiziell EU-Besamungsstation. Bekanntestes Pferd ist der Hannoveraner-Hengst D'avie, den die Müllers beim dänischen Handelsstall Helgstrand Dressage gekauft haben. Der Wert des Pferdes wird auf einige Millionen Euro geschätzt, denn es war 2018 und 2019 in seiner Altersklasse Weltmeister der Jungen Pferde.

Müller „wollte tiefer in die Materie einsteigen. So kam ich dann auf die Idee zu züchten“, sagte der 31-Jährige. „Und Fohlen haben natürlich ihren Charme, sie sind wie kleine Hunde oder Kinder... Sie aufwachsen zu sehen, berührt einen sehr.“

Dresdens Top-Scorer gegen Hansa wohl fit

Tabellenführer Dynamo Dresden kann im Spitzenspiel der 3. Liga gegen Hansa Rostock womöglich doch auf seinen besten Offensivakteur setzen. Wie der Club mitteilte, erlitt Christoph Daferner am Montagabend beim TSV 1860 München lediglich eine Sprunggelenksstauchung und eine Bänderdehnung.

„Es hat in meinem Sprunggelenk ordentlich gescheppert in der Szene, die wenig später zu meiner Auswechslung geführt hatte. Ich bin froh, dass die erste Diagnose nun erst einmal keine schwerwiegendere Verletzung bedeutet“, sagte Daferner. Er könne die Länderspielpause nun nutzen, um die Verletzung auszukurieren.

Der 23 Jahre alte Daferner erzielte in der aktuellen Saison in 31 Pflichtspielen elf Tore und bereitete sieben Treffer vor. Tabellenführer Dresden empfängt Verfolger Rostock am Ostersonntag. Dynamo hat nach der Niederlage bei 1860 nur noch einen Punkt Vorsprung vor den Norddeutschen.

Quarantäne-Trainingslager von 14. bis 26. April?

Die vom DFL-Präsidium angedachte Durchführung von Quarantäne-Trainingslagern könnte nach einem „Kicker“-Bericht bereits im April stattfinden. Es handle sich dabei um den Zeitraum von 14. bis 26. April, wie das Fachmagazin am Mittwoch auf seiner Homepage berichtete. „Dies würde mit Blick auf die englische Woche am 30. Spieltag dazu dienen, gleich drei Spieltage (29, 30, 31) noch zusätzlich abzusichern“, zitiert der „Kicker“ aus dem vierseitigen Brief, der von DFL-Boss Christian Seifert und Ansgar Schwenken unterzeichnet und dann an die 36 Proficlubs verschickt worden sein soll.

Die DFL hatte am Dienstag darüber informiert, dass ein solcher Beschluss für Quarantäne-Trainingslager in enger Abstimmung mit der „Kommission Fußball“ getroffen werden könne und mit acht Tagen Vorlauf beschlossen werden müsste.

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Ziel der DFL ist es, Spielausfälle wie jüngst in der 2. Bundesliga zu verhindern, um den geplanten Saisonzeitplan mit Finale im Mai wahren zu können. Der Ligaverband verschärft zudem sein Hygienekonzept, indem er ab einer Inzidenz von 35 zu den obligatorischen PCR-Tests weitere Antigen-Schnelltests an jedem Trainings- und Reisetag hinzufügt.

DFB startet Partnerschaft mit OneFootball

Der DFB hat mit der Medienplattform OneFootball eine umfassende strategische Partnerschaft vereinbart. Ziel der Partnerschaft sei die Entwicklung „innovativer Strategien für die direkte Fan-Kommunikation“, teilte der Verband mit.

Zu den Gesellschaftern der Plattform gehören bereits internationale Topclubs wie der FC Bayern, der FC Barcelona und Real Madrid. Als Mitglied dieser Investorengruppe will der DFB in Zukunft „turnusmäßig“ mit den Spitzenvereinen Europas über digitale Trends sprechen.

Nachrichten auf der Verbandshomepage sollen künftig auch auf der Plattform von OneFootball zu lesen sein. „Wir freuen uns, den weltweit über 85 Millionen Nutzern von OneFootball künftig direkten Zugriff auf offizielle Inhalte unserer Nationalmannschaften zu ermöglichen“, sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff.

Veltins bleibt Schalke auch bei Abstieg treu

Arena-Sponsor Veltins bleibt dem Schalke 04 auch bei einem Abstieg treu. Der Vertrag mit der Brauerei über die Namensrechte am Stadion der Königsblauen war bereits bis 2027 verlängert worden, auch die Ausschankrechte in der Arena bleiben bei Veltins.

