Stormarn
Ahrensburg

Grünes Licht für die Anbau-Pläne der Basler AG

Auch dem Antrag über die Straßensanierung im Spechtweg haben die Politiker zugestimmt

Auch dem Antrag über die Straßensanierung im Spechtweg haben die Politiker zugestimmt

Foto: Birgit Schücking / HA

Änderung des Flächennutzungsplan, Ahrensburger Haushalt und die Sanierung im Spechtweg einstimmig im Bauausschuss beschlossen.

Ahrensburg.  Überwiegend einstimmig sind die Abstimmungen im jüngsten Bau- und Planungsausschuss der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung ausgegangen. Da es dementsprechend kaum Diskussionsbedarf gab, dauerte die Sitzung nur rund 50 Minuten. Einstimmig beschlossen die neun Mitglieder des Ausschusses unter anderem die Änderung des Flächennutzungsplanes sowie die Aufstellung und öffentliche Auslegung eines Bebauungsplanes für Gebiete an der Straße An der Strusbek beim Firmensitz der Basler AG. Damit ebnen sie den Weg für die Erweiterungspläne des Industriekameraherstellers, der in den nächsten Jahren steigende Umsätze und Mitarbeiterzahlen erwartet daher an seinem derzeitigen Sitz weitere Gebäude für Produktion und Verwaltung plant.

Ebenso einstimmig nahm der Bauausschuss den Maßnahmenplan 2016 für die Innenstadt und den Schlossbereich an. Mit ihm nimmt Ahrensburg am Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ von Bund und Ländern teil, die die vorgesehenen Projekte finanziell unterstützen. Der Plan sieht für 2016 unter anderem Sanierungsmaßnahmen am Rathaus sowie Sicherungsarbeiten an Dach und Fenstern des Speichers am Gutshof an der Lübecker Straße vor. Darüber hinaus stimmte der Ausschuss einer Änderung des Fördergebietes des Bund-Länder-Programms zu: Dazu gehört künftig auch der Bereich um den Bahnhof. Dadurch erhofft sich die Verwaltung, Defizite wie eine schlechte Orientierbarkeit für Bahnreisende und eine mangelhafte Situation für Radfahrer beheben zu können.

Einstimmig entschied der Ausschuss letztlich auch für den Haushalt 2016, dessen Investitionshaushalt eine Kreditaufnahme von 5,5 Millionen Euro vorsieht. Zuvor hatte es allerdings einige Änderungsanträge mit Gegenstimmen gegeben. So wurde unter anderem ein Antrag der SPD abgelehnt, 350.000 Euro als Planungskosten für ein Fahrradparkhaus bereitzustellen.

500.000 Euro für Rad- und Gehwege an der Manhagener Allee bewilligt

Angenommen wurde dagegen ein Antrag der SPD, die Erneuerung des Spechtweges wieder in die Haushaltssatzung aufzunehmen und dafür 850.000 Euro vorzusehen. Ebenso hat der Bauausschuss auf Antrag der CDU beschlossen, in den nächsten drei Jahren 500.000 Euro für die Rad- und Gehwege an der Manhagener Allee einzuplanen, davon 100.000 Euro in 2016. Um diese Kosten teilweise zu finanzieren, stimmte der Ausschuss dafür, stattdessen 300.000 Euro bis zum Jahr 2018 am Radverkehrskonzept einzusparen.