Tennis

US-Wunderkind: Anisimova trauert um ihren Vater und Trainer

Amanda Anisimova und ihr Vater und Trainer Konstantin.

Amanda Anisimova und ihr Vater und Trainer Konstantin.

Foto: Larry Placido / imago images / Icon SMI

Die 17 Jahre alte Halbfinalistin von Paris hat wegen des plötzlichen Todes von Konstantin Anisimov ihren US-Open-Start abgesagt.

New York. Die US Open finden ohne die große amerikanische Tennishoffnung Amanda Anisimova statt. Die 17-Jährige sagte ihre Teilnahme wegen des plötzlichen Todes ihres Vaters und langjährigen Trainers Konstantin Anisimov ab, wie das US-Sport-Portal ESPN unter Berufung auf Anisimovas Agenten am Dienstag meldete.

Anisimov war zusammen mit seiner Frau und der ältesten Tochter Maria 1998 aus Russland in die USA eingewandert. Er sei am Montag tot aufgefunden worden, sagte ihr Manager zu ESPN.

Anisimova jüngste Spielerin der Top 100

Anisimova hatte bei den French Open in Paris völlig überraschend das Halbfinale erreicht und belegt aktuell Platz 24 in der Weltrangliste. Damit ist sie die derzeit jüngste Spielerin unter den besten 100 der Welt. 2017 hatte sie bei den US Open den Titel bei den Juniorinnen gewonnen.