Norderstedt
Jubiläum

50 Jahre Norderstedt: Das Party-Programm steht

Rund 100 Norderstedter haben am Programm mitgearbeitet, das gestern im Rathaus vorgesetllt wurde.

Rund 100 Norderstedter haben am Programm mitgearbeitet, das gestern im Rathaus vorgesetllt wurde.

Foto: Michael Schick

50 Veranstaltungen zum Geburtstag über das gesamte Jahr 2020 verteilt. Darunter neue Formate, aber auch bewährte Klassiker.

Norderstedt.  Die Menschen zusammenbringen, das Wir-Gefühl stärken, die Geschichte lebendig werden lassen, Neues wagen und in die Zukunft sehen – all das will die Stadt Norderstedt, wenn sie im nächsten Jahr ihren 50. Geburtstag mit 50 Veranstaltungen feiern wird. Das ganze Party-Programm wurde am Dienstag im Plenarsaal von den etwa 100 Machern präsentiert. „Wir freuen uns schon jetzt riesig darauf, mit unseren Bürgern feiern zu können“, sagte Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder, als sie die Jubiläumsaktivitäten zusammen mit den Sponsoren im Rathaus vorstellte. „Die Stadt ist jung und knackig, und schon deswegen dürfen und müssen wir kräftig feiern!“

Und die Party wird das ganze Jahr andauern: Konzerte, Klönschnack, Ausstellungen Sport und Diskussionen sind über das gesamte Stadtgebiet und alle Monate 2020 verteilt. Aber auch ein zentrales Fest zum runden Geburtstag ist eingeplant: Von Freitag, 17. Juli, bis Sonntag, 19. Juli, geht es auf dem Rathausmarkt und am ZOB rund. Der NDR wird am Freitag eine Top-Künstlerin für eher junges Publikum präsentieren und verspricht auch für Sonnabend einen „Top-Act“. An den beiden anderen Tagen werden die Norderstedter Vereine die Besucher zum Mitmachen animieren.

Bereits 900.000 Blumenzwiebeln verbuddelt

Bunt soll es in der fünftgrößten Stadt Schleswig-Holsteins zugehen. „Unser Betriebsamt war schon fleißig und hat 900.000 Blumenzwiebeln verbuddelt. Im Frühjahr wird Norderstedt in den Stadtfarben rot, weiß und blau aufblühen“, sagte die Verwaltungschefin. Der Rathausmarkt und andere markante Punkte im Stadtgebiet sollen geschmückt werden.

„Auch für uns Politiker ist der 50. Geburtstag ein besonderer Moment“, sagte Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, die Norderstedt als „vielseitig, spannend, kreativ und lebendig“ beschrieb. Sie sieht im Jubiläumsjahr die Chance, dass Nachbarn sowie Alte und Junge enger zusammenrücken, sich gegenseitig unterstützen, sich stärker mit ihrem Heimatort identifizieren und noch mehr Motivation entwickeln, sich zu engagieren und damit das gesellschaftliche Miteinander zu beleben.

Stadt werde weiterhin ihr Potenzial nutzen

Unter die Gratulanten haben sich auch Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Segebergs Landrat Jan Peter Schröder gemischt. „Die Anziehungskraft Norderstedts ist ungebrochen. Norderstedt zählt zu den innovativsten Städten im Land“, schreibt Günther im Programmheft. Das seien beste Voraussetzungen, um auch heute und morgen hier gut zu leben. „Eine solche Leistungsfähigkeit war nach der Heirat der vier Ursprungsgemeinden nicht unbedingt zu erwarten“, schreibt der Landrat in seinem Grußwort. Er sei sich sicher, dass die Stadt ihr Potenzial weiter positiv nutzen wird.

„Wir haben neue Veranstaltungen entwickelt, aber auch Klassiker im Jahreskalender ins Programm aufgenommen“, sagte Kai Evers, Geschäftsführer der Stadtpark Norderstedt GmbH, die die Feiern federführend organisiert hat – und schon ins Partyjahr einsteigt, wenn sich viele noch von der Silvesternacht erholen. Der Jubiläumsempfang in der TriBühne beginnt am Neujahrstag um 15.30 Uhr. „Die Stadt wurde am 1.1.1970 gegründet, und den Geburtstag sollte man auch an dem Tag feiern“, sagte Evers. Die niederländischen Stelzenkünstler von Jelicious, der Pop- und Gospelchor Chorus Minds, die Bigband Fishhead Horns und die junge Norderstedter Sängerin und Songwriterin Maxine Eggers werden die Gäste unterhalten.

In jedem Stadtteil wird es ein Park-Konzert geben

Wer dabei sein will, sollte sich schnell kostenlose Eintrittskarten im Ticket-Corner sichern. Kostenpflichtige Karten gibt es auch schon für das Konzert der international renommierten Pianistin Lilya Zilberstein am 6. April, die auch in Norderstedt gelebt hat – genauso wie der Komponist Ernst Bader, dessen Schlager wie Tulpen aus Amsterdam das Musiktheater-Ensemble der Musikschule Revue passieren lassen wird.

Zu den neuen Formaten zählen die Wohnzimmerkonzerte und die Reihe Vertell mal wat. Gestartet wird auch Park.Pop.Up: „Wir laden in jedem Stadtteil zu einem Park-Konzert ein“, sagt Organisatorin Eva Reiners. Bewährtes wie das Parkfunkeln, die Sportlerehrung oder das Erntedankfest bleibt. Die Norderstedter können sich wünschen, wie ihre Stadt in Zukunft aussehen soll – bei der Abschlussfeier am 30. Dezember werden die Wunschzettel an die Oberbürgermeisterin übergeben.

Das Programmheft wird an alle Haushalte verteilt, unter www.50jahrenorderstedt.de finden die Norderstedter ebenfalls aller Termine.