„Den Traditionsclub und unser Haus verbindet eine lange, gemeinsame Wegstrecke, der Höhen und Tiefen nichts anhaben konnten“, sagte der Veltins-Generalbevollmächtigter Michael Huber. „Das starke und langfristige Bekenntnis von Veltins zum jetzigen Zeitpunkt freut uns sehr“, äußerte Schalkes Marketing-Vorstand Alexander Jobst.

Bereits seit 24 Jahren ist die Brauerei aus dem Sauerland Sponsor der Gelsenkirchener. 2005 übernahm sie auch die Namensrechte der Arena.

Moreira vom BVB als Co-Trainer zu Bayer

Bayer Leverkusen hat seinen Trainerstab mit Miguel Moreira (37) erweitert, der als Assistent des am Dienstag verpflichteten neuen Chefcoaches Hannes Wolf fungiert und vom Ligakonkurrenten Borussia Dortmund geholt wurde. Dort hatte er die U17 betreut.

Moreira war schon während Wolfs Profistationen beim VfB Stuttgart und in Belgien beim KRC Genk dessen Assistent gewesen. Am Dienstag hatte der Werksclub bereits die Verpflichtung des erfahrenen Peter Hermann (69) als Wolf-Assistent bekannt gegeben.

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Moreira spricht neben Deutsch fließend Portugiesisch, Spanisch, Französisch und Englisch, angesichts der multikulturellen Zusammensetzung des Bayer-Kaders sicherlich ein Vorteil. „Wir sind sicher, dass Miguel einen großen Beitrag zur erfolgreichen Beendigung der laufenden Bundesliga-Saison leisten wird“, sagte Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes.

Amnesty International: Druck auf DFB wegen Katar

Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International Deutschland, wünscht sich in der Diskussion um Menschenrechtsverletzungen im WM-Gastgeberland Katar mehr Engagement vom DFB. „Der deutsche Fußball muss jetzt zusammen mit anderen Landesverbänden seinen Einfluss auf die Fifa und Katar nutzen, um auf die Einhaltung der Menschenrechte zu pochen“, sagte Beeko der „Rheinischen Post“.

Von einem Boykott der WM 2022 hält Beeko nichts. „Mehr als auf einen Boykott hoffen die Menschen, die in Katar unter den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen leiden, auf internationale Solidarität, die das Sportereignis in die Pflicht nimmt“, so Beeko: „Ihre Hoffnung liegt weniger auf einer Absage der Spiele, die die bereits erreichten Erfolge für ihr Leben und ihre Arbeit in Luft auflöst, sondern auf einer internationalen Aufmerksamkeit, die wirkungsvoll und laut auf weitere Verbesserungen drängt.“

Der DFB habe bereits zusammen mit dem DGB und dem Internationalem Gewerkschaftsbund Erwartungen an die Fifa formuliert, dazu „seit 2019 ein Bekenntnis zu Menschenrechten in der Satzung“ und „sich zu einer EM 2024 in Deutschland bekannt, die “auf Grundlage der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte organisiert und veranstaltet' werden soll. Jetzt muss der deutsche Fußball für die Menschenrechte aufspielen“.

Kiel plant Modellprojekte für Zuschauerrückkehr

Kiel als Heimat der Top-Vereine Holstein Kiel und THW Kiel arbeitet an der vorsichtigen Rückkehr von Zuschauern in die Sportarenen. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer betonte, dass die Stadt Modellprojekte entwickeln will. Diese seien dringend notwendig, um Erfahrungen zu sammeln, „wie wir mit dem Virus leben können“, sagte der SPD-Politiker.

Mit Blick auf das Pilotprojekt bei Hansa Rostock am vergangenen Sonnabend mit 702 Zuschauern (siehe auch diesen Eintrag) sagte Kiels Sportdezernent Gerwin Stöcken den „Kieler Nachrichten“: „Wir schauen, welche Erfahrungen in Rostock gemacht wurden.“

Wann bei Holstein Kiel Zuschauer ins Stadion zurückkehren können, ist nach dem verlängerten Lockdown jedoch ungewiss. In Hallen sei die Situation noch komplizierter. „Was geschlossene Räume etwa bei Handball und Volleyball angeht, bin ich sehr vorsichtig“, sagte Stöcken.

