Fake

WhatsApp-Kettenbrief mit Milka-Schokoladenkorb ist Betrug

WhatsApp ist der am weitesten verbreitete Messenger in Deutschland. Die App bietet zahlreiche Funktionen. Wir stellen die sechs wichtigsten vor.

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In einem Kettenbrief auf WhatsApp wird ein Schokoladenkorb von Milka versprochen. Wer den Link anklickt, tappt in eine Datenfalle.

Berlin.  Immer wieder versuchen Betrüger mit vermeintlichen Gutscheinen oder Gewinnspielen auf WhatsApp , Nutzer in die Datenfalle zu locken. Nachdem sich unter anderem bereits ein Lufthansa-Gewinnspiel als Fake entpuppte , versprechen Betrüger nun einen Schokoladen-Korb von Milka .

In der Nachricht, die derzeit auf WhatsApp die Runde macht, heißt es, dass Milka jeden mit dem Geschenk belohne, „um 192 Jahre Qualitätsservice zu feiern“. Dafür müsse man lediglich einen Link anklicken, der beim flüchtigen Hinsehen tatsächlich aussieht wie die offizielle Milka-Internetadresse.

WhatsApp-Fakes im Umlauf

Doch der Schein trügt: Bei der angegebenen Seite wurde das „i“ gegen ein ähnliches Sonderzeichen ausgetauscht, worauf auch das Faktencheck-Portal „Mimikama“ hinweist. Klickt man auf den Link, wird man auf eine Seite weitergeleitet, auf der man weitere Fragen beantworten muss.

Wer dann noch nicht aufgegeben hat und noch immer daran glaubt, tatsächlich einen Schokoladen-Korb zu ergattern, wird aufgefordert, die Nachricht an 20 weitere Kontakte zu senden. Ganz am Ende folgen schließlich Weiterleitungen zu zahlreichen weiteren, dubiosen Gewinnspielen.

Das sind vier Alternativen zu WhatsApp

Hinter dem vermeintlichen Gutschein für einen Milka-Geschenkkorb stecke lediglich das Ziel, Daten von Nutzern für Werbekontakte zu sammeln. Häufig werden sie auch weiterverkauft, wie „Mimikama“ schreibt.

So erkennt man die Fälschungen

Schaut man sich die dubiosen WhatsApp-Nachrichten genauer an, müssten allerdings erhebliche Zweifel an der Echtheit der Nachricht aufkommen: Denn häufig geben sich die Betrüger bei der Rechtschreibung nicht allzu viel Mühe. Auch hinter dem Link in der Milka-Nachricht wimmelt es nur so von Fehlern.

In anderen Fällen lohnt es sich auch, das Impressum zu überprüfen. Häufig ist das nämlich fehlerhaft oder wird gar nicht erst angegeben. (bekö)