Fußball-Ticker

US-Amerikaner steigen in die Bundesliga-Übertragung ein

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

RB Leipzig: Nagelsmann dosiert Training

Vor dem zweiten Gruppenspiel in der Champions League lässt Trainer Julian Nagelsmann die Profis von RB Leipzig etwas durchschnaufen. Nach einem freien Sonntag trainierte der Bundesligist am Montagnachmittag nur dosiert. Bereits nach gut 40 Minuten war die Einheit für die Spieler beendet, die am Sonnabend beim 1:3 gegen Schalke 04 in der Startelf gestanden hatten. Leipzig empfängt am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) den französischen Erstligisten Olympique Lyon.

Neuzugang Patrik Schick absolvierte erstmals eine komplette Einheit mit der Mannschaft. Der tschechische Nationalspieler hatte zuletzt immer wieder Probleme mit dem Sprunggelenk und stand seit seinem Transfer Anfang September noch nicht zur Verfügung. Fraglich ist allerdings, ob der Stürmer bereits gegen Lyon im Kader stehen wird.

Definitiv ausfallen wird Kevin Kampl. Der Spielmacher ist zwar von einem Therapie-Aufenthalt in der Schweiz zurück, trainierte allerdings nur individuell. RB will nun abwarten, wie Kampl die Belastung am lädierten Sprunggelenk verkraften. Im schlimmsten Fall droht dem Slowenen eine Operation.

Bundesliga bald auch live in den USA

Der US-amerikanische Sport-TV-Sender ESPN+ überträgt künftig die Spiele der Bundesliga. Der Sender gab am Montag bekannt, dass man sich mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf einen Sechsjahresvertrag ab August 2020 geeinigt habe. Mehr als 300 Spiele sind künftig bei ESPN+ zu sehen.

Die Bundesliga hat in den Vereinigten Staaten eine größere Fangemeinde, schließlich kicken elf Amerikaner in der deutschen Eliteklasse. Zuvor waren die Bundesliga-Partien von Fox übertragen worden.

Die englische Premier League wird von NBC übertragen, die Begegnungen der Champions League werden von TNT ausgestrahlt, während die spanische La Liga von BeIN übertragen wird.

Zwei Spiele für Kölns Rotsünder Meré

Defensivspieler Jorge Meré von Aufsteiger 1. FC Köln ist vom DFB-Sportgericht für zwei Ligaspiele gesperrt worden. Meré hatte bei der 0:4-Niederlage der Kölner gegen Hertha BSC am Sonntag in der 41. Minute die Rote Karte gesehen und ist nun wegen „rohen Spiels“ mit zwei Spielen Sperre belegt worden. Spieler und Verein haben dem Urteil bereits zugestimmt. Der 22 Jahre alte Spanier fehlt damit beim Gastspiel auf Schalke und im Heimspiel gegen Paderborn.

St. Paulis Brodersen operiert

St. Paulis Ersatztorwart Svend Brodersen ist an der Schulter operiert worden. Das teilte der Club am Montag via Twitter mit. Der 22-Jährige hatte sich am Sonnabend im Training das Schlüsselbein gebrochen und wird voraussichtlich drei Monate fehlen.

Der FC St. Pauli sucht nun nach einem neuen Torwart hinter der Nummer eins, Robin Himmelmann. In Leon Schmidt steht im Kader von Cheftrainer Jos Luhukay nur ein Nachwuchskeeper zur Verfügung, der erst einmal vor allem in der Regionalliga-Mannschaft Erfahrungen sammeln soll. Da die Transferfrist Anfang September abgelaufen ist, kann nur ein vereinsloser Profi verpflichtet werden.

Lokführer trompetet für traurige FC-Fans

Nach der bitteren 0:4-Heimniederlage am Sonntag gegen Hertha BSC gab es für einige gefrustete Fans des 1. FC Köln ungewohnten Trost. Auf ihrer Heimfahrt zeigte ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn Mitgefühl.

