Eishockey

3:9-Heimpleite: Crocodiles können Play-offs abhaken

Crocodiles-Trainer Herbert Hohenberger (Archivfoto)

Crocodiles-Trainer Herbert Hohenberger (Archivfoto)

Foto: Wtters

Crocodiles-Trainer Herbert Hohenberger: „Die Mannschaft hat Glück, dass ich ein guter Mensch bin und Humor habe."

Hamburg. Die Crocodiles Hamburg werden ihren Traum von den Play-offs in der Oberliga Nord ad acta legen müssen. Nach dem 3:9 (1:3, 0:2, 2:4) am Dienstagabend gegen den direkten Konkurrenten Herner EV hat die Mannschaft von Trainer Herbert Hohenberger 16 Zähler Rückstand auf den letzten Qualifikationsplatz, der zur Teilnahme an der Endrunde berechtigt und aktuell von den Westdeutschen belegt wird.

Klassenunterschied über weite Strecken

Vor 1302 Zuschauern – Saison-Minuskulisse – war über weite Strecken des Spiels ein Klassenunterschied zu sehen. „Wir sind einfach nicht besser. Die Mannschaft hat Glück, dass ich ein guter Mensch bin und Humor habe, sonst würde ich sie zerreißen. Aber wir haben oben nichts zu suchen. Das war Männer gegen Jungs heute“, ärgerte sich Hohenberger.

Acht Verletzte

Bereits nach zehn (!) Sekunden gerieten die Hamburger, die ohne acht Verletzte antreten mussten, in Rückstand. Im Anschluss genügte Herne gegen nur phasenweise kämpfende Crocodiles eine durchschnittliche Leistung, um die Partie letztlich auch in der Höhe souverän nach Hause zu bringen. Der Doppelpack von Semjon Bär sowie das Tor des genesenen André Gerartz waren letztlich nur Ergebniskosmetik.