Norderstedt
Henstedt-Ulzburg

Kronskamp-Anlieger protestieren gegen Bau eines Wohnblocks

Die Bauarbeiten auf dem Hesebeck-Grundstück am Kronskamp beginnen. Die Anwohner protestieren gegen den Bau eines Wohnblocks in ihrer Straße und stellen Schilder auf ihren Grundstücken auf.

Henstedt-Ulzburg. Jetzt wird es ernst am Kronskamp: Auf dem Hesebeck-Grundstück wird heute der Baukran aufgestellt. Dort soll im Auftrage einer Bauherrengemeinschaft ein Haus für acht Partien entstehen, die übrigen Anlieger des Kronskamps wollen das verhindern. Sie sprechen von einem „monströsen Wohnblock“ in einem Einzelhausgebiet.

In den vergangenen Wochen hatte es deshalb heftige Auseinandersetzungen zwischen beiden Seiten gegeben. Bernd Langbehn, Geschäftsführer der Hesebeck Home Company und Neffe des verstorbenen Firmengründers Werner Hesebeck, hatte den Anliegern das Angebot gemacht, zwei Meter niedriger als die geplanten 12, 34 Meter zu bauen, stieß mit diesem Angebot auf Widerstand. Die Bürgerinitiative „HU-Transparent“ spricht von „fadenscheinigen Versprechungen, die wie Hohn und Spott in den Ohren der Anwohner klingen“. Vermittlungsversuche von Bürgermeister Bauer blieben ergebnislos.

Von heute an wird gebaut. „Die Gelduhr tickt“, sagt Bernd Langbehn, der immer noch bereit ist, zwei Meter niedriger zu bauen, wenn die Anlieger ihren Widerspruch zurückziehen. Ansonsten verweist er auf eine rechtskräftige Baugenehmigung für einen „bebauungsplankonformen Bau“. Die Anlieger wollen Protestschilder in ihren Gärten aufstellen