Sport in der Coronakrise

Früherer spanischer Nationalspieler stirbt an Coronavirus

Atlético Madrids Ex-Nationalspieler José Luis Capón, hier im Finale des Europapokals der Landesmeister 1974 gegen Bayern München, starb am Coronavirus.

Atlético Madrids Ex-Nationalspieler José Luis Capón, hier im Finale des Europapokals der Landesmeister 1974 gegen Bayern München, starb am Coronavirus.

Foto: imago/Fred Joch

BVB-Chef Watzke bedauert Polter-Auftritt. Neuer Olympia-Termin wohl gefunden. Buchholzer Handballerinnen bestreiten "Geisterspiel".

Hamburg. Wie groß in der Coronakrise die Sehnsucht nach Normalität ist, zeigt auch diese Zahl: 1,83 Millionen Fernsehzuschauer haben am Sonnabend die Wiederholung des EM-Spiels Deutschland gegen Italien von 2016 geschaut – mehr als die zuvor ausgestrahlte aktuelle "Sportschau". Wann ein regulärer Sportbetrieb wieder beginnen kann, lässt sich noch lange nicht absehen. Immerhin: Fünf Tage nach der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio scheint Gastgeber Japan einen neuen Termin gefunden zu haben. Unterdessen gibt es weitere prominente Infektionen.

Die wichtigsten Entwicklungen am Sonntag:

Spaniens Ex-Nationalspieler stirbt an Covid-19

Der ehemalige spanische Nationalspieler und langjährige Profi von Atlético Madrid, José Luis Capón, ist als zweites prominentes Opfer im spanischen Fußball dem Coronavirus erlegen. Der ehemalige Abwehrspieler starb im Alter von 72 Jahren an Covid-19. Vor Wochenfrist war der langjährige Real-Madrid-Präsident Lorenzo Sanz aufgrund der Corona-Infektion gestorben.

Capon stand 1974 in jener Atletico-Mannschaft, die im Finale des Europapokals der Landesmeister in Brüssel nach dem 1:1 im ersten Duell gegen Bayern München im Wiederholungsspiel 0:4 im Heysel-Stadion verlor.

Kurzarbeit und Gehaltsverzicht bei Düsseldorf

Mit Kurzarbeit und Gehaltsverzicht will Fortuna Düsseldorf den finanziellen Schaden durch die Coronakrise begrenzen. Der gesamte Vorstand wird auf einen Teil seiner Bezüge verzichten und weiteren Stundungen von Ansprüchen zustimmen. Gespräche mit der Mannschaft sind ebenfalls weit gediehen. „Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir in Kürze ein faires Ergebnis erzielen werden, das uns in der aktuellen Situation sehr gut helfen wird, um uns für alle denkbaren Szenarien zu rüsten“, sagte Vorstandschef Thomas Röttgermann: „Wir haben eine großartige Mannschaft mit einem hohen Maß an Verständnis für die Realität, für die Solidarität wirklich mehr als nur ein Wort ist.“

Vereinsmitarbeiter, deren Einsatzmöglichkeiten derzeit begrenzt sind, gehen ab der ersten Aprilwoche in Kurzarbeit. Laut Röttgermann ist keines der durchgerechneten Szenarien für die Fortuna existenzbedrohend.

Ex-Nationaltorwart der Türkei im Krankenhaus

Der ehemalige türkische Fußball-Nationaltorwart Rüstü Recber ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und wird im Krankenhaus behandelt. Das teilte seine Ehefrau Isil Recber auf Instagram mit. Sie selbst und ihre beiden Kinder seien negativ getestet worden. Besuchen dürfe sie ihren Ehemann nicht, schrieb Recber weiter. „Das Schwerste ist eigentlich, nicht an seiner Seite zu sein.“

Rüstü Recber (46) war ab 1994 Nationaltorwart und hat mit seinen ehemaligen Clubs Fenerbahce Istanbul und Besiktas insgesamt fünfmal die türkische Meisterschaft gewonnen. Der frühere türkische Nationaltrainer Fatih Terim hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Die Türkei hat inzwischen mehr als 7400 Coronavirus-Fälle und 108 Todesopfer durch Covid-19 gemeldet.

