Die Sterne als Wegweiser

Es muss nicht immer GPS sei

Foto: Planetarium Hamburg

An nur fünf Tagen können Sie mit Hilfe der Planetariumstechnik die Grundlagen der astronomischen Navigation erlernen.

Hamburg. Seit Jahrhunderten nutzen die Seefahrer die Sterne als Navigationshilfe. In Zeiten von Computer und GPS glauben viele, glauben viele, auf dieses Wissen verzichten zu können. Alle die nicht so denken, können jetzt einen fünfteiligen Kursus im Planetarium Hamburg besuchen und sich in die Kunst der Astronomischen Navigation einarbeiten oder ihre Kenntnisse auffrischen.

Ein lohnendes Unterfangen, denn diese Kunst der Navigation nach Gestirnen hat nichts an Bedeutung und Faszination eingebüßt - auch wenn in der modernen Navigation zu Land und auf See fast ausschließlich satellitengestützte Systeme eingesetzt werden.

Mit Hilfe der Planetariumstechnik werden am Sternenhimmel die wichtigsten Begriffe wie Nautisches Dreieck, Himmeläquator, Ekliptik, Stundenwinkel und Deklination sowie die Koordinatensysteme anschaulich vorgeführt. Das Erkennen von Navigationssternen und Sternbildern wird mit Hilfe einer Sternkarte erklärt.

Mit Übungssextanten wird die Handhabung dieses Gerätes im Sternensaal des Planetariums an der künstlichen Sonne eingeübt und bei klarem Wetter die Sonne beobachtet um daraus einen Standort abzuleiten.

Am 15. Mai besuchen die Teilnehmer die Abteilung "Navigation" im Internationalen Martitimen Museum. Der Kursleiter Dr. Bernd Loibl verfügt als langjähriger Leiter eines Großplanetariums über Erfahrungen bei der Durchführung von Kursen in Astronomie und Astronomischer Navigation.

Termine: 17.4. / 24.4. / 01.5. / 08.5. (jeweils Sternensaal des Planetarium Hamburg) und 15.5. (Internationales Martitimes Museum) jeweils 11 - 12.30 Uhr
Kursgebühr: 150,- für alle 5 Termine inkl. Unterlagen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Infos:
www.bernd-loibl.de
www.planetarium-hamburg.de/sterne/navigationskursus/