Norderstedt
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Damit die Freizeit nach Schulschluss Spaß macht

BEB-Mitarbeiterin Hille Kloebe kocht und backt mit den Kindern.

BEB-Mitarbeiterin Hille Kloebe kocht und backt mit den Kindern.

Foto: BEB Norderstedt

Schule im Wandel: Seit fünf Jahren gestaltet die Gesellschaft Bildung-Erziehung-Betreuung (BEB) den Nachmittag an Grundschulen.

Norderstedt.  Schule ist im Wandel – sie ist nicht nur Lernraum, sondern längst auch zum Lebensraum abseits von Mathe-, Deutsch- und Biologieunterricht geworden. Das erkannte die Stadt Norderstedt und beschloss 2011, innerhalb von zehn Jahren alle zwölf Grundschulen als Offene Ganztagsgrundschulen (OGGS) einzurichten. Träger des Projekts ist die gemeinnützige städtische Gesellschaft Bildung-Erziehung-Betreuung (BEB), die 2014 gegründet wurde und jetzt ihren fünften Geburtstag feiert.

Ihre Aufgabe: Nach dem regulären Unterricht sollen Schulkinder nachmittags pädagogisch betreut werden und ihre Freizeit sinnvoll verbringen. Zum Programm gehören Hausaufgabenbegleitung und Raum für freies Spiel ebenso wie Sport-, Kreativ-, Kultur- und Kochkurse – viele sogar kostenlos. Derzeit gibt es mehr als 190 Kurse in acht Schulen – ein Angebot, das bei Schülern und Eltern offenbar ankommt. 714 Kinder starteten im Gründungsjahr an fünf Grundschulen in den betreuten Nachmittag, zwei Jahre später waren es 1115 Kinder an sechs Grundschulen und zu Beginn des jetzigen Schuljahres 1696 Schüler an acht Grundschulen.

August 2020 kommen Grundschule Harksheide-Nord und Lütjenmoor dazu

2016 kam die Ganztagskoordination der weiterführenden Schulen am Schulzentrum Süd sowie an den Gemeinschaftsschulen Harksheide und Friedrichsgabe mit rund 150 betreuten Schülern sowie rund 30 Kursangeboten hinzu. Stetig wachsende, hohe Anmeldezahlen machen die Mitarbeiter der BEB zum fünfjährigen Bestehen stolz auf ihr pädagogisches und soziales Engagement. „Für Eltern sind wir eine verlässliche Größe. Sie wissen ihren Nachwuchs versorgt, gut aufgehoben und sinnvoll beschäftigt“, sagt BEB-Geschäftsführerin Elke Kölln-Möckelmann, „zudem bekommen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit vieles auszuprobieren, Interessen und Begabungen zu entdecken sowie die eigene Persönlichkeit und Selbstbewusstsein zu entwickeln.“

Im August 2020 werden die Grundschulen Harksheide-Nord und Lütjenmoor dazu kommen. Dann stehen nur noch die Schulen Harkshörn und Pellwormstraße aus, um den Plan der Stadtverwaltung zu verwirklichen. „Wir sind auf einem guten Weg die Wünsche der Eltern auch hier zu erfüllen und rechnen final mit 2300 Kindern in der Betreuung“, so Elke Kölln-Möckelmann. Daraus resultiert die steigende Mitarbeiterzahl von anfangs 50 auf aktuell 140.