Fußballerinnen spenden Gehalt an Coronahelfer

Mehrere Fußballerinnen des Bundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam spenden ein Teil ihres Gehalts dem Deutschen Roten Kreuz zur Unterstützung im Kampf gegen den Coronavirus. Das teilten sie via Instagram mit. Die Initiatorinnen der Aktion sind Gina Chmielinski und Caroline Siems.

„Die Grundsätze, die wir normalerweise auf dem Platz leben, gelten jetzt mehr denn je neben dem Platz. Darum habe ich mich entschieden, 10 Prozent meines Gehaltes an das DRK zu spenden. Wir müssen uns gegenseitig unterstützen“, schrieben sie.

AS Rom will erstes Spiel Coronahelfern widmen

Der italienische Fußballclub AS Rom will das erste Heimspiel vor Fans nach dem Ende der Coronakrise den Mitarbeitern im medizinischen Bereich widmen. Der Club stellte dazu auf seiner Homepage ein umfangreiches Programm vor. Unter anderem sollen 5000 Eintrittskarten an Krankenhauspersonal und Ärzte verteilt werden.

Ein Teil der sonstigen Ticketeinnahmen soll darüber hinaus in die Kampagne der Roma fließen, bei der Geld gesammelt wird für medizinische Geräte in Italiens Hauptstadt. Über eine halbe Millionen Euro kamen nach Angaben des Vereins bei der Spendenaktion bereits jetzt zusammen. Eingebettet ist die Aktion in das „Heroes“-(Helden)-Programm von AS Rom. Es sei denen gewidmet, die im Moment die tatsächlichen Helden seien.

Zudem bekommen Dauerkarteninhaber, die 75 Jahre und älter sind, vom Verein eine spezielle Lieferung nach Hause. Das „Roma Hilfspaket“ enthalte unter anderem wichtige Nahrungsmittel. Italien ist besonders schwer betroffen von den Auswirkungen des Virus Sars-CoV-2.

Nach Verschiebung: Neuer Olympia-Termin steht

Die Olympia-Organisatoren in Tokio favorisieren offenbar den Juli 2021 als neuen Termin für die Sommerspiele. Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie und der benötigten Vorbereitungszeit sehe der wahrscheinlichste Plan aktuell eine Eröffnung am 23. Juli vor, berichtet der japanische Fernsehsender NHK.

Tokio-Gouverneurin Yuriko Koike hatte noch am Freitag die Idee ins Spiel gebracht, Olympia wegen des weniger heißen und feuchten Klimas schon im Frühjahr durchzuführen. Die Spiele hätten ursprünglich am 24. Juli 2020 beginnen sollen, waren wegen der Pandemie aber ebenso wie die Paralympics (ab 25. August 2020) verschoben worden.

Präsident Yoshiro Mori vom Organisationskomitee sagte im japanischen Fernsehen, dass innerhalb von einer Woche „eine erste Entscheidung“ getroffen werden soll.

Athletensprecher: IOC-Zögern "veranwortungslos"

Die Athletensprecher Hayley Wickenheiser und Max Hartung haben Veränderungen im Internationalen Olympischen Komitee gefordert und sich zugleich für mehr Mitspracherecht der Sportler eingesetzt. „Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem wir unser Business verändern können“, sagte die viermalige Eishockey-Olympiasiegerin Wickenheiser aus Kanada am Samstagabend im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF.

Die zögerliche Haltung des IOC bei der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio aufgrund der Coronakrise hält die 41-Jährige für „unverantwortlich. Ich habe ja gesehen, wie sich das Virus über die Welt verbreitet. Ich habe das auch in vielen Notaufnahmen gesehen“, meinte die IOC-Athletensprecherin, die das letzte Jahr ihrer Ausbildung zur Ärztin absolviert.

