Norderstedt
Kreis Segeberg

Wohnhaus in Westerrade niedergebrannt

Die Ursache für den Brand in Westerrade und die Höhe des Schadens  stehen noch nicht fest; die Kriminalpolizei ermittelt

Die Ursache für den Brand in Westerrade und die Höhe des Schadens stehen noch nicht fest; die Kriminalpolizei ermittelt

Foto: Büh, Florian (www.RTVP.de)

Das Gebäude war erst seit einer Woche unbewohnt, niemand wurde verletzt. 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Kripo ermittelt.

Kreis Segeberg.  Im Kreis Segeberg ist ein weiteres Wohnhaus ausgebrannt. Nach einem Großfeuer am Wochenende in Bark zerstörte am frühen Montagmorgen ein Brand ein unbewohntes Mehrfamilienhaus in Westerrade. Als die Polizei kurz nach Mitternacht vor dem Gebäude an der Teichstraße eintraf, stand das Dach bereits vollständig in Flammen. 150 Feuerwehrleute kämpften gegen das Feuer. Das Haus war nach einem Todesfall erst seit einer Woche unbewohnt und sollte an eine Erbengemeinschaft übergeben werden. „Es sind noch viele persönliche Sachen im Haus gewesen“, sagte der Sohn des kürzlich verstorbenen Mannes.

Einsatzleiter Ilja Dutko, stellvertretender Gemeindewehrführer aus Westerrade, und die Feuerwehrleute aus acht Wehren ahnten früh, dass sie das Haus nicht retten können. Durch die geschlossene Bedachung gelangten die Feuerwehrleute nicht direkt an die Brandherde. Überall dort, wo sich Löschwasser auf dem Boden verteilte, entstanden binnen weniger Sekunden spiegelglatte Flächen. Die Feuerwehr streute großflächig die Bereiche ab.

„Das Gebäude wurde durch den Brand nahezu vollständig zerstört“, sagte ein Polizeisprecher. Noch stehen die Brandursache und die Höhe des Sachschadens nicht fest. Die Segeberger Kripo ermittelt. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt.

Am vergangenen Sonnabend war, wie berichtet, in Bark ein Einfamilienhaus niedergebrannt. Die Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit. Auch in diesem Fall stehen die Brandursache und die Höhe des Schadens noch nicht fest.