Basthorst. Der böhmische Nachmittag ist ausverkauft, aber die Möhnsener Musikanten proben schon für ihr Sommerkonzert bei Enno von Ruffin.

Blasmusik hat eine treue und offenbar wachsende Fan-Gemeinde: Die Karten für den Böhmischen Nachmittag der Möhnsener Musikanten am Sonntag, 17. März, im Gasthof Hamester in Basthorst sind restlos ausverkauft, der Vorverkauf für das Sommerkonzert läuft auf Hochtouren. „Wir haben immer wieder Nachfragen und können die Musikfreunde nur auf unser Sommerkonzert im Juni auf Gut Basthorst vertrösten. Es gibt auch definitiv keine Restkarten für den Böhmischen Nachmittag an der Tageskasse“, sagt Heinrich Hamester von den Möhnsener Musikanten.

Wer also am Sonntag nicht dabei ist, der kann sich bereits auf den 16. Juni freuen, wenn die Blasmusiker ihr Sommerkonzert im Kuhstall von Gut Basthorst geben.

Gut Basthorst lockt mit Blasmusik – aber wie!

Neben dem beliebten Mix aus Polka, Marsch, Walzer, solistischen Einlagen und vielen anderen Überraschungen können sich Musikfreunde bei dem traditionellen Jahreshöhepunkt der Möhnsener Musikanten auf dem mittelalterlichen Gut auf einen ganz besonderen Leckerbissen freuen. Erstmals ist das neue Ausbildungsorchester der Blasmusiker mit am Start.

Denn ein Erfolgsrezept der 1968 als Feuerwehrkapelle gegründeten Möhnsener Musikanten ist die intensive Nachwuchsarbeit – nicht nur mit einem Jugendorchester, sondern auch mit der Bläserklasse für erwachsene Neu- oder Wiedereinsteiger. So sichert das Orchester um Heinrich Hamester langfristig seine Zukunft und die musikalische Qualität. Das kommt bei den Fans gut an, wie die stets ausverkauften Konzerte der Musiker unter Beweis stellen. Beim Sommerkonzert wird das Ausbildungsorchester, das sich sowohl aus Jugendlichen als auch aus Mitgliedern der Bläserklasse zusammensetzt, gemeinsam mit dem Orchester spielen.

Basthorst ist eine wichtige Spielstätte für die Möhnsener Musikanten

Traditionell ist Basthorst eine der wichtigsten Spielstätten der Möhnsener Musikanten – sowohl der Gasthof Hamester als auch das mittelalterliche Gut von Enno von Ruffin, das mit seinem historischen Charme besonders gut zu der Blasmusik passt. Bei den Konzerten dort können die Musiker auf ein sehr breit gefächertes Repertoire von Stücken zurückgreifen. Neben Polkas wie „Traum einer Marketenderin“ oder „Egerland – Heimatland“ umfasst es auch Musical-Klänge von Frank Sinatra, Marsch-Potpourris, Walzer von Johann Strauß und sogar ein Helene-Fischer-Medley. Kostproben aus diesem Strauß an Melodien werden die Bläser beim Sommerkonzert präsentieren.

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Für das leibliche Wohl der Konzertbesucher sorgt das Team von Gut Basthorst mit Getränken und Speisen vor, während und nach der Veranstaltung. Das Gut selbst lädt auch abseits des Konzertgenusses zu einem Bummel ein. Eintrittskarten gibt es ab sofort auf der Internetseite www.musikzug-moehnsen.de. Die Tickets sind aber auch ab Mai in den Verkaufsstellen in Trittau (der Buchladen, Poststraße 31) Schwarzenbek (Reisebüro Neumann, Lauenburger Straße 5) oder in Möhnsen bei Heinrich Hamester, Sachsenwaldstraße 12, erhältlich. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 12 Euro, an der Tageskasse 15 Euro, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.