Hamburg

Zehn Tipps, die Sie kulinarisch ans Mittelmeer entführen

Ob italienische Antipasti, spanische Tapas oder Spezialitäten aus Nahost – hier können Sie Ihren Urlaub in Hamburg verlängern.

Hamburg.  Augen zu und träumen! Der Geschmack der Speisen, die es in den zehn von uns ausgewählten Restaurants gibt, versetzt uns zumindest gefühlt zurück in die Ferien. Hier lässt sich schlemmen wie in den Trattorias von Rom, den Hafenlokalen an der Côte d´Azur, den Tapasbars von Mallorca oder den Basaren in Marrakesch.

Viel frischer Fisch, duftende Kräuter und gutes Olivenöl tragen viel zu unserer Liebe für die mediterrane Küche bei. Starten Sie eine kleine Reise durch das kulinarische Angebot der Stadt – bevor der Sommer endgültig vorbei ist. Wir wünschen guten Appetit!

Fardi

Wenn man Gibraltar als Anfang des Mittelmeeres definiert, liegt Syrien an seinem Ende. Von dort nimmt die mediterrane Küche ihre levantinischen Einflüsse auf, was ihr ausgesprochen gut bekommt, egal, ob bei Gewürzen, Gemüsen, Fleisch oder Fisch. Das Restaurant Fardi bietet eine Reise durch die spannende Welt dieser Aromen, die alle Sinne gleichermaßen anspricht.

Hofweg 72, Di–Do ab 18 Uhr, Fr–So ab 17 Uhr, Tel. 36 02 74 40, www.fardi-hamburg.de


Christos

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, kleine Appetithäppchen die Gastfreundschaft. Bei Christos setzt man ganz auf das Letztere. Mezedes sind Teil des Konzepts, um die Gäste zu verwöhnen. Eimsbütteler bezeichnen ihn gern als „außergewöhnlichen Griechen“, was sich wohl auf die Auswahl der Speisen und die vergleichsweise niedrigen Preise gleichermaßen bezieht.

Osterstr. 2, tägl. 17–24 Uhr (außer Di), Tel. 43 09 26 57, www.restaurant-christos.com


Bianc

Dieses Restaurant stieg im Herbst 2018 in die Top 500 der Besten in Deutschland auf und hat auch einen Michelin-Stern. Chefkoch Matteo Ferrantino, vormals im Vila Joya an der Algarve aktiv, servierte den Testern des renommierten Magazins „Der Feinschmecker“ unter anderem Rindertatar mit Aioli, Entenleber mit Mango oder Granny-Smith-Gazpacho aus dem Reagenzglas als Amuse-Bouche. Auch das anschließende vier- bis sechsgängige Menü sei eine „anregende Reise durch intensive Geschmackslandschaften“ gewesen, so die Bewertung. Die HafenCity wächst also nicht nur für Immobilieninteressenten, sondern auch für Gourmets.

Sandtorkai 50, Di–Sa 18–0 Uhr, Tel. 18 11 97 97, www.bianc.de


Piccolo Paradiso

Das mal vorweg: Hier ist (fast) alles bio. Vorbildlich nannte das auch die Verbraucherzentrale. Was bei einer kulinarischen Weltreise von raffinierten Tapas über orientalische Mezze bis zu italienischen Antipasti nicht so einfach sein dürfte. Auch Veganer und Allergiker finden ein reiches Angebot, sogar bei den Weinen. Und von September an gibt es wieder an je einem Sonntag im Monat eines der beliebten Drei-Gänge-Menüs zu Harfenklängen und einer Märchenlesung von Jörn-Uwe Wulf.

Brüderstr. 27, Di–Sa 17–23.30 Uhr, Tel. 35 71 53 58, www.piccolo-paradiso.de


La Chance

Wer aus der City kommend kurz vor dem Großneumarkt in dieses Restaurant abbiegt, macht nichts verkehrt. In angenehmem Ambiente kommen Mezze und marokkanisch inspirierte Hauptgerichte auf den Tisch, es gibt aber auch mal ein Lachsfilet auf grünem Spargel oder ein Lammfilet mit getrüffeltem Kartoffelpüree.

Wexstraße 33, Mo–Fr 11–23 Uhr, Sa 12–23 Uhr, So 17–23 Uhr, Tel. 38 63 74 31, www.lachance-restaurant.de


Il Gambero

Tolles Essen, Dario bedient, sein Bruder Luigi kocht, sehr netter Service, man kann auch schön draußen sitzen. Unbedingt zu empfehlen: Fiocchi – handgemachte Nudeln mit einer Käse/Birnenfüllung. Die sind wirklich lecker!

Elbchaussee 94, Di–Fr 12–15 Uhr und 18–23 Uhr, Sa 18–23 Uhr, So 12–22 Uhr, Tel. 38 07 99 85, www.il-gambero.com


Neni

Das Restaurant im Untergeschoss des 25hour Hotels Altes Hafenamt ist weniger ein Designtempel als ein – auch in anderen Städten erfolgreiches – Restaurant, das sich auf ostmediterrane/israelische Küche spezialisiert hat. Kichererbsen (vor allem in der Hummus-Variante), Aubergine, Lamm und Hühnchenfleisch spielen hier die Hauptrolle.

Osakaallee 12, Frühstück Mo–Fr 6.30–10.30 Uhr, Sa + So 7–11 Uhr, Lunch Mo–So 12–14.30 Uhr, Dinner 17.30–23 Uhr, von 14.30–17.30 Uhr Snackkarte, Tel. 555 57 54 42, www.nenihamburg.de


Deseo Tapas

Erwartet man bei Tapas mehr als Pimientos de Padron, Chorizo oder Albondigas, is(s)t man hier richtig. In Eppendorf und Winterhude stehen nämlich auch Tortillas mit Käse und Serrano-Schinken, Lammfilet mit Roquefortsauce und Jakobsmuscheln mit Zitronengras-Kokos-Sauce auf der Karte. Alles sehr lecker, aber nicht ganz billig.

Gertigstraße 11, Tel. 59 45 32 21 und Eppendorfer Landstraße 10, Tel. 49 20 16 70, jeweils Mo-Sa 18–23 Uhr, www.deseo-hamburg.de


L’ Aurora

Ein familiärer Italiener in Hummelsbüttel mit schöner Weinstube im Hinterhof (hat auch Ableger in Sasel und im Aspria Alstertal). Auf der Karte stehen überwiegend Klassiker wie Antipasto speciale, Scaloppine al limone, hausgemachte Ravioli, Rinderfilet in Rotweinsauce und ein gutes Tiramisu. Es gibt aber auch erstklassige Pizzen.

Hummelsbüttler Hauptstr. 47, Tel. 53 05 4689, Di–Fr 12-15 und 17–23 Uhr, Sa 17–23 Uhr, So 12–22 Uhr, www.laurorahamburg.de


Liman

Der „Hafen“, wie das türkische Wort „Liman“ übersetzt heißt, gehört zweifellos zu den erfolgreichsten Fischrestaurants der Stadt. Gegrilltes aus dem Meer von Calamaretti bis zum Schwertfisch, mediterrane Beilagen wie Rosmarinkartoffeln oder saisonales Risotto und das klassische Tiramisu als Dessert lassen schnell Erinnerungen an den letzten Mittelmeerurlaub aufkommen.

Mühlenkamp 16, Mo–Do 12–0 Uhr, Fr/Sa 12–1.30 Uhr, So 12–23 Uhr, Tel. 37 08 56 53, www.liman-fisch.com

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