Vierschanzentournee

Skispringer Karl Geiger kassiert empfindlichen Rückschlag

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Sichtlich unzufrieden: Karl Geiger nach seinem zweiten Sprung in  Innsbruck.

Sichtlich unzufrieden: Karl Geiger nach seinem zweiten Sprung in Innsbruck.

Foto: dpa

Nach seinem Sieg in Garmisch-Partenkirchen hat Marius Lindvik auch das Springen in Innsbruck gewonnen. Karl Geiger belegte Rang acht.

Innsbruck. Skispringer Karl Geiger hat im Kampf um den Gesamtsieg bei der 68. Vierschanzentournee einen empfindlichen Rückschlag kassiert. Der deutsche Hoffnungsträger kam in Innsbruck beim erneuten Sieg des Norwegers Marius Lindvik nur auf den achten Rang und fiel in der Tournee-Wertung auf den dritten Platz zurück. Ganz vorne im Kampf um den Goldadler liegt nun der Pole Dawid Kubacki, der als Zweiter erneut überzeugte.

Geiger flog im ersten Durchgang bei schwierigen Windverhältnissen nur auf 117,5 Meter und lag als 23. bereits weit zurück. „Ich bin auf Angriff gegangen, aber das ist nicht so gut gelungen. Das ärgert mich schon extrem. Es hat heute nicht sollen sein“, sagte Geiger enttäuscht. Mit einem sehr guten zweiten Satz auf 126,0 meter rettete Geiger zwar noch das Ergebnis, verbuchte aber sein schlechtestes Saisonresultat.

Kubacki liegt in der Gesamtwertung vorne

Garmisch-Sieger Lindvik feierte derweil den zweiten Weltcuperfolg seiner Karriere vor Kubacki und dem Norweger Daniel Andre Tande. In der Gesamtwertung liegt Weltmeister Kubacki (830,7 Punkte) nun vor Lindvik (821,6) und Geiger (817,4). Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi (Japan), der sich in Innsbruck mit Rang 14 begnügen musste, fiel vor dem Finale am Montag in Bischofshofen mit 817,0 Zählern sogar vom ersten auf den vierten Rang zurück.

Als bester DSV-Adler belegte Stephan Leyhe (Willingen) einen Tag vor seinem 28. Geburtstag den sehr guten fünften Rang. Constantin Schmid (Oberaudorf) musste sich mit Position 26 begnügen, der in Innsbruck einst zum Weltmeister gekrönte Markus Eisenbichler (Siegsdorf) landete gar auf dem 27. Platz. Erst gar nicht in den zweiten Durchgang schafften es Pius Paschke (Kiefersfelden) und Moritz Baer (Gmund-Dürnbach).

Entscheidung fällt am Montag in Bischofshofen

Für Kubacki ist die Führung rein statistisch schon mehr als die halbe Miete. Seit 1994/95 lagen von 25 nach Innsbruck führenden Springern 22 auch in der Endabrechnung vorne. Bei den vergangenen 20 Auflagen verspielte nur der Norweger Tande (2016/17) seinen Vorsprung und wurde Dritter.

Die Entscheidung im Kampf um den Goldenen Adler fällt am Montag (17.15 Uhr/ARD und Eurosport) in Bischofshofen. Schon am Sonntag steht dort die Qualifikation für das Finale an. (sid)

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