Wie der "Kölner Stadtanzeiger" am Montag berichtete, stieg der Fahrer der S-Bahn 19 an der Haltestelle Weiden-West aus und stimmte für die Wartenden auf einer Trompete die FC-Hymne an. Das habe den Anhängern ein wenig über den Sturz ihrer Mannschaft auf einen Abstiegsrang hinweggeholfen.

Die Hymne des 1. FC Köln

Hertha kapituliert vor dem Sturm

Hertha BSC hat sein Training am Montag wegen einer Sturmwarnung nach drinnen verlegt. Das regenerative Training nach dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln werde nicht auf dem Platz, sondern im Kraftraum stattfinden, kündigte der Club an. Beim 4:0 am Sonntag beim 1. FC Köln hatte der Hauptstadt-Club seinen ersten Auswärtssieg der laufenden Saison gefeiert.

Drittes WM-Stadion in Katar vor Einweihung

Der kommende WM-Gastgeber Katar wird das dritte fertiggestellte Stadion für das Weltturnier 2022 bei der Club-Weltmeisterschaft im Dezember einweihen. Dies gab die Fifa am Montag bekannt.

Im 40.000 Zuschauer fassenden Education City Stadium vor den Toren der Hauptstadt Doha wird zunächst ein Halbfinale am 18. Dezember stattfinden, für das der Champions-League-Sieger FC Liverpool gesetzt ist. In der neuen Arena werden zudem am 21. Dezember das Finale sowie das Spiel um Platz drei ausgetragen.

Katar, Ausrichter der 22. WM-Endrunde (21. November bis 18. Dezember 2022), hatte im Mai das Al-Janoub-Stadion eingeweiht. Das 1976 eröffnete Khalifa International Stadium wurde umfangreich renoviert und befindet sich seit 2017 wieder im regulären Betrieb - derzeit als Austragungsort der meisten Wettkämpfe bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft.

Die WM 2022 mit 32 Nationalmannschaften wird in acht Stadien ausgetragen. Gemäß den Plänen des Organisationskomitees wird noch eine weitere Arena in diesem Jahr fertiggestellt. 2021 sollen dann sämtliche Stadien betriebsbereit sein.

Kölns Drexler fällt vorerst aus

Der 1. FC Köln muss längere Zeit auf Dominick Drexler verzichten. Das teilte der Bundesligist am Montag nach einer MRT-Untersuchung mit, die bei dem 29 Jahre alten Mittelfeldspieler eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich ergab.

Wie lange Drexler, der sich die Blessur am Sonntag beim 0:4 gegen Hertha BSC zugezogen hatte, pausieren muss, ist noch unklar. Für die nächste Partie beim FC Schalke 04 am kommenden Sonnabend (18.30 Uhr/Sky) ist er auf keinen Fall eine Option.

Diagnose für Düsseldorfs Zimmer steht

Fortuna Düsseldorf muss vorerst ohne Rechtsverteidiger Jean Zimmer auskommen. Der 25-Jährige hat sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Diese Diagnose gab der Club am Montag bekannt. Zimmer hatte die Verletzung im Training am Sonnabend erlitten und war beim 1:2 am Sonntag gegen den SC Freiburg ausgefallen.

Wolfsburgs Frauen müssen nach Holland

Die beiden Frauen-Bundesligisten VfL Wolfsburg und FC Bayern München haben für das Achtelfinale der Champions League machbare Gegner zugelost bekommen – die Münchnerinnen müssen aber mit Reisestrapazen rechnen. Die Bayern treten im Hinspiel am 16./17. Oktober in Kasachstan bei Kasygurt Schymkent an.

Der deutsche Double-Gewinner Wolfsburg spielt gegen den niederländischen Nachbarn FC Twente zunächst im eigenen Stadion. Die Rückspiele werden zwei Wochen später angepfiffen. Ziel aller Teams ist das Endspiel am 24. Mai 2020 in Wien.