Lahm in Sorge: "Amateurfußballer leiden sehr"

Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm sorgt sich in der Corona-Pandemie um den Breitensport. „Unsere Amateurfußballer leiden sehr. Ich habe einen achtjährigen Sohn mit einem unglaublich großen Bewegungsdrang – so, wie es bei mir früher selbst auch war. Es fehlt der sportliche Ausgleich“, sagte der 37-Jährige in einem Interview bei „t-online.de“. „Unseren Kindern geht während der Pandemie etwas verloren, von dem wir heute noch nicht wissen, was für Auswirkungen das auf die Entwicklung hat.“

Seit Monaten bremst der Lockdown die Amateursportler, wenngleich es zuletzt leichte Lockerungen gab. Die aktuelle Situation mache ihn traurig, sagte Lahm. „Ich habe Angst davor, dass nicht alle Ehrenamtler*innen und Kinder zurückkommen. Die Menschen haben gerade viele Sorgen. Und weil der Amateursport von ehrenamtlich Engagierten getragen wird, kann es passieren, dass Strukturen und Routinen wegbrechen, Interesse verloren geht und Resignation eintritt.“

Dass der Profisport weiterläuft, befürwortet der langjährige Profi des FC Bayern München. „Es gibt – speziell auch meinem Sohn – ein Stück Normalität in dieser verrückten Zeit. Samstag 15.30 Uhr läuft die Bundesliga. So war es schon immer, und so ist es auch trotz Corona. Die Bundesliga gibt den Menschen Routine und ein wenig Normalität“, sagte der Weltmeister von 2014.

Mainz spielt künftig in der Mewa Arena

Der FSV Mainz 05 spielt ab der kommenden Spielzeit in der Mewa Arena. Der Vertrag zwischen dem Fußballverein und der Textilmanagement-Firma, die bereits seit einigen Jahren Partner ist, gilt zunächst bis zum Jahr 2026.

Zuletzt waren die Namensrechte des Mainzer Stadions an Opel verkauft. Der zum Saisonende auslaufende Vertrag mit der Automarke war zuvor nicht verlängert worden, wie die 05er in der Vorwoche mitgeteilt hatten.

Baumgart: "Paderborn erster Ansprechpartner"

Steffen Baumgart nennt die Bundesliga nicht als erstes Ziel in seiner Trainerkarriere. „Es gibt viele, die da immer von der 1. Liga reden und was sie alles können. Und ich habe für mich einfach auf die Fahne geschrieben: Ich will Trainer sein“, sagte der Coach des Zweitligisten SC Paderborn in der neuesten Ausgabe des Podcasts „Einfach mal Luppen“ von Nationalspieler Toni Kroos und dessen Bruder Felix.

Der Vertrag von Baumgart bei den Ostwestfalen endet nach der Saison. Noch ist unklar, ob er bei dem Club bleibt. Sport-Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth hatte den 49-Jährigen als „Wunschlösung“ bezeichnet. „Wichtig ist für mich, dass Paderborn mein erster Ansprechpartner ist. Das wird jetzt so langsam losgehen“, sagte Baumgart über die anstehenden Gespräche.

Er wisse, was er in Paderborn habe. Sie würden jetzt in die Gespräche gehen, „und wir gucken uns das an“, meinte er weiter. „Ich bin da komplett offen und stell mich nicht da hin: Das ist Favorit und so möchte ich das machen.“ Der Ex-Profi ist seit April 2017 in Paderborn und führte den Club aus der 3. Liga bis 2019 in die Bundesliga. Er blieb auch nach dem Abstieg im vergangenen Jahr in Paderborn.

DFL plant weiter mit Spieltag an Ostern

Die DFL kann nach wie vor davon ausgehen, dass die Partien der Bundesliga und der 2. Liga an Ostern trotz des von der Politik verordneten harten Lockdowns durchgeführt werden dürfen. Nach SID-Informationen hat sich noch keine Regierungsstelle beim Ligaverband gemeldet.

Daher gilt nach wie vor das bisherige DFL-Statement, wonach „eine Austragung wie gehabt auf Grundlage des medizinisch-hygienischen Konzepts der “Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb' vorgesehen ist„. Der DFL “liegen derzeit keine Informationen oder sachlichen Gründe vor, die dem entgegenstehen„.

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Bund und Länder hatten beschlossen, die geltenden Lockdown-Regeln bis zum 18. April zu verlängern. Über Ostern wird der Lockdown für mehrere Tage zusätzlich so weit verschärft, dass das öffentliche Leben in Deutschland weitgehend heruntergefahren werden soll.

