Geesthacht. Rund um die St.-Salvatoris-Kirche und beim Afrika-Weihnachtsmarkt in der Halle Berliner Straße wird viel geboten. Das Programm.

Am ersten Adventswochenende (2./3. Dezember) können Geesthachter von einem Weihnachtsmarkt zum nächsten bummeln. Die Vorweihnachtszeit wird am Sonnabend beim Weihnachtsmarkt rund um St. Salvatoris eingeläutet, am Sonntag können die Besucher dann noch einen Schlenker zum Afrika-Weihnachtsmarkt in der Sporthalle Berliner Straße einlegen.

Das Besondere am Weihnachtsmarkt rund um die historische St.-Salvatoris-Kirche ist das Zusammenspiel von Programm und Atmosphäre. Weiße Zelte erstrahlen in stimmungsvoller Beleuchtung, Feuerkörbe laden zum Verweilen ein, Kunsthandwerker zeigen ihre Waren und weihnachtliche Klänge erfreuen das Ohr. Zur Stärkung werden Grünkohl, Wurst, Pizza sowie Kuchen und Kaffee angeboten.

Zwei Weihnachtsmärkte am ersten Adventswochenende in Geesthacht

Eröffnet wird der Markt am Sonnabend, 2. Dezember, um 14 Uhr. Um 15 Uhr hat der Posaunenchor Wentorf seinen Auftritt. Um 16 Uhr gibt es ein offenes Weihnachtsliedersingen. Um 17 Uhr treten die Kinder und Jugendlichen mit ihrem Kirchenzirkus Salvini auf. Den Sonnabend beschließen um 18 Uhr Kantor Jörn Kuschnereit und das Vokalensemble sowie die Instrumentalisten der Gemeinde mit dem Konzert „The Sound of Chrismas“.

Der Sonntag startet um 11 Uhr mit einem Gottesdienst zum ersten Advent, der Weihnachtsmarkt beginnt mit den gleichen Programmpunkten um 12 Uhr (ohne den Posaunenchor). Zum Abschluss am Sonntag gibt es um 18 Uhr Musik und Geschichten zum Advent. Die ehemaligen Geesthachter Pastoren Birgit und Gunnar Penning lesen weihnachtliche Texte mit musikalischer Begleitung.

Große Tombola zugunsten von Hilfsprojekten in Halle Berliner Straße

Zum 27. Mal richten die Flüchtlingshilfe Geesthacht und der Verein „Partnerschaft Afrika“ in der Sporthalle Berliner Straße am Sonntag einen Weihnachtsmarkt mit Musik, Tombola und Kunsthandwerk aus (10-17 Uhr, Norderstraße 34). Um 11 und um 13 Uhr treten die Oberstadttrommler auf. Die Auswahl an Kunsthandwerk ist groß, unter anderem verkauft der Geesthachter Fadendrechsler Matthias Schmutzler einige seiner filigranen Arbeiten.

Auch interessant

Die Attraktion aber ist die Tombola. Für einen Lospreis in Höhe von 2 Euro gibt es Preise, die Einzelhändler und Firmen gestiftet haben. Hauptpreis sind Eintrittskarten für verschiedene Konzerte in der Elbphilharmonie. Die Lose sind erfahrungsgemäß schnell verkauft. Der Erlös kommt Hilfsprojekten zugute. „Die Bekämpfung von Fluchtursachen vor Ort und die Willkommenskultur in Geesthacht bilden die zwei Seiten der großen Herausforderung unserer Gesellschaft“, betonen die Vorsitzenden Dirk Steglich (Partnerschaft Afrika) und Peter Jürgen (Flüchtlingshilfe) in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Der offizielle Geesthachter Weihnachtsmarkt steigt vom 14. bis 17. Dezember aus dem Rathausvorplatz.