Planetarium: Führung unter freiem Himmel

Der Sternenhimmel über Deutschland im März

Foto: Planetarium Hamburg

Was bisher nur im Planetarium möglich war, gibt es dank Internet jetzt auch in der freien Natur: fachkundige Erläuterungen zu Sternen, Planeten und Monden. Das Planetarium Hamburg und abendblatt.de präsentieren Ihnen den monatlichen Sternenhimmel - zum Angucken, Anhören und Mitnehmen als Podcast.

Hamburg. Die Nächte des Ringplaneten

Deutlich sind die Zeichen am Sternenhimmel, dass der Winter zu Ende geht - die hellen Sterne des Winters sind nur noch in der ersten Nachthälfte gut sichtbar.

Der Himmelsjäger Orion, das zentrale Sternbild des Winters, durchwandert bereits am frühen Abend die Himmelsmitte und rückt zum Westhorizont gerückt. Halbhoch über dem Orion stehen die beiden Zwillingssterne Castor und Pollux und gleich "links" daneben der durch sein ruhiges Licht auffallende Planet Mars.

Mars bringt nun bereits um etwa 21 Uhr seine Höchststellung im Süden hinter sich und strebt dem Westhorizont zu. Seine Oppositionsperiode in der er rückläufig immer näher an die Zwillingssterne heranrückte geht zu Ende. Vom 11. März an marschiert Mars im Sternbild Krebs wieder ostwärts Richtung Sternbild Löwe. Seine Helligkeit nimmt dabei weiter ab. Übrigens, wer unseren anderen Nachbarplaneten Venus sehen will, der muss bereits kurz nach Sonnenuntergang Ausschau halten, denn Venus ist als heller "Abendstern" nur in der späten Abenddämmerung im Westen zu finden.

Den aktuellen Sternencast für den Monat März finden Sie hier.

( (abendblatt.de/ch.) )