Drittligist Rostock will Zuschauerzahl auf 3000 erhöhen

Drittligist Hansa Rostock will die Zahl der Zuschauer im Ostseestadion weiter erhöhen. „Jetzt fühlen wir uns bereit für die 3000“, sagte Rostocks Vorstandsvorsitzender Robert Marien der „Bild“-Zeitung. Am vergangenen Sonnabend hatten die Mecklenburger vor 702 Zuschauern gegen den Halleschen FC mit 1:0 gewonnen. Das nächste Heimspiel der Mannschaft von Trainer Jens Härtel ist für den 10. April gegen den 1. FC Magdeburg terminiert.

„Wir werden anhand der Erfahrungen aus dem Halle-Spiel unser Konzept für das Heimspiel gegen Magdeburg erweitern und anpassen und wollen damit spätestens Anfang kommender Woche fertig sein“, sagte Marien. „Unter anderem ist auch die Öffnung der Ost- und Süd-Tribüne geplant – mit einer entsprechenden Erweiterung der Anzahl von Test-Stationen. Mit der gegen Halle genutzten Infrastruktur hätten wir bereits 1500 Zuschauer ins Ostseestadion bekommen.“

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Auf die Entwicklung der Corona-Pandemie will der Tabellenzweite entsprechend reagieren. „Wir werden jedenfalls bereits ein“, sagte Marie: „Ob es dafür dann auch eine politische Mehrheit gibt und ob die gesundheitliche Lage das erlaubt, liegt nicht in unserer Hand.“

Finnbogason über Löw-Rücktritt: "Eigentlich egal"

Islands Nationalspieler Alfred Finnbogason fürchtet keinen Löw-Effekt im WM-Qualifikatonsspiel gegen Deutschland an diesem Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Duisburg. „Die Qualität der deutschen Mannschaft ist nach wie vor da – unabhängig davon, ob der Trainer aufhört oder nicht“, sagte der für den FC Augsburg spielende Profi im Interview des „RedaktionsNetzwerks Deutschland“.

„Man wird erst im Nachhinein sehen, welche Bedeutung der Entschluss von Löw hat. Wenn Deutschland die drei Partien gewinnt, sagen alle, es war eine große Erleichterung für die Spieler, sie agieren freier. Wenn sie verlieren, wird es negative Auswirkungen haben. Für uns ist es eigentlich egal“, sagte der 32-Jährige.

Nach dem ersten Länderspiel des Jahres gegen Island sind für die deutsche Mannschaft weitere Qualifikationsbegegnungen in Rumänien und gegen Nordmazedonien angesetzt. Bundestrainer Joachim Löw (61) hat seinen Rücktritt nach der anstehenden Europameisterschaft im Sommer angekündigt.

Brasilien: Tausche Fußball gegen Beatmungsgeräte

In Brasilien spielen sie gerade Bundesland-Meisterschaften, jeder auf seinem Terrain. Sao Paulo hat jedoch Fußballspiele wegen des Corona-Kollapses im Gesundheitssystem vorläufig gestoppt. Doch die Topklubs SC Corinthians und SE Palmeiras fanden im benachbarten Landesteil Rio de Janeiro Unterschlupf für ihre Duelle. Im Gegenzug erhält die dortige Gastgeberstadt Volta Redonda zehn Intensivbetten mit Beatmungsgeräten.

Der Bürgermeister der Stadt bestätigte den „Kuhhandel“ mit dem Fußball-Landesverband von Sao Paulo. Die Gemeinde verzichtet im Gegenzug auf Stadionmiete für die Duelle zwischen Corinthians und Mirassol (1:0) am Dienstag sowie Palmeiras gegen Sao Bento einen Tag später. In Europa hatte sich zuletzt bei Spielen mit englischen Klubs die ungarische Hauptstadt Budapest als „Rettungshafen“ für die Champions League mit den Bundesligisten Leipzig und Mönchengladbach erwiesen.

Volta Redonda legte jedoch für die Austragung der nationalen Pokalpartie von Corinthians am Freitag gegen Retro aus dem Nordost-Bundesland Pernambuco ein Veto ein. Für denselben Tag ordnete Bürgermeister Eduardo Paes gut 130 Kilometer ostwärts für die Landeshauptstadt Rio den Stop aller Sportevents an. Für die regionale Staatsmeisterschaft wäre Volta Redonda aber wieder eine Alternative.

( HA/sid/dpa )

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