FC St. Pauli

Himmelmann-Aus: Schultz offenbart nächstes Detail

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Viel Platz, vor allem für Spekulationen: Das von Trainer Timo Schultz (l., mit Sportchef Andreas Bornemann) veranlasste Aus für Torhüter Robin Himmelmann beim FC St. Pauli wirft bei den Beobachtern weiter Fragen auf.

Viel Platz, vor allem für Spekulationen: Das von Trainer Timo Schultz (l., mit Sportchef Andreas Bornemann) veranlasste Aus für Torhüter Robin Himmelmann beim FC St. Pauli wirft bei den Beobachtern weiter Fragen auf.

Foto: Witters

St. Paulis Trainer Timo Schultz äußert sich vor dem Auswärtsspiel bei Hannover 96 erneut zur Trennung von Torhüter Robin Himmelmann.

Hamburg. Trainer Timo Schultz hat die Trennung des FC St. Pauli vom langjährigen Stammtorhüter Robin Himmelmann erneut verteidigt – und dabei ein neues Detail zum zeitlichen Ablauf preisgegeben. „Wir in der sportlichen Führung haben alle zusammen irgendwann entschieden, den Torwart auszutauschen und Robin schon in der Winterpause mitgeteilt, dass wir seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern“, sagte Schultz am Donnerstag in der Pressekonferenz vor dem Zweitligaspiel am Sonnabend bei Hannover 98 (13 Uhr/im Liveticker auf abendblatt.de).

Himmelmanns ursprünglich noch bis zum 30. Juni datierter Vertrag war am Mittwoch nach Vereinsdarstellung einvernehmlich aufgelöst worden. „Beide Seiten haben dann entschieden, dass dies für alle die besten Lösung ist“, sagte Schultz nun noch einmal. Bereits in der offiziellen Mitteilung war der Cheftrainer ähnlich zitiert worden. „Dass Robin nicht mehr unsere Nummer 1 ist, hat nichts mit seiner Person zu tun“, hieß es darin.

Durch eine Abfindung an Himmelmann ist St. Pauli nach Abendblatt-Informationen auch einer möglichen Klage des Torhüters gegen den zuvor veranlassten Ausschluss vom Mannschaftstraining entgangen.

St. Pauli: Stojanovic soll in Hannover spielen

Himmelmann war 2012 vom FC Schalke 04 ans Millerntor gewechselt. Von Mitte der Saison 2014/15 an stand er regelmäßig als Stammtorhüter für die Braun-Weißen zwischen den Pfosten. Insgesamt absolvierte der 31-Jährige 184 Pflichtspiele für den Kiezclub. Nach der Niederlage Anfang Dezember in Braunschweig (1:2) hatte Schultz ihn durch Svend Brodersen (23) ersetzt, der aber auch nicht überzeugen konnte.

Deshalb nahm der Club den Österreicher Dejan Stojanovic unter Vertrag, der schon gegen Holstein Kiel (1:1) zu seinem Debüt als neue Nummer eins kam und auch gegen Hannover fest eingeplant ist. Himmelmann hingegen durfte zuletzt schon nicht mehr mit dem Team trainieren und zog nun die Konsequenzen. Aktuell dritter Torwart ist Dennis Smarsh (22), der im Sommer von Hertha BSC aus Berlin gekommen war.

( dpa/HA )

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