Stormarn
Reinbek

Sozialstation hat jetzt mehr Raum für Pflegeservice

Michael Schwarz (v.l.), Björn-Ole Wollschläger, Helmut Schmitt, Claudia Matthießen und Sandra Heschel

Michael Schwarz (v.l.), Björn-Ole Wollschläger, Helmut Schmitt, Claudia Matthießen und Sandra Heschel

Foto: Pelle Kohrs / HA

Offizielle Einweihung in Reinbek. Gebäude hat ein neues Obergeschoss erhalten. 1,8 Millionen Euro hat der Anbau gekostet.

Reinbek.  „Das Ergebnis ist wirklich toll geworden. Wir haben jetzt endlich angemessene Räume für den Pflege- und den Verwaltungsbereich.“ Mit diesen Worten beschreibt der Vorstandsvorsitzende der Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit (SVS), Michael Schwarz, den neuen Anbau der Sozialstation Reinbek.

Das Gebäude hat ein neues Obergeschoss erhalten, wodurch sich die Nutzungsfläche von 400 auf 800 Quadratmeter verdoppelte. Seit Ende Mai dauerten die Bauarbeiten. Im September wurden sie abgeschlossen. Zur offiziellen Einweihungsfeier am Freitagvormittag kamen neben Mitarbeitern der Sozialstation auch Reinbeks Bürgermeister Björn Warmer und Stormarns Landrat Klaus Plöger.

Neue Räumlichkeiten auch für Beratungsgespräche, Veranstaltungen und Selbthilfegruppen

Vor dem Anbau betrieb die SVS in der Sozialstation einen ambulanten Pflegedienst und eine Tagespflege-Einrichtung. Jetzt soll eine zweite Tagespflege-Gruppe hinzukommen. „Im alten Bereich hatten wir nur Platz für zwölf Tagespflegegäste“, sagt Vereinsratsvorsitzender Helmut Schmitt. „Jetzt können wir bis zu 24 aufnehmen.“ Die neuen Räumlichkeiten werden künftig außerdem für Beratungsgespräche, Veranstaltungen oder Selbsthilfegruppen genutzt.

1,8 Millionen Euro hat der Anbau gekostet. 800.000 Euro stellte die Rickertsen-Stiftung Reinbek zur Verfügung, den Rest brachte der Verein auf. Seit 44 Jahren ist die SVS in Stormarn aktiv. Gegründet wurde der Verein 1971 von engagierten Sozialpädagogen aus Reinbek. „Damals war alles nur auf Jugendarbeit ausgerichtet“, sagt Schmitt. „Im Laufe der Jahren kamen mehr und mehr Bereiche dazu.“