Bergamo-Chef vergleicht Corona mit Weltkrieg

Der Chef des italienischen Champions-League-Viertelfinalisten Atalanta Bergamo, Antonio Percassi, beklagt den Tod von acht Mitarbeitern im Umfeld seines Fußball-Serie-A-Clubs wegen der Coronavirus-Pandemie, die besonders hart seine Stadt getroffen hat. „Wir erleben eine unglaubliche Tragödie, der eine ganze Generation zum Opfer gefallen ist. Das Virus befällt auch jüngere Menschen. Wir kämpfen gegen einen unsichtbaren Feind, es ist wie in einem Weltkrieg“, sagte Percassi der "Gazzetta dello Sport" am Sonntag.

Der 66 Jahre alte Unternehmer, seit zehn Jahren Eigentümer von Atalanta, lobte den Mut seiner Mitbürger und die Nähe der Fans zu ihrem Club, der nach dem Sieg gegen den FC Valencia den Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse geschafft hat.

Italiens Sportminister schließt Serie-A-Start im Mai aus

Der italienische Sportminister Vincenzo Spadafora schließt aus, dass die aktuell ruhende Saison in der italienischen Serie A bereits in fünf Wochen wiederaufgenommen werden kann. Es sei unrealistisch zu denken, dass die Liga - wie einige Klubs hoffen - am 3. Mai wieder starten könne, sagte Spadafora der römischen Tageszeitung "La Repubblica".

Außerdem mahnte der Politiker der EU-skeptischen und populistischen Partei „Movimento 5 Stelle“ (Fünf-Sterne-Bewegung), die vom Kabarettisten Beppe Grillo gegründet wurde, einen Kulturwandel an. „Von den Serie-A-Clubs erwarte ich mir einen echten Willen zur Veränderung: Die großen Vereine leben in einer eigenen Welt und über ihre Möglichkeiten, angefangen bei den millionenschweren Gehältern der Spieler. Sie müssen begreifen, dass nichts mehr wie früher sein wird.“

Buchholz bestreitet "Geisterspiel gegen Corona"

Die Zweitliga-Handballerinnen der Luchse Buchholz 08 Rosengarten verkaufen Karten für ein ganz besonderes Spiel. Am 9. Mai gibt es die fiktive Partie der Handballerinnen gegen einen Gegner namens Corona. An diesem Tag hätte der Zweitliga-Spitzenreiter sein letztes Heimspiel gegen die TG Nürtingen bestreiten sollen und den Aufstieg in die Bundesliga feiern können. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Saison aber vorzeitig abgebrochen.

Die Luchse hätten insgesamt noch vier Heimspiele gehabt. „Dadurch ergibt sich ein sehr hoher Verlust von mehreren Zehntausend Euro“, heißt es auf der Club-Homepage. Die Fans können nun in unbegrenzter Zahl Karten für 10 oder 20 Euro kaufen. „Die Einnahmen kommen zu 100 Prozent dem Bundesligateam zugute“, sagt Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau.

Erster Fußballprofi in Australien mit Sars-CoV-2 infiziert

Als erster Fußballprofi in Australien ist ein Spieler des A-League-Teams Newcastle Jets positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte der Club. Der Name wurde nicht genannt, er soll jedoch laut Medienberichten am vergangenen Montag beim 2:1-Heimsieg gegen Melbourne City gespielt haben. Die Partie fand ohne Zuschauer statt, es war die letzte Begegnung vor dem Meisterschaftsstopp Down Under.

Ebenfalls an COVID-19 ist ein Mitarbeiter von Wellington Phoenix aus Neuseeland erkrankt. Das Team hatte aufgrund der Coronakrise eigens nach Australien übersiedeln müssen. Nach Angaben der Jets gehe es dem Spieler und seiner Familie, die unter Quarantäne gestellt wurden, den Umständen entsprechend gut. Die restlichen Spieler der Mannschaft, so kündigte der Klub an, werden ihren Gesundheitszustand genauestens beobachten, sobald Krankheitssymptome auftauchen, werde es eine Selbstisolation geben.

