Basketball

Towers bauen Negativserie aus – war’s das mit den Play-offs?

Auch René Kindzekas 16 Punkte reichten nicht zum Sieg

Auch René Kindzekas 16 Punkte reichten nicht zum Sieg

Foto: FrankPeters / WITTERS

In Chemnitz geht den Wilhelmsburgern wieder einmal die Luft aus. Der Rückstand auf Platz acht scheint kaum aufholbar.

Chemnitz.  Gekämpft, geführt – und wieder gescheitert: Mit der 75:69-Niederlage (19:17, 22:17, 13:21, 15:20) gegen die Niners Chemnitz mussten die Hamburg Towers am Freitagabend ihre zwölfte Pleite aus den letzten 13 Spielen in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro A hinnehmen. Fünf Spieltage vor Abschluss der regulären Saison müssen die Wilhelmsburger (zehn Siege, 15 Niederlagen) trennen den Tabellenelften nun schon sechs Punkte oder drei Siege von den acht Play-off-Rängen – ein fast aussichtsloses Unterfangen.

Beim Tabellennachbarn kamen die Wilhelmsburger stark in die Partie, führten zwischenzeitlich mit zehn Punkten Vorsprung – doch am Ende ging der Mannschaft des neuen Trainers Benka Barloschky wieder einmal die Luft aus. „Wir haben in der zweiten Halbzeit aufgehört, den Ball zu bewegen, und es stattdessen mit der Brechstange versucht. Das hat uns heute den Sieg gekostet“, sagte Barloschky.

Freese und Kindzeka punkten zweistellig

Trotz starker Leistungen von Jannik Freese (14 Punkte, neun Rebounds) und René Kindzeka (16 Punkte, vier Rebounds) kamen die Towers gegen die starke Dreipunktquote (46 Prozent) der Chemnitzer nicht an. Auswärts bleiben die Hamburger damit nun schon seit dem 11. November sieglos.

Die Partie gegen die Sachsen war der Auftakt zu einem Doppelspieltag. Am Sonntag müssen die Towers beim Tabellenvorletzten Orange Academy in Ulm aufs Parkett. Ob da die Negativserie endet?