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Warnung vor Ephedra-Kraut Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz hat vor unkontrolliertem Verzehr von Produkten mit dem chinesischen Heilmittel Ephedra-Kraut (Meerträubel) gewarnt. Ephedra-Tee zum Beispiel wird als Appetitzügler und Mittel gegen Heuschnupfen angepriesen. In den USA seien mehrere Hundert Menschen nach Einnahme solcher Produkte schwer erkrankt, teilte das Institut mit. Unkontrollierter Verzehr könne Nervosität, Zittern, Schweißausbrüche, Herzrhythmusstörungen, hohen Blutdruck, Krampfanfälle und psychische Veränderungen hervorrufen. (ap)

Brot mit Fantasie-Namen Was sich gesund anhört, muss noch lange nicht gesund sein. Während uns die Werbung glauben macht, bestimmte Produkte seien zur Ernährung von Kindern, Sportlern, zum Abnehmen oder zum Schlankbleiben besonders geeignet, mahnt die Verbraucher-Zentrale NRW zur Vorsicht. Die Wirkung der Fitmacher wird nach Meinung der Experten mindestens ebenso gut und dafür preiswert durch eine ausgewogene Ernährung erreicht. Insbesondere mahnen die Experten, sich bei Mehrkorn-Brotsorten von Fantasienamen wie "Fitness-" oder "Vitalbrot" nicht in die Irre führen zu lassen. (HA)

Vorsicht mit ätherischen Ölen Werden ätherische Öle falsch angewendet, kann das bei Kindern zu schweren Vergiftungen führen. Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin appelliert deshalb an Eltern, pflanzliche Duftstoffe bei Kindern mit großer Vorsicht anzuwenden. Ätherische Öle zeichnen sich besonders durch ihre giftigen Wirkungen auf das zentrale Nervensystem, die Nieren und die Atemwege aus. Sehr giftig sind Kampfer, Eukalyptus-, und Pfefferminzöl. Etwas weniger giftig sind Terpentinöl, Orangen-/Zitronenschalen-, Teebaum- und Nelkenöl. Relativ ungefährlich sind kosmetische Produkte wie Parfüms, Cremes, Seifen usw., bei denen der Anteil an ätherischen Ölen meist gering ist. Vorsicht ist dagegen geboten bei Produkten, die hohe Anteile an stark giftigen ätherischen Ölen enthalten, zum Beispiel Chinaöle, wärmende Einreibungen oder Balsame, durchblutungsfördernde Sportsalben, spezielle Badeöle oder Erkältungsbäder, Duftöle zur Raumluftverbesserung oder zur Aromatherapie. (HA)

Tee nicht blutzuckersenkend Als Hausmittel gegen hohen Blutzucker werden immer wieder unterschiedliche Tees empfohlen. Wie der "Diabetiker Ratgeber" berichtet, gibt es diese Wirkung nicht. Einen trügerischen Beweis sehen manche Anwender im Sinken der Zuckerkonzentration im Urin. Kein Wunder: Immer wird empfohlen, den Tee in großen Mengen zu trinken, was den Urin lediglich verdünnt. Im Blut bleibt die Zuckerkonzentration hoch. (wbv)

Trend zu Naturheilmitteln Die Deutschen bevorzugen zunehmend Naturheilmittel auf pflanzlicher Basis gegenüber "chemischen" Arzneimitteln, ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Allerdings glaubt auch eine zunehmende Zahl der Anhänger pflanzlicher Medikamente, dass diese nur bei leichteren Fällen angezeigt sind. Der Grund für den Trend sei "einfach die Sorge vor unerwünschten Nebenwirkungen bei chemisch-pharmazeutischen Medikamenten". (ap)

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