Corona: Uefa-Chef Ceferin definiert Deadline

Uefa-Präsident Aleksander Ceferin glaubt weiterhin an eine Fortsetzung des wegen der Coronakrise zum Erliegen gekommenen Fußballbetriebs. Dies müsse jedoch in den nächsten zwölf Wochen geschehen, um die Saison ordnungsgemäß zu Ende zu bringen. „Wir könnten Mitte Mai, im Juni oder sogar im späten Juni beginnen“, sagte Ceferin italienischen Zeitungen. Danach aber sei die Saison „sehr wahrscheinlich verloren“.

Der Chef der Europäischen Fußball-Union stellte zudem klar, dass Gespräche mit den Ligen über eine Anpassung des Kalenders laufen würden. So könnte die laufende Saison „zum Beginn der kommenden“ beendet werden, dadurch würde die nächste Spielzeit „ein bisschen später“ beginnen. Eine finale Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen worden.

EM 2021: Entscheidung über München steht bevor

EM-Botschafter Philipp Lahm erwartet eine baldige Entscheidung der Frage, ob die zwölf Spielorte der wegen der Coronakrise ins Jahr 2021 verlegten Europameisterschaft auch im kommenden Jahr Gastgeberstädte des Fußball-Großereignisses sein können. „Von allen Städten muss jetzt erst mal die erneute Zusage kommen, dass sie weiter Spielort sein wollen. Anderenfalls müsste man etwas ändern. Falls eine Stadt nicht mehr dabei sein kann oder will, müsste sie das zeitnah mitteilen“, sagte der DFB-Ehrenspielführer der "Welt am Sonntag".

Das gelte auch für München, wo an diesem Sonntag (29. März) die Bürgermeister-Stichwahl stattfindet. In der bayerischen Landeshauptstadt sind die drei Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft und ein Viertelfinale geplant. Auch die Europäische Fußball-Union (UEFA) möchte an allen zwölf Städten festhalten.

US-Teambesitzer Dolan Corona-positiv getestet

Der Besitzer der New York Knicks (NBA) und der New York Rangers (NHL), James Dolan, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Club der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA am Sonntag via Twitter mit. Der 64-Jährige habe sich in Selbstisolation begeben und zeige nur wenig bis gar keine Symptome. Dolan führe die Geschäfte von zu Hause aus weiter.

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Watzke bedauert seinen Polter-Auftritt

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Teile seiner Ausdrucksweise bei dem umstrittenen Auftritt in der ARD-„Sportschau“ bedauert. „Ich habe mir diese Sendung noch einmal genau angesehen und muss sagen, dass jeder Satz, den ich gesagt habe, inhaltlich korrekt war. Ich hätte es allerdings freundlicher und empathischer ausdrücken können. Mea culpa!“, sagte Watzke in einem Interview der „Bild am Sonntag“.

Vor zwei Wochen hatte der 60-Jährige bei einem gemeinsamen Auftritt mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in der „Sportschau“ zu den Folgen der Coronavirus-Pandemie für den Fußball für Irritation gesorgt und finanzielle Hilfe für kleinere Clubs abgelehnt. „Und ehrlicherweise sind wir auch Konkurrenten. Und da muss man das sehr genau miteinander austarieren, was noch Wettbewerb ist und was kein Wettbewerb mehr ist“, hatte Watzke gesagt. „Am Ende können nicht die Clubs, die ein bisschen Polster angesetzt haben in den vergangenen Jahren, dann im Prinzip die Clubs, die das wiederum nicht gemacht haben, dafür auch noch belohnen.“

Quarantäne: Boxweltmeister entschuldigt sich für Spuck-Video

Der britische Boxweltmeister Billy Joe Saunders hat sich nach Kritik an geschmacklosen Sprüchen über die Coronakrise entschuldigt. Der 30-Jährige hatte Männern in einem Video unter anderem geraten, der eigenen Frau „ins Gesicht zu spucken“, sollte es in der häuslichen Quarantäne zu Streit kommen.

