Reinbek . Gewerkschaft und Management machen vor dem Reinbeker Klinikgebäude gemeinsam auf die Missstände in der Gesundheitspolitik aufmerksam.

Sie halten 103 Papierschilder in die Luft. Auf diesen Schildern stehen die Zahlen 5098 bis 5200. Es ist Mittwoch, 13 Uhr. Rund 100 Mitarbeiter des Reinbeker Krankenhauses St. Adolf-Stift unterbrechen für zehn Minuten ihre Arbeit, versammeln sich vor dem Klinikgebäude. Sie beteiligen sich an einer bundesweiten Aktion der Gewerkschaft Ver.di gegen die aktuelle Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Andreas Hein, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung des St. Adolf-Stifts sagt: „Die 103 Schilder stehen für 103 Planstellen, die optimalerweise von der Politik finanziert werden müssten, damit die Qualität stimmt, damit die Mitarbeiter zufrieden und langfristig arbeitsfähig bleiben.“