Rostock

Finanzsenator Scholze wurde Opfer eines Identitätsdiebstahls

Foto: dapd / dapd/DAPD

Anfang Juli tauchte auf Facebook ein von bislang Unbekannten erstelltes falsches Profil des Rostocker Finanzsenators auf.

Rostock. Der Rostocker Finanzsenator Georg Scholze (CDU) ist Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden. Im sozialen Netzwerk Facebook tauchte bereits Anfang Juli ein von bislang Unbekannten erstelltes Profil auf. Darin wurden unter anderem Informationen aus dem Privatleben des Senators preisgegeben und in seinem Namen Fotos, Links und Kommentare veröffentlicht. Scholze erfuhr erst zu Wochenbeginn von der Seite und leitete umgehend rechtliche Schritte ein. Er versicherte am Donnerstag, dass die Seite nicht von ihm erstellt worden sei. In einer Mitteilung aus dem Rathaus distanzierte er sich ausdrücklich von der gefälschten Seite, die inzwischen gelöscht wurde.

Mehr als 300 Personen, Vereine und Verbände waren bereits in Kontakt mit dem gefälschten Profil getreten, darunter Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie Mitglieder der Rostocker Bürgerschaft. Zuletzt waren dort Fotos und Beiträge im Zusammenhang mit der Arbeit des Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) veröffentlicht worden. Sie trugen den Titel "Für Rostock“ – die gebräuchliche Bezeichnung des Wählerbündnisses des Oberbürgermeisters. Die Seite erweckte zudem den Eindruck, dass Scholze während einer Krankschreibung am Volksfest Hanse Sail teilgenommen habe. (dpa)