Norderstedt
Elektrofahrzeuge

Kreis Segeberg fördert Bau von Ladesäulen

Bis 2020 sollen in Deutschland eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen fahren

Bis 2020 sollen in Deutschland eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen fahren

Foto: Arno Burgi / dpa

Programm soll Ausbau der Ladeinfrastruktur unterstützen. Verkehrsgünstige Standorte und Ökostrom sind Bedingung für die Förderung.

Kreis Segeberg.  Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf den deutschen Straßen unterwegs sein, bis 2030 sogar sechs Millionen. Um Anreize zum Umstieg auf die umweltfreundlichere Elektromobilität zu bieten, unterstützt nun auch der Kreis Segeberg mit einem Förderprogramm den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Kreisgebiet.

Eine Voraussetzung: Die Ladesäulen müssen mit Ökostrom betrieben oder aber der verursachte CO2-Ausstoß muss anderweitig ausgeglichen werden. Außerdem müssen die Ladesäulen eine schnelle Aufladung ermöglichen und an wichtigen Verkehrswegen erbaut werden. Wichtig: Maßnahmen unter einem Gesamtwert von 1200 Euro sind nicht förderfähig.

Der Zuschuss des Kreises beträgt in der Regel maximal 40 Prozent, bei Gemeinden mit geringerer Finanzkraft kann die Förderquote auf 50 Prozent erhöht werden. Dabei kann der Zuschuss jedoch maximal 2000 Euro pro Gemeinde betragen. Zuwendungsempfänger können Ämter, Städte, Gemeinden, Eigenbetriebe und Zweckverbände im Kreis Segeberg sein.

Wenn Kooperationen mit Unternehmen eingegangen werden, muss der Eigenanteil der Kommunen oder kommunalen Betriebe bei mindestens 10 Prozent liegen. Die Errichtung von geförderten Ladesäulen muss bis Ende November dieses Jahres beantragt werden. Die Richtlinie zum Förderprogramm unter www.segeberg.de/energie-verkehr einsehbar. (hspac)