Der WBO-Weltmeister im Supermittelgewicht entschuldigt sich daraufhin am Sonnabend. Er habe Frauen „nicht beleidigen wollen“, schrieb er auf Twitter: „Ich würde häusliche Gewalt niemals dulden. Wenn ich sehen würde, wie ein Mann eine Frau auch nur berührt, würde ich ihn fertig machen. Ich bitte um Verzeihung“.

Wegen Corona: NHL erwägt Play-off im August

Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL hält in diesem Jahr auch Play-offs im August für denkbar. Weil die Olympischen Spiele in Tokio aufgrund der Coronavirus-Pandemie ins Jahr 2021 verlegt worden sind, wurden im Sommer Fernsehzeiten frei. Die NHL-Teams wurden angewiesen zu prüfen, ob ihre Hallen bis Ende August verfügbar seien, teilte die NHL mit.

„Ich glaube, wir sind uns mit der Zeit bewusst geworden, dass wir im Sommer ein größeres Zeitfenster haben, als wir zunächst angenommen hatten“, sagte NHL-Funktionär Bill Daly. Es bestehe aber weiter die Hoffnung, die Saison früher fortsetzen zu können. Seit dem 12. März ist die Spielzeit in der NHL unterbrochen.

Löwen-Torwart Appelgren von Covid-19 genesen

Nach einer Coronavirus-Infektion ist der schwedische Torhüter Mikael Appelgren von den Rhein-Neckar Löwen wieder gesund. „Ich bin wieder fit. Ich habe das Coronavirus gut bekämpft“, sagte der 30-Jährige in einem vom Handball-Bundesligisten verbreiteten Video. Er habe bereits drei Tage auf dem Balkon trainiert.

Mehrere Spieler des Clubs, darunter die Nationalspieler Patrick Groetzki und Jannik Kohlbacher, waren ebenso wie Trainer Martin Schwalb positiv getestet worden. Die komplette Mannschaft der Löwen befindet sich aktuell in Quarantäne.

Corona: Aufruf von Nationalkeeper ter Stegen

Barcelona-Keeper Marc-André ter Stegen hält sich während der Coronakrise und dem spanischen Ausgehverbot zu Hause mit täglichen Workouts fit. Zu seinem Club halte er dabei ständig Kontakt, sagte der 27-Jährige in einem Liveinterview im Internet aus dem heimischen Wohnzimmer.

Die Fußballfans rief ter Stegen dazu auf, ebenfalls zu Hause zu bleiben, um die Krise in den Griff zu bekommen. „Wir sind alle in derselben Situation, aber in diesen Zeiten sind wir auch Influencer, die andere auch zum Zu-Hause-Bleiben bewegen können.“

Marc ter Stegen mit Corona-Aufruf

Das Erste, was er gerne tun wolle, wenn die Bewegungseinschränkungen vorbei sind, sei ein Spaziergang am Strand oder in der Stadt: „Das vermisse ich am meisten.“ Im besonders heftig von Covid-19 betroffenen Spanien gilt bis zum 11. April ein strenges Ausgehverbot.

Coronavirus: So können Sie sich vor Ansteckung schützen

  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, das Sie danach wegwerfen. Ist keins griffbereit, halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase. Danach: Hände waschen
  • Regelmäßig und gründlich die Hände mit Seife waschen
  • Das Gesicht nicht mit den Händen berühren, weil die Erreger des Coronavirus über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen können
  • Ein bis zwei Meter Abstand zu Menschen halten
  • Schutzmasken und Desinfektionsmittel sind überflüssig – sie können sogar umgekehrt zu Nachlässigkeit in wichtigeren Bereichen führen