Norderstedt
Nahe

Land zahlt 437.000 Euro für Dörphus-Sanierung

Holger Fischer, Bürgermeister von Nahe, vor dem Dörphus

Holger Fischer, Bürgermeister von Nahe, vor dem Dörphus

Foto: Christopher Herbst

Die erste Hälfte der Fördersumme bekommt die Gemeinde Nahe bereits in diesem Jahr, die zweite Hälfte folgt im Jahr 2016.

Nahe.  Erleichterung in Nahe: Die Gemeinde wird nun doch Zuschüsse für die Dörphus-Sanierung erhalten. Anfang des Jahres hatte Bürgermeister Holger Fischer (WDN) über das Amt Itzstedt den Antrag beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) gestellt. Das Konzept war ausgearbeitet, weswegen es wahrscheinlich schien, dass die Mittel in Höhe von 437.000 Euro bewilligt würden. „Dann änderten sich die Prioritäten“, so Holger Fischer – das LLUR wollte in erster Linie Projekte unterstützen, bei denen dörfliche Marktplätze aufgewertet werden.

Mittlerweile hat es jedoch eine weitere strategische Kehrtwende gegeben. Da offenbar einige Planungen nicht ausreichend vorangeschritten waren, gibt es nun doch die erhoffte finanzielle Unterstützung für das Dörphus. Holger Fischer: „Unser Konzept entsprach allen Kriterien. Ohne das Geld vom Land hätten wir einen Großteil in Eigenleistung machen müssen.“

Die erste Hälfte der Fördersumme bekommt Nahe bereits in diesem Jahr, die zweite 2016. Insgesamt kosten alle Maßnahmen 654.000 Euro – die Differenz trägt die Gemeinde über ihren Haushalt, eventuell beteiligt sich Itzstedt noch. „Wenn der Förderbescheid vorliegt, wollen wir die Ausschreibungen anschieben“, so Fischer. „Wir wollen schon in diesem Winter anfangen.“ Die nötigen Auftragsvergaben – die Ausschreibungen müssen nur regional erfolgen – soll die Gemeindevertretung entweder im Dezember oder im